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[oWod] Die ganze WoD kombinieren??

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8t88:
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Oberkampf:

--- Zitat von: Naldantis am 15.08.2011 | 23:37 ---Die Spiritualität hängt auch nicht am Umbra, sowenig wie bei SR-Schamanen an Astralquests oder bei D&D-Priester an planaren Reisen.

--- Ende Zitat ---

Naja, D&D ist eine ganz andere Kiste, zu SR kann ich nichts sagen (nie geleitet, nur ein paar Mal gespielt, nicht mein Ding). Bei D&D spielen Dimensionsreisen, wenn man nicht gerade Planescape spielt, erst auf höheren Levels eine Rolle (im Gegensatz zu W:tA, wo es schon im rite de passage vorkommt), und dann sind die nicht wegen der spirituellen Komponente allein interessant, sondern auch, weil D&D eben High Fantasy als Spieloption anbietet. Man kann D&D aber auch lange ohne Dimensionsreisen spielen (sieht man mal von Summon-Sprüchen ab), ohne das der Kleriker vernachlässigt wird.

Teilweise wird die priesterliche Spiritualität durch vorgeschriebene Gesinnung, Domänen etc. in den Regeln festgehalten, aber weitgehend ist sie auch auf jeder Spielwelt und in jeder Kampagne, eine Sache, welche die Gruppe unter sich ausmacht - weil D&D eben auch ein Universalsystem für DIY-Weltenbau ist (was jetzt nicht als Kritik an Leuten gelesen werden soll, die D&D in einer der publizierten Welten spielen).

Was oWoD betrifft: Ein großer Teil der Werwolf-Spiritualität ist nunmal an den Umbra gebunden, er ist schließlich der Lebensort der Geister & Totems. Ein beachtlicher Teil des W:tA Fluffs dreht sich nunmal um den Umbra. Klar kann man den Umbra auch auf eine reine Teleportgelegenheit reduzieren, genau wie man W:tA auch tatsächlich als reines H&S spielen kann, habe ich ja auch nie bezweifelt. Mit einer starken Reduzierung der Eigenständigkeiten des Settings ist einiges möglich - eben auf Kosten des Settings. Ohne den Umbra ist man nach meinem Eindruck schon einen guten Schritt zu irgendeinem beliebigen Spiel mit Werwolf-SCs weitergekommen.

Teylen:
Die Beschreibung der Umbra nimmt im GRW gerade mal 23 Seiten ein, und erweckt beim überfliegen nicht den Eindruck als wäre es vorrangiger Handlungsort der Werwölfe. Vielmehr lesen sich die kurzen Beschreibungen davor als wären die Ausflüge der Werwölfe in die Umbra eher zeitlich kurzer Natur (Seite 26 oder 28 im dt. W:tA GRW).
Insofern spricht m.E. nachdem überfliegen wenig dagegen die Umbra als Hintergrund Element durchaus noch dazu lassen und einfach nicht das Handlungszentrum in die Umbra selbst zu verlegen.

Der Hinweis im Buch, das die Umbra Nachts wohl freundlicher zu Werwölfen ist als Tags [Weil die Wyrm Geister sowie andere Menschen korrumpierende Wesenseinheiten wohl besonders Tagsaktiv sind], finde ich dazu noch keinen schlechten Aufhänger um zu erklären wieso die Werwölfe und Vampire nun zur selben Zeit agieren.

aminte:

--- Zitat von: Teylen am 16.08.2011 | 01:05 ---Die Beschreibung der Umbra nimmt im GRW gerade mal 23 Seiten ein, und erweckt beim überfliegen nicht den Eindruck als wäre es vorrangiger Handlungsort der Werwölfe. Vielmehr lesen sich die kurzen Beschreibungen davor als wären die Ausflüge der Werwölfe in die Umbra eher zeitlich kurzer Natur (Seite 26 oder 28 im dt. W:tA GRW).
--- Ende Zitat ---

Stimmt. Allerdings sind anschließend auch noch mehrere Bücher zum Umbra erschienen, vor allem "Axis Mundi - The Book of Spirits" und "Umbra - The Velvet Shadow", die sich ausschließlich damit beschäftigen. Dazu kommt noch "Rage across the Heavens", sowie gute Teile vom "Book of the Weaver" & "Book of the Wyrm". Zusätzlich gibt es in vielen anderen Büchern jeweils Kapitel zum Umbra, z.B. in allen "Rage across..."-Büchern. Zu magischen Gegenständen gibt es hingegen nur 1 Buch.

Naldantis:

--- Zitat von: youth nabbed as sniper am 16.08.2011 | 00:50 ---Naja, stimmt schon, das Beispiel hinkt etwa - aber in beiden Systemen KANN man die Heimat seiner Ahnen, Geister und Götter besuchen (Piggyback oder Portale gehen in jedem Level, Äther und Astral schon in recht früh, je nach Methode), aber in beiden Systemen ist es auch für spirituelle Charakterkonzepte nicht NOTWENDIG, dies zu tun, und 'normalerweise' ist dabei nicht die ganze Gruppe involviert.


--- Ende Zitat ---
Was oWoD betrifft: Ein großer Teil der Werwolf-Spiritualität ist nunmal an den Umbra gebunden, er ist schließlich der Lebensort der Geister & Totems. Ein beachtlicher Teil des W:tA Fluffs dreht sich nunmal um den Umbra. Klar kann man den Umbra auch auf eine reine Teleportgelegenheit reduzieren, genau wie man W:tA auch tatsächlich als reines H&S spielen kann, habe ich ja auch nie bezweifelt. Mit einer starken Reduzierung der Eigenständigkeiten des Settings ist einiges möglich - eben auf Kosten des Settings. Ohne den Umbra ist man nach meinem Eindruck schon einen guten Schritt zu irgendeinem beliebigen Spiel mit Werwolf-SCs weitergekommen.
[/quote]

Nein, Du verstehst meinen Ansatz falsch.
Nicht "kein Umbra", sondern nur "kein HAuptplotplatz 'Umbra' ohne externe Methode dorthinzukommen".
D.h.: der Werwolf A geht solo ins Umbra um mit einem Geist zu konferieren, während Werwolf W wegen Handikap, Bubasti B und Vampir V mundane Recherche betreiben; Werwolf A, Anansa D und Magier M gehen durchs Umbra, um schnell etwas an einem anderen Ort zu erledigen, während Vampir V, Bubasti B und Dämon E mit einem Auto ganz normal den Teil erledigen, der an einem einfacher zu erreichenden Ort stattfindet.

Alles, auf das man verzichten muß, sind ausgedehnte Umbraabenteuer, so wie man bei Shadowrun normalerweise keine Astralquesten ausspielt, wenn nicht gerade alle Charatere Teil einer Initiatengruppe sind.
Ober in vielen anderne Systemen, wo sich nur ein Teil der Gruppe in den Äther begeben kann, oder bei einem Teleport / Flug nur ein Teil der Gruppe mitkommen kann.
Sprich, man vergibt sich nix, das Spiel verliert nichts dadurch.

 

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