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Fantasy Film Fest 2011

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Crimson King:
Ich fand Super auch super, Deadheads dagegen höchst mittelmäßig. Bei dem Film hatte ich das Gefühl, die Autoren hatten eine an sich gute Grundidee und ein paar Einfälle für nette Gags, konnten diese Sachen aber nicht in ein rundes Ganzes einfügen. Die Charaktere sind vollkommen stereotyp. Super hat da echt ein ganz anderes Format.

Red State hätte ich mir gerne auch noch angesehen. Allerdings ist mir der Zeitpunkt zu spät und heute Mittag, wenn der Film zum zeiten Mal läuft, habe ich keine Zeit.

Crimson King:

--- Zitat von: Vash the stampede am 27.08.2011 | 16:30 ---Wenn sie nicht hingehen, weil der Name "falsch" ist, dann ist ihnen auch nicht mehr zu helfen.

--- Ende Zitat ---

"Du magst doch Apfel."

"Aber nicht unter falschem Namen."

Jed Clayton:
Ich habe gestern Abend Kommandor Treholt & Ninjatroppen, also "Norwegian Ninja" gesehen. Meine Güte, was für ein Spaß!

Link zur Seite: www.ninjatroppen.no

Dieser Film war vom Lachfaktor sicherlich der diesjährige "Black Dynamite". Was Black Dynamite mit Shaft und den Dolemite-Filmen der 70er Jahre machte, das macht Norwegian Ninja nun mehr als geschickt mit der Ninja-Welle der 80er, mit Chuck-Norris-Langeweile-Action wie "Delta Force" und allen möglichen hanebüchenen Superagenten-Spionage-Filmen. Er zeigt Kämpfe wie Power Rangers für Arme, Naturaufnahmen wie bei "Der Mann in den Bergen" und Flugzeuge und Flugmaschinen, die aus "Thunderbirds Are Go!" stammen könnten. Und das dann alles in der wundervollen norwegischen Sprache, bei der man ja als Deutscher viele Wörter instinktiv versteht (zum Beispiel "aspirant" = Lehrling, "yfbewaringsbox" = Aufbewahrungsbox, "woppen" = Waffen  :D). Herz, was willst du mehr??

Sicherlich ist das kein mainstream-kompatibler Film. Er wird nie im Mainstream akzeptiert oder respektiert werden, ebenso wenig wie Black Dynamite oder Robo Geisha. Er ist aber mindestens genauso kultverdächtig. Bestimmt bleibt Norwegian Ninja derjenige Film, den ich vom FF 2011 am meisten in Erinnerung behalten werde.

Ich gebe diesem Film die allerhöchste Jed-Clayton-Empfehlung!  :d :d :d Leider wird es noch mindestens bis Januar dauern, bis die DVD dazu draußen ist.

Crimson King:
End of Animal ist langatmig, aber nicht langweilig, ein Film, wie er außerhalb Ostasiens selten gedreht wird. Ein hochschwangeres Mädchen fährt mit einem Taxi, in das ein anderer Mann zusteigt. Dieser weiß nicht nur alle Details aus der Vergangenheit des Fahrers und des Mädchens, sondern zählt auch einen Countdown herunter, an dessen Ende...das Mädchen wacht alleine im Taxi auf, keine elektrischen Geräte funktionieren mehr. Entgegen der Tipps des Beifahrers geht sie los, um Hilfe zu suchen. Die wenigen Bewohner dieser Parallelwelt sind allerdings allesamt etwas seltsam.

Der Film geht irgendwie über Gott, wobei klar wird: wenn man sich nicht auf ihn verlässt und meint, man wüsste es besser, wird alles immer schlimmer.

Der Streifen ist sehr interessant, weil er im Gegensatz zum üblichen Kino - was meine bisherigen FFF-Streifen mit einbezieht - immer völlig unklar und unvorhersehbar bleibt.

Vash the stampede:
Zum gestrigen Programm (in FfM):
Attack the Block
Naja. Ein Film bei dem wohl der Trailer den Spaß einschränkte. Die meisten Gags waren schon im Trailer drin. Und einige der guten Szenen auch. In sofern wüsste der Film nicht zu überraschen. Was auch noch dazu kam war, wie Ralf auch direkt nach dem Besuch anmerkte, ist das extrem planting des Films. Planting nennt man es, wenn dem Zuschauer etwas gezeigt wird, das später noch eine Bedeutung hat. Genau das machte der Film sehr oft. Und leider zu plump.
Zur Geschichte: Eine Gruppe von Jugendlichen leben in einem Londoner Wohnblock, das in einem Problemviertel liegt. Eines Nachts, gerade als sie eine Frau überfallen, fällt etwas vom Himmel, greift die Jugendlichen an, wird dann aber getötet und als Trophäe behalten. Im weiteren Verlauf fallen noch mehr Aliens vom Himmel und machen Jagd auf die Jugendlichen.
Die Schauspieler waren OK und mit Nick (Shaun of the dead) Frost auch einmalig prominent besetzt. Bei den Produzenten ist Edgar (Scott Pilgrimm) Wright zu nennen. Die Aliens hatten ein schönes Design. Insgesamt ist aber nur ein sehr durchschnittlicher Film.

Fazit zum Festival:
Sieben Filme, zwei davon sehr gut (Super und Red State). Ein Totalausfall und der Rest durchschnittliche Kost. Das ist OK und nur die Rosinen zu erwischen dürfte auch das nächste Mal schwer werden. ;)

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