Pen & Paper - Spielsysteme > World of Darkness
[VtM] Euer Spielverständnis?
Jiba:
@Chrischie: OT, aber: Hast du diese Meinung eigentlich auch von den anderen Splats oder nur von VtM?
Chrischie:
Ufff....
VtM habe ich am längsten gespielt. Ich kann nur eine Beobachtung von mir geben. Bei Spielen von WW geht es immer um die Interaktion von Farktionen in der Spielwelt. Das zieht sich sowohl durch die alte World of Darkness als auch durch die neue World of Darkness. Aber wie diese Interaktion aussieht, ist sehr unterschiedlich. In jeder dieser WoDs war Vampire die "Einstiegsdroge" und sollte möglichst viele Spieler einfangen können. Deshalb ist VtM vielseitig. Es kann Leute ansprechen, die D&D gespielt haben (Sabbat oder Camarilla moschen) oder aber auch Leute die eher Spiele die auf das Erzählen von Geschichten fokusiert (Intriege, persönliches Drama etc) waren. Diese Vielseitigkeit hat ihren Preis: Regeltechnisch ist VtM auch nur eine Abwandlung von D&D und auf der Fluffseite wird halt "the Angst" betont und das Storytelling. VtM war erfolgreich und ermöglichte es WW weitere Linien zu produzieren. Diese Linien hatten einen wesentlich klareren Fokus. Ich war immer der Vampir und Werewolf-Spieler/SL mit denen kenne ich mich auch noch am Besten aus. WtA hatte in meinen Augen einen wesentlichen klareren Fokus als VtM. Das Beispiel aus diesem Thread kann ich mir nur schwer bei WtA vortsellen, weil die Typen sind die Krieger Gaias und da ist der Feind!
Es ist überigens sehr lustig zu beobachten, dass sich dieses Muster wiederholt. In der neuen WoD ist Vampire ebenfalls wieder relativ flach und geschmacksneutral im Fokus. Werewolf und Mage sind schon besser aber richtig gut sind die begrenzten Linien wie Changeling the Lost, Hunter the Vigil und Promethean: The Created.
Tim Finnegan:
Ja, das trifft es so ziemlich auf den Punkt.
Ich würde aber auch darauf hinweisen dass die spätere, fokusierteren Titel auch weitaus schwerer zu spielen sind.
Chrischie:
Würde ich so nicht unterschreiben. Hunter: the Vigil ist recht simple zu spielen. Ich sehe das gerade an einer Anfängerin die nur ein paar Male zweitweise bei Deadlands (SW) zugeschaut hat und jetzt mit hunter das erste Nal selbst spielt. Changeling finde ich auch nicht so komplex aber Promethean ist echt eine harte Nuss.
Tim Finnegan:
--- Zitat von: Chrischie am 31.01.2012 | 19:15 ---Würde ich so nicht unterschreiben. Hunter: the Vigil ist recht simple zu spielen. Ich sehe das gerade an einer Anfängerin die nur ein paar Male zweitweise bei Deadlands (SW) zugeschaut hat und jetzt mit hunter das erste Nal selbst spielt. Changeling finde ich auch nicht so komplex aber Promethean ist echt eine harte Nuss.
--- Ende Zitat ---
Was war mit solchen Krachern wie Wraith und das alte Mummy? Grad ersteres hatte das Potential sehr anspruchsvoll zu sein.
Aber ja, bei Hunter (und seinen Vorläufern) stimme ich dir zu, da findet man schnell rein.
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