Pen & Paper - Rollenspiel > Pen & Paper - Rollenspiel- & Weltenbau

W20-System: Erfolge zählen + Maximalergebnis

(1/4) > >>

El God:
Heyho, ich mag Systeme, bei denen man aus einem Würfelwurf mehrere Informationen ziehen kann, bin aber mit der ORE relativ unzufrieden und halte das Würfelsystem für ziemlich sperrig. Für die Weltenfabrik habe ich mir daher zuerst ein W6-System ausgedacht, bei dem man die Würfel zählt, die über einem Zielwert liegen (Erfolge) und den höchsten Würfelwurf bestimmt (explodierende W6, bei der eine gewürfelte 6 als 5 zählt, um die 6 als Ergebnis weiterhin möglich zu machen). Das Explodieren ist verdammt aufwändig und muss im Zweifel mehrfach pro Wurf gemacht werden - das finde ich mittlerweile auch unpraktikabel.

Wie sähe es nun mit einem entsprechenden W20-System ohne Explodieren aus? Man würfelt XW20, ermittelt die Erfolge und schaut nach dem höchsten Ergebnis. Eine 20 ist dabei schlicht das obere Ende (dazu wird dann noch der Fertigkeitswert addiert). Klingt das sinnvoller oder (Skalen müssten natürlich angepasst werden, aber eine auf W20 basierte Skala dürfte ja weit genug verbreitet sein, damit man sich darunter etwas vorstellen kann) weniger sinnvoll als das W6-System?

Edit: Vielleicht noch, was ich mir davon verspreche: Mit dem Maximalwert soll z.B. im Kampf bestimmt werden, wer sich durchsetzt, während die Anzahl der Erfolge den Schaden beeinflussen. Bei parallelen Aktionen könnte man dann anfangen, die beiden höchsten Würfe (oder den höchsten und den niedrigsten? Oder den zweit- und dritthöchsten?) zu nutzen und Erfolge auf verschiedene Ziele aufzuteilen etc. - insgesamt ein recht gamistisches System.

Jack Napier:
Die Streuung ist größer...
Und ich hab nicht so wirklich verstanden, was die Frage eigentlich genau war.
Versuch bitte, sie mal klarer und ausführlicher zu formulieren.

Im Endeffekt hättest du dann ein SR2/3-ähnliches System...

El God:
Genau. In SR war es ja ebenfalls üblich, Würfel explodieren zu lassen. Das würde ich gern vereinfachend weglassen und durch die größere Wertespanne des W20 ersetzen. Effekt wäre wie du richtig festgestellt hast, eine größere Streuung - beim Maximalwert. Auf die Anzahl der Erfolge hat das einen eher geringen Einfluss, da kann man Schwierigkeiten sogar etwas einfacher einstellen.

Die Frage ist grundsätzlich einfach: Klingt dieses Würfelsystem spielbar? Ist es ein Problem, einen Pool mit W20 zu bilden (wobei ich denke, dass jeder Rollenspieler ausreichend W20 zur Verfügung haben sollte)?

Funktionalist:
Klar klingt das spielbar.

Der Beste aus fünf ist allerdings recht wahrscheinlich im oberen viertel, da verlierst Du halt Bandbreite.
Aber man hat ja zwei Erfolgsgrade, die man misst.

Da lässt sich mit Sicherheit etwas bauen: (Höchster Wurf ist die Quali und die ANzahl der Erfolge die Wucht/Stärke etc. des Effektes)
Könnte klappen.

sers,
Alex

El God:
Genau. Grundlage ist ein System mit Attributen und Fertigkeiten. Die Attribute bestimmen die Anzahl der Würfel und die Fertigkeiten werden zum Maximalwert addiert. Das heißt, Fertigkeiten helfen generell das Ziel zu erreichen (wenn man im Kampf z.B. die Maximalwerte vergleicht, um zu bestimmen, wer trifft), Attribute sorgen für Durchschlagskraft (mehr Erfolge möglich) aber auch Durchsetzungsfähigkeit (da man ja mehr Chancen auf einen hohen Wurf hat).

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

Zur normalen Ansicht wechseln