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[VtM] Euer Spielverständnis?

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Tim Finnegan:
@Potokori:

Ich finde es in diesem Zusammenhang immer schade wenn eine Diskussion auf das Wiederholen von "Aber so spielt man doch nicht!" hinausläuft.
Auch wenn du den Action-lastigen Spielstil vielleicht nicht für sinnvoll erachtest, ändert dass doch nichts an der Tatsache dass er von Vornherein da war, als gültig erklärt wurde und Unterstützung seitens WW fand. Und ja, man hat sich bei WW anscheinend wirklich Mühe gegeben über alle Editionen hinweg das fröhliche Massaker gut mit Regeln zu untermauen und auch über alle Splats hinweg zu unterstützen.

Pokotori:

--- Zitat von: Coldwyn am 31.01.2012 | 13:59 ---@Potokori:

Ich finde es in diesem Zusammenhang immer schade wenn eine Diskussion auf das Wiederholen von "Aber so spielt man doch nicht!" hinausläuft.
Auch wenn du den Action-lastigen Spielstil vielleicht nicht für sinnvoll erachtest, ändert dass doch nichts an der Tatsache dass er von Vornherein da war, als gültig erklärt wurde und Unterstützung seitens WW fand. Und ja, man hat sich bei WW anscheinend wirklich Mühe gegeben über alle Editionen hinweg das fröhliche Massaker gut mit Regeln zu untermauen und auch über alle Splats hinweg zu unterstützen.

--- Ende Zitat ---

you didn't get ma point.

ihr schiebt offenbar wirklich irgendwelche.. ups, darf ich nicht sagen - ihr habt scheinbar wirklich irgendwelche schlechten Erfahrungen gemacht!

ich hab über das unreife verhalten eines spielers gemeckert, der seinen persönlichen frust in charakterhandlungen ausgedrückt hat. Das is albern, kindisch, trotzig und nicht spielfördernd.

Das ist keine Herabwertung, nich mal irgendeine qualitative Beurteilung eines Spielstils drin.

Okay? ;)

Edit: gut, gut. Es sei denn man betrachtet es als Spielstil, seinen persönlichen Frust an den anderen Spielern und dem gemeinsamen Abend auszulassen.

Tim Finnegan:
Gleich reden wir aneinander vorbei ;)

Ich bezog mich auf:

--- Zitat ---ich meinte auch nicht, dass es nicht möglich wäre, sondern, dass ich es für nicht sinvoll halte. Aber gut, das mag auch daran liegen, dass ich von dem system als solchen nichts halte.
--- Ende Zitat ---

Und sonst nichts. Das es beschissen ist seinen Frust am Spieltisch auszulassen steht ja nirgends zur Debatte.

Teylen:
Nach meiner Erfahrung kann V:tM sehr wohl gut wie sinnvoll als Action System funktionieren.
Das heisst sowohl in dem Punkt des Kampfs, als auch bei anderen Spielweisen, bei welchen Wuerfel eine entsprechende Bedeutung haben. Ebenso wie ich der Ansicht bin das weder sich die Action und der Anspruch ausschliessen noch das ein Action betontes Spiel zu einem klassischen Superheldenrollenspiel fuehrt.
Was White Wolf betrifft so finde ich, findet die Praegung noch weniger durch die Regeln statt, als das V:tM, nach meinem Eindruck durch die Editionen hinweg, auch im Fluff sowie den Spielleitertipps, gegenueber fast allen Spielvorlieben moeglichst offen gehalten ist.
[Auf das selbe bezogen das Coldwyn zuletzt ansprach]


Hinsichtlich der Spielerhandlung sehe ich darin nicht den Ausdruck einer RL-Frustration sondern eher Ausdruck seines Spielstil.
Waere es RL-Frust motiviert gewesen, so haette er den Charakter-Tod wohl weniger gut angenommen.
Haette er zudem seinen RL-Frust durch die Spielhandlungen ausgedrueckt waere es wohl eher das stoische beibehalten des Charakters gewesen, obwohl er weiss das der Charakter, respektive die Spielweise die er mit dem Charakter verbindet nicht zu dem aktuellen Spielstil passt. Was dazu gefuehrt haette das die Situation von seiner Seite aus bis zu einer groesseren Explosion - da der Frust auf beiden Seiten gewachsen waere - weiter gezuendelt haette.
Ich finde es besser in der Situation einen klaren Schlussstrich unter den alten Charakter zu setzen, und vermute mal das er das verletzt zurueck stuermen heroischer / wuerdevoller / besser fand als das ideln oder aus seiner Sicht, der Bruch mit dem Charakterkonzept, und sich einen neuen zu bauen.

Pokotori:

--- Zitat von: Coldwyn am 31.01.2012 | 14:14 ---Gleich reden wir aneinander vorbei ;)

Ich bezog mich auf:
Und sonst nichts. Das es beschissen ist seinen Frust am Spieltisch auszulassen steht ja nirgends zur Debatte.

--- Ende Zitat ---

mag sein ;)

für mich ist das system nichts, was irgendeinen spielstil großartig unterstützt - aber das steht hier nicht zur debatte. Ist mir auch eigentlich egal, was damit möglich ist.


--- Zitat von: Teylen am 31.01.2012 | 14:24 ---Hinsichtlich der Spielerhandlung sehe ich darin nicht den Ausdruck einer RL-Frustration sondern eher Ausdruck seines Spielstil.
Waere es RL-Frust motiviert gewesen, so haette er den Charakter-Tod wohl weniger gut angenommen.
Haette er zudem seinen RL-Frust durch die Spielhandlungen ausgedrueckt waere es wohl eher das stoische beibehalten des Charakters gewesen, obwohl er weiss das der Charakter, respektive die Spielweise die er mit dem Charakter verbindet nicht zu dem aktuellen Spielstil passt. Was dazu gefuehrt haette das die Situation von seiner Seite aus bis zu einer groesseren Explosion - da der Frust auf beiden Seiten gewachsen waere - weiter gezuendelt haette.

--- Ende Zitat ---

das sind viele hätte und wenns - und meiner meinung nach viel zu viel Spekulation.

Und was ändert das an der simplen Tatsache, dass er seine Sicht der Dinge nicht kommuniziert hat? Tanja hat doch beschrieben, dass über die Handlung seines Charakters ausführlich debattiert und sogar davon abgeraten wurde. Wenn es ihm nur um einen coolen Abgang gegangen wäre, hätte er das doch in dem Augenblick sagen können?


--- Zitat ---Ich finde es besser in der Situation einen klaren Schlussstrich unter den alten Charakter zu setzen, und vermute mal das er das verletzt zurueck stuermen heroischer / wuerdevoller / besser fand als das ideln oder aus seiner Sicht, der Bruch mit dem Charakterkonzept, und sich einen neuen zu bauen.

--- Ende Zitat ---

findest du "ich schicke meinen charakter auf suicide mission und handle damit gegen die Gruppe (intime wie outtime)" einen klaren Schlussstrich?

mal abgesehen davon, spricht es - rein hypothetisch zur charakterisierung des Spielers und seiner Probleme in der Runde - Bände, dass er sich kurz nach der Kamikaze-Aktion gleich ne seltene Blutlinie zum Spielen raussucht. Du machst daraus natürlich gleich wieder einen vorwurf an die Gruppe ("ihr hättet dann doch schon sagen können, dass das konzept so nicht passt!").

meiner meinung nach beschönigst du das Fehlverhalten nur, um deinen Standpunkt der Spielstilbewahrung zu untermauern.

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