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Fantasy Film Fest 2011

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Crimson King:
Der Opening Night Movie "Don't be afraid of the dark" ist kein Kracher, aber durchaus sehenswerter Horror.

Jed Clayton:

--- Zitat von: Vic Dorn am 24.08.2011 | 22:33 ---Der Opening Night Movie "Don't be afraid of the dark" ist kein Kracher, aber durchaus sehenswerter Horror.

--- Ende Zitat ---


Den gucke ich mir dort gar nicht an, aber danke schön. Ich steige in ein paar Stunden heute Abend mit SHAOLIN ein.

Fast wie in guten alten Zeiten, als ich als zarter Knabe mit 12 Jahren noch jeden asiatischen Martial-Arts-Film verschlang, den ich zu sehen bekommen konnte. Das ist sehr, sehr lange her.

Crimson King:
The Lost Bladesman ist Martial-Arts-Action vor historischem Hintergrund, komplett ohne Wire Fu, dafür aber mit phiel Vilosphie. Gelungen, aber ebenfalls kein Kracher.

Jed Clayton:

--- Zitat von: Vic Dorn am 25.08.2011 | 21:17 ---The Lost Bladesman ist Martial-Arts-Action vor historischem Hintergrund, komplett ohne Wire Fu, dafür aber mit phiel Vilosphie. Gelungen, aber ebenfalls kein Kracher.

--- Ende Zitat ---

Schön. Also ich kam gerade aus der Vorstellung von Shaolin (dem mit Jackie Chan als alterndem Kung-Fu-Koch). Der ist visuell großartig, das Wire-Fu hält sich in Grenzen (es ist definitiv kein Wuxia in der Art von Tiger & Dragon, House of Flying Daggers) und die Trainingsmethoden sind vollkommen glaubhaft und nicht so an den Haaren herbeigezogen wie in den 70er-Jahren-Hongkong-Filmen mit "Shaolin" im Titel.

Auch wenn dieser Film das Martial-Arts- oder Eastern-Genre nicht neu erfindet, erzählt er eine großartige Charaktergeschichte aus dem China um das Jahr 1920. Die üblichen vorhersehbaren Pfade des Martial-Arts-Trainingsfilms oder Rachedramas werden gekonnt vermieden. Es bleibt spannend bis zum Schluss und die Message war auch auf meiner Linie, auch wenn manch einer jetzt vielleicht von "Buddhismus mit dem Holzhammer" sprechen könnte. In dem ganzen zweistündigen Werk gibt es nur eine einzige lustige Jackie-Chan-Szene, aber wie gesagt sackt dieses Epos nie in Standardformeln oder in den Schenkelklopfer-Lacher-Kung-Fu-Kram der 70er oder 80er Jahre ab.

Vash the stampede:
Zum gestrigen Programm (in FfM):
The Divide
Eva weint. Die Stadt, in der sie lebt, wird von Raketen angegriffen. Es sind Atombomben. Sie und ein paar andere flüchten in den Keller eines Hochhauses, der ihnen als Bunker dient. Sie hoffen auf Rettung, doch die möglichen Retter haben nur Interesse an Kindern. Die Erwachsenen bleiben zurück. Warten. Hoffen.
Klaustrophobischer Thriller am Ende der Zeit. Solide gemacht. Solide gespielt. Schön fand ich, dass man Michael (The Terminator, Abyss) Biehn mal wieder gesehen hat. Die Musik hat mich zu Beginn etwas genervt, aber später hat sie mir am Besten gefallen. Lag aber auch an ihrer Nähe zum Inception Score.

No Trespassing
Claire verliert ihren Bruder durch einen Selbstmord und erbt nun das Haus ihrer Kindheit. Sie zieht mit ihrem Mann ein, doch sie wird das Gefühl nicht los, dass ihr Bruder noch lebt. Ist es die Trauer, die Claire in den Wahnsinn treibt?
BORING! Franzosen, die labern, labern, labern. Und alles was passiert, hätte schon nach 5 Minuten passieren dürfen. Schlechter Film.

Saint
Saint Nikolaus ist ein böser Mann, der Kinder raubt und Essen und andere Geschenke einfordert. Die Menschen töten ihn 1492 und lösen somit einen Fluch aus, das an jedem 5. Dezember und wenn Vollmond ist, Nikolaus und seine Männer wieder zum Leben erwachen, Kinder rauben und die Erwachsenen töten.
Ein kleiner lustiger Film von Dick (Verfluchtes Amsterdam) Maas. Die Splatter-Gore-Effekte sind ok, auch wenn der Film als ganzes sehr künstlich wirkt. Die Geschichte ist geradlinig und teilweise lustig erzählt. Kein besonders guter Film, aber mir machte er Spaß, wohl auch, weil er sie nie selbst ernst nahm. Mein Höhepunkt: die Verfolgungsjagd über die Dächer, für die Nikolaus mit seinem Pferd reitet.

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