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Talentbäume
der.hobbit:
Die Voraussetzungen sind das eine, die Freischaltung "echt" neuer Fertigkeiten das andere. Ich stelle mir hier einen starken Anreiz für die Entwicklung vor: Ich brauche nur noch n XP, dann kann ich mir Manöver eins und auch Trick x holen, in Kombination rockt das richtig!
Mit den Feats ist das ganz nett, aber warum nicht als zentralen Mechanismus, also voll in die Talente integriert? Einerseits den Zahlwert, aber die Zahl bringt automatisch spezielle Fertigkeiten mit sich, und ich selbst kann wählen, in welcher Reihenfolge sich meine speziellen Fertigkeiten entwickeln.
גליטצער:
Ich hätte das ja nir gedacht dass ich das mal sagen würde, aber... : Mir wär sowas zu regellastig :P
Ein:
@der.hobbit
Ich sehe den Mehrwert nicht, vermutlich weil es ihn nicht gibt.
Talentbäume werden in Computerspielen verwendet, weil sie es den Designern erleichtern Herausforderungen besser auf das Powerniveau der Charaktere abzustimmen und andererseits sollen sie die Steigerung für den Spieler erleichtern, in dem die möglichen Auswahlmöglichkeiten (gerade im Hinblick auf Casual Gamers) reduziert werden.
Space Pirate Hondo:
Ich weiß, dass bei D20 Modern sowas bei Grundklassen gibt. Da heißen die zwar auch Talentbäume, aber meistens heißt da eher das die Talente "thematisch eng zusammenhängend" sind. Das wurde übrigens bei Star Wars Saga Edition Edition dann zum Kern das ganzen Systems gemacht. Feste Class Feature gibt es da nur noch auf den graden Leveln der Prestigeklassen sonst gibts für alles mögliche Talentbäume.
der.hobbit:
Reduktion der Auswahlmöglichkeiten ist auch im RPG nicht unbedingt schlecht - zumindest wenn es auf eine sinnvolle Art geschieht. Hmmmm, ich denke der Hauptnutzen in Computerspielen ist einerseits der Langzeitreiz (ein simples Hochzählen von Zahlen ist nicht so toll wie endlich den Todesstern fliegen zu können) und andererseits die Abbildung von Entwicklung, speziell Forschungsbäume in Strategiespielen.
Wie sieht es mit Magie aus? Nehmen wir Elementare Magie, z.B. Feuer. Auf Stufe 1 habe ich so was wie eine kleine, heiße Flamme zum entzünden, ein Licht entzünden, etwas in über die Ferne hinweg erwärmen usw. Mit über die Ferne hinweg erwärmen und Licht enzünden wird ein fernsteuerbares Licht freigeschaltet, die heiße Flamme legt die glühende Hand (hoher Nahkampfschaden) frei, die zusammen mit über die Ferne hinweg erwärmen den klassischen Feuerball bietet - bis man irgendwann beim Armageddon ist.
Wirkt auf mich etwas intuitiver als im Fall der Talente, bei denen man tatsächlich die "specials" etwas an den Haaren herbeiziehen muss.
@Regellastigkeit: Die ist glaube ich nicht so schlimm, das Problem ist die Darstellung auf dem Charakterbogen. Wenn man das sauber löst, ist das System überschaubar. Wenn man natürlich für jeden Talenteinsatz eine halbe Stunde nachschlagen muss geht's nicht.
@Star Wars Sage Edition: Kenne ich nicht - ist das bei D20 nicht so, dass mit dem Anstieg in einer Klasse neue Fähigkeiten freigeschaltet werden? Diese hängen aber an der Klasse, nicht an den erworbenen Talenten, oder?
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