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DSA mit FATE?

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Auribiel:

--- Zitat von: migepatschen am 28.09.2012 | 11:27 ---Ich möchte das eher als Indikator für mich benutzen ab wann es sich aus dem Spiel ergeben kann das der Charakter ein lohnendes Ziel für eine Pakt bietet.
--- Ende Zitat ---

Okay, so rum wäre es wieder etwas anderes - wobei mir das zuviel Verwaltungsaufwand wäre, mir das für jeden SC mit je 12 Leisten aufzuführen.
Könntest du es nicht auch anders rum machen und quasi "Bullshit-Bingo" mit den Vergehen der SCs spielen? Dann wäre es erstmal egal, gegen welche der Gottheiten er sich versündigt hat, aber wenn er die Liste abgearbeitet hat, geht unten in den Niederhöllen ein Lämpchen an und der in der Situation gerade passendste Gegenspieler klingelt beim SC und fragt nach, ob er einen Pakt eingehen möchte?


--- Zitat ---Konkret geht es mir ja erstmal nur darum einen Teil von "Schleiertanz" abzubilden. Dafür funktioniert der Vorschlag aus der Regeldiskussion ganz gut denke ich.

--- Ende Zitat ---

Als spezielle Hilfe für ein Abenteuer kann das funktionieren, wobei ich aber gestehen muss, dass ich solche "Regelaufsätze" speziell für einzelne Abenteuer grundsätzlich nicht mag (rein persönlicher Geschmack). Regel für mich: Wenn es sich nicht mit dem grundsätzlichen System abdecken lässt, ist es zu viel! Man kommt natürlich immer wieder in Versuchung irgend etwas cooles neues auszuprobieren... aber so hat's bei DSA auch mal irgendwann angefangen und jetzt haben wir DSA4.1. *wein* ;)

migepatschen:

--- Zitat von: Red Auri Bonney am 28.09.2012 | 17:13 ---quasi "Bullshit-Bingo" mit den Vergehen der SCs spielen?

--- Ende Zitat ---
Ob da der Aufwand geringer ist?
Also für eine Kampagne die nicht thematisch sowieso einen Gegenspieler hat würde ich das wohl trotzdem über einen Niederhöllen-Stresstrack machen wollen. Sonst hat der Stresstrack halt den Dämonennamen. Mal sehen wann ich dazu komme das auszuprobieren. Sind noch so viele andere Dinge vorher in der Pipeline...

--- Zitat von: Red Auri Bonney am 28.09.2012 | 17:13 ---"Regelaufsätze" speziell für einzelne Abenteuer grundsätzlich nicht mag

--- Ende Zitat ---
Deswegen will ich ja gerne einen Mechanismus benutzen den es bei FATE schon gibt. Je nach Hintergrundwelt oder Schwerpunkt der Kampagne kann so was schon gut sein. FATE ist ein so schöner Baukasten...

Auribiel:

--- Zitat von: migepatschen am 28.09.2012 | 22:46 ---Ob da der Aufwand geringer ist?
Also für eine Kampagne die nicht thematisch sowieso einen Gegenspieler hat würde ich das wohl trotzdem über einen Niederhöllen-Stresstrack machen wollen. Sonst hat der Stresstrack halt den Dämonennamen. Mal sehen wann ich dazu komme das auszuprobieren. Sind noch so viele andere Dinge vorher in der Pipeline...
--- Ende Zitat ---

Nuja, aber dann könnte er sich mit Notlügen in die Niederhölle ruckeln, das fänd ich schade, ich würde da so eine Art "bullshit-Bingo" für die schlimmsten Verbrechen, ab denen man wirklich schon die Grenze überschritten hat, besser finden. Aufwändiger wird es nur, wenn du es mit den Vergehen übertreibst, die du listest. ;)
Und ich würde IMMER drauf achten, dass ein Pakt eigentlich immer BEWUSST geschlossen wird. Nicht ein "hups, jetzt bin ich ja so weit abgerutscht" (das gibt's beim offiziellen DSA zwar auch, aber soweit ich weiß nur im Hinblick auf Minderpakte).


--- Zitat ---Deswegen will ich ja gerne einen Mechanismus benutzen den es bei FATE schon gibt. Je nach Hintergrundwelt oder Schwerpunkt der Kampagne kann so was schon gut sein. FATE ist ein so schöner Baukasten...

--- Ende Zitat ---

Nuja, aber man kann die Baukastenaufsätze auch übertreiben. Wenn du das Seelenheil in den Mittelpunkt der Kampagne stellen willst, geht das sicher, aber allgemein find ich das zu übertrieben. :(

migepatschen:

--- Zitat von: Red Auri Bonney am 28.09.2012 | 22:59 ---Und ich würde IMMER drauf achten, dass ein Pakt eigentlich immer BEWUSST geschlossen wird.

--- Ende Zitat ---
Soll ja auch so bleiben. Ein SC der einen Pakt schließt ist definitiv etwas das vom Spieler ausgehen muss. Aber Szenen der Versuchung kann er vorher schon mal provozieren. Nicht durch Notlügen, aber z. B. durch Folter beim Verhör, Abschlachten von Unschuldigen etc.
Also nicht mal unbedingt die üblichen Vergehen von dahergelaufenen Abenteurergruppen.

Aber wenn ein Magier dauernd die erschlagenen Feinde als Untote auferstehen lässt, warum sollte dann nicht mal Thargunitoth reagieren und Vorschläge machen wie das alles noch viel besser gehen würde? Und da hätte ich dann gerne einen Mechanismus um zu schauen wie nahe der SC schon ist. Wieviel Effekt die Angebote und Einflüsterungen schon hatten, ohne das ich den Geistigen Stresstrack damit belasten muss.

Silent:
Ist man hier im Bereich von Aspekten nicht besser aufgehoben?

Erzdämonische Pakte sind ja eh ein Thema was eher abgestimmt zwischen Spieler und Spielleiter ist, damit das ganze gut funktionieren kann. Ich hab nur einmal einen Pakt miterlebt, wo das nicht vorher abgesprochen war und dann der Spieler nicht mit den Konsequenzen zufrieden war und den Charakter abgeschossen hat.

Ich könnte mir Pakte auch gut als "gesponsorte" Fatepunkte vorstellen. Der Spieler brauch dringend einen FP um Aktion X zu machen und die SL bietet einen auf Pump an. Dafür kann man den Spieler später dazu compellen, was zu tun, was ins Portofolio des Dämons passt, ohne das er dafür einen Punkt bekommt.

(Siehe Sponsored Magic in DFRPG)

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