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DSA mit FATE?

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Necoras:
Ich finde die Idee, strikt an FreeFATE festzuhalten, sehr gut. Nur dann bleibt das Ganze m. E. für viele interessant.

Ein paar Verständnisfragen:
Bräuchte man aber nicht eine Liste mit Konvertierungen bspw. der Zauberaspekte, damit man weiß, was nun zu dem Aspekt zählt und – viel wichtiger: was nicht? Gehört also zum Aspekt "Gildenmagier der linken Hand aus Mirham" z. B. nur die Sicht-, Formel- und Gestenkomponente oder auch die Konzentration? Was ist mit der Lernfähigkeit aus Büchern? Spezialisierung auf Objektmagie? Etc.

Das dsaFATE soll ja schlank bleiben und nicht den gesamten DSA4.1-Ballast als implizite Konnotationen von Aspekten mitschleppen, oder?

Müsste man dazu einmal die unsäglichen 4.1-Regeln durchgehen und herausschreiben, was man explizit beibehalten will?

Xetolosch:
@Necoras:
Wenn man sich strikt an freeFate hält, benötigt ein Zauber immer Gesten und/ oder hörbare Formeln. Ohne entsprechende Komponenten zu Zaubern benötigt dann einen zusätzlichen Stunt (hoffe ich habe es ohne freeFate-Regelwerk zur Hand richtig in Erinnerung...).

Was zu einem Aspekt (z.B. Praios-Geweihter, Magier Mirham usw.) gehört muss man eigentlich nicht aufschreiben. Hier sollte auf DSA-Wissen zurückgegriffen werden. Diese niederzuschreiben wäre ja ein reines abschreiben aus offiziellen DSA-Werken  :-\
Die Umsetzung soll ja nur die Regeln bieten. Diese von den einzelnen Professionen abhängigen Informationen sollte man nicht übernehmen/ kopieren, aber natürlich aufgegriffen und rollenspielerisch eingebracht werden...

Auribiel:
@BadHorse:

Mein ursprünglicher Vorschlag war ja: Geweihter bricht seinen Eid, ersetzt dafür den Aspekt "Geweiht" mit "Schlechtes Gewissen, weil gegen Vorgaben aus Geweiht verstoßen" - und kann jetzt laut Praions Aussage das schlechte Gewissen beständig reizen, um FATEpunkte zu bekommen: "He, ich hab schlechtes Gewissen, ich kann jetzt z.B. nicht das und das machen, wenn ich den Aspekt "schlechtes Gewissen" reize, bitte FATEpunkt!"

Sonst wäre meine erste Idee gewesen, dass ich Aspekte wechsle. Aber da kommt hinzu, was Xetolosch sagt: Ständig die Aspekte zwischendurch abändern find ich doof. Das macht ggf. mehr Buchhaltung notwendig. :(



--- Zitat von: Necoras am  3.09.2012 | 20:19 ---Ich finde die Idee, strikt an FreeFATE festzuhalten, sehr gut. Nur dann bleibt das Ganze m. E. für viele interessant.

Ein paar Verständnisfragen:
Bräuchte man aber nicht eine Liste mit Konvertierungen bspw. der Zauberaspekte, damit man weiß, was nun zu dem Aspekt zählt und – viel wichtiger: was nicht? Gehört also zum Aspekt "Gildenmagier der linken Hand aus Mirham" z. B. nur die Sicht-, Formel- und Gestenkomponente oder auch die Konzentration? Was ist mit der Lernfähigkeit aus Büchern? Spezialisierung auf Objektmagie? Etc.

Das dsaFATE soll ja schlank bleiben und nicht den gesamten DSA4.1-Ballast als implizite Konnotationen von Aspekten mitschleppen, oder?

Müsste man dazu einmal die unsäglichen 4.1-Regeln durchgehen und herausschreiben, was man explizit beibehalten will?

--- Ende Zitat ---

Ich hab da vor abzuspecken: Jede Tradition bekommt einen entsprechenden Aspektteil (Bodenkontakt bei Hexen, kein Eisen am Körper beim Druiden, muss lustig sein beim Schelm usw.). Die anderen Voraussetzungen ergeben sich aus einer Kombination der Vorgaben von FreeFATE und DSA:
FreeFATE sagt, ein Zauberer muss immer eine Geste ausführen und eine Formel aufsagen (kann nur mit Stunts weggekauft werden, was ich auch weiterhin zulassen würde), man muss sich auf den Zauberer konzentrieren (kann also während man einen Zauber wirkt nicht noch was anderes gleichzeitig machen).
DSA sagt: Ziel muss verortet werden können (Sicht/Berührung), kein übermäßiger Eisenkontakt beim Zaubern!

Wenn es jetzt zur Art der Magie kommt, dann zählen zu diesen Voraussetzungen auch nochmal die Merkmale mit hinein, die der Zauberer laut DSA-Vorgabe kann: Also z.B. eine Rabenhexe kann den Aspekt für Hellsichts- und Verständigungsmagie ziehen. Sie könnte aber z.B. den Aspekt auch ziehen, wenn sie einen Rabenruf macht (he, sie ist eine RABENhexe), ebenso kann sie ihn ziehen, wenn sie Prophezeit, denn das ist eine der Besonderheiten der Rabenhexen bei DSA.

Man kann hier also recht flott festlegen, was der Magier/die Hexe/etc.pp. können muss laut DSA-Vorgabe. Zugleich ist aber auch noch etwas FATE-typischer Spielraum übrig (Rabenruf bei der Rabenhexe usw.). Man kann sich, wenn man unbedingt will, vielleicht an den Hauszaubern der Traditionen bei DSA orientieren. Ich möchte das aber nicht in Stein meiseln. FATE hat da keinen An-/Ausschalter und nichts dazwischen. Wenn mir der Heilmagier sinnvoll erklären kann, wieso in dieser Situation ein Schadenszauber zu seinem Heilzauberaspekt passt, dann lass ich den Aspekt auch dafür zu!

Blechpirat im Urlaub:

--- Zitat von: Auribiel am  3.09.2012 | 20:33 ---Ich hab da vor abzuspecken:

--- Ende Zitat ---

Das finde ich persönlich eine sehr verlockende Version.

Necoras:
Ok. Jetzt kapiere ich auch, dass der Aspekt "FreeFATE ist die Grundlage" richtig ernst zu nehmen ist ;-) Die FATE-Regeln gelten erst einmal. Und zwar nach Möglichkeit, ohne daran irgendetwas zu ändern. Danach schaut man, wie man DSA durch die Regeln abgebildet bekommt.

Aber so ein bisschen fällt es mir immer noch schwer zu verstehen, inwiefern die DSA-Hintergrundinformationen bekannt sein müssen bzw. verbindlich sein sollen. Oder ist das alles optional?

Sorry, aber ich bin durch die DSA-Sozialisation zu versaut und kenne FreeFATE nur vom Lesen des Regelwerks und nicht aus direkter Anschauung... umso gespannter bin ich auf das, was hoffentlich aus diesem Thread erwachsen wird...!

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