Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
[Pathfinder] Strukturelle Probleme bei APs
6:
--- Zitat von: Hróðvitnir am 10.06.2011 | 06:45 ---* (Als abschließendes Denkfutter im Hinblick auf einige Bemerkungen: Weder 1E noch 2E haben in den GRW versucht, Encounter über mehr als GMV auszubalancieren. Warum?)
--- Ende Zitat ---
Kurzer Nitpick:
Das ist so nicht ganz korrekt. In der D&D-Basisbox ist es so geregelt, dass die Monsterstufen (=Trefferwürfel) nicht mehr als 2 Stufen Unterschied zur Verliesstufe betragen sollten. Die Anzahl der Monster entnimmt man der Monsterbeschreibung, soll aber angepasst werden, wenn sich die Monsterstufe von der Verliesstufe unterscheidet. (Die Beispiele im Regelwerk gehen dabei fast alle eine Würfelstufe hoch oder runter.)
Hróđvitnir (Carcharoths Ausbilder):
Noch kürzerer Nitpick. Basis-Box ist weder 1E noch 2E. Und warum bin ich immer noch wach? Schlaf ist für die Lebenden.
6:
--- Zitat von: Hróðvitnir am 10.06.2011 | 09:39 ---Noch kürzerer Nitpick. Basis-Box ist weder 1E noch 2E. Und warum bin ich immer noch wach? Schlaf ist für die Lebenden.
--- Ende Zitat ---
Die Zufallsbegegnungen in Verliesen wird in 2E fast genauso geregelt. Allerdings sollte das sogar in Deine Argumentation reinspielen.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Unabhängig davon habe ich gerade gelesen, was ein 2E-SL machen soll, wenn die Monster der Begegnung zu stark sind. :o
Tim Finnegan:
--- Zitat von: Hróðvitnir am 10.06.2011 | 06:45 ---Müde, daher nur kurz.
* Necromancer überzeugt nur in Maßen. Ja, ich kenne die angesprochenen Module.
* Red Hand von WotC hatte ich ja schon als Gegenbeispiel erwähnt.
* 4E ist irrelevant.
* Was Du schreibst, ist "da ist RR und das ist nicht gut." Da bin ich voll bei Dir, aber
* unter anderem versuchen wir zu ergründen, inwieweit eben RR ein strukturimmantes Problem der Paizo AP ist, und da
* glaube ich eben, weil der Scope der AP mit der Spielphilosophie von 3E und Bankerten kollidert. EDIT/ Klartext: Spannendes offenes Spiel mit ultrabalancierten Encountern (ich bitte, das "ultra" nicht zu unterschlagen) ist die Sehnsucht nach der jungfräulichen Hure. Pardon my French, ich bin wirklich müde.
* (Als abschließendes Denkfutter im Hinblick auf einige Bemerkungen: Weder 1E noch 2E haben in den GRW versucht, Encounter über mehr als GMV auszubalancieren. Warum?)
Gute Nacht allerseits.
--- Ende Zitat ---
In Hinblick auf die beiden hervorgehobenen Stellen:
RR: Mir sind RR oder Eregebnisoffenheit eigentlich egal. Wenn am Tisch alles passt und die gute Laune da ist, dann ist es, glaube ich, jedem egal wie er da hin gekommen ist und es wird nacher niemand sagen "Hey, das war ein richtig toller Spielabend, ich hatte richtig Spaß. Jetzt fällt mir auf dass da RR war und der Spaß ist mir im nachhinein vergangen!".
Scope: Die angepeilte Größe ist es nicht ganz so, denke ich. Eher die Denkweise "Jeder Kampf muss Balanced und fordernd sein. Wenn jeder Kampf von Lvl 1 bis 16 fordernd ist, dann bleibt mans ein "Leben" lang ein Stufe 1 Charakter, denn es gibt keinen machzuwachs. Dementgegen ist einfach die Sache dass es einen machtzuwachs bei der Encounter-Vermeidung gibt und das wird ja mit allen Mitteln negiert.
Felix R:
Ist die Denkweise noch verbreitet? Hatte eigentlich nicht das Gefühl, zumindest beim lesen des GM Guide. Da hatte ich eher
vermittelt bekommen, dass es einerseits "Forderung" braucht, man aber andererseits die Charaktere auch mit ihren Fähigkeiten
auftrumpfen lassen soll - sprich, wenn Leute cleaven oder whirlwinden können ihnen auch die Gelegenheit dazu bieten etc pp.
Klang für mich nicht so, als das nur die Mittel verändert werden, aber alles immer "schwer" sein soll.
Wenn ich mir die APs so anschau hab ich auch oft das Gefühl, dass viele Gegner fast zu leicht sind und dann erst bei den "Anführern"
und ihren "Leibwächtern" wieder angezogen wird.
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