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[oWod] Die ganze WoD kombinieren??
aminte:
--- Zitat von: N.A.Destruktive Kritik am 10.08.2011 | 09:22 ---VtM ist disfunktional, da das ganze Spiel in partes tres geteilt ist. Man zersplittert Erwartungen und daher herrscht der Meister, sorry SL.
--- Ende Zitat ---
Also bei Mage stimme ich dir zu, da wird man sowohl als Spieler als auch als SL ziemlich alleine gelassen. Die Aussage über Vampire ist etwas kryptisch.
--- Zitat ---Werwolf lässt sichwunderbar als HnS spielen, aber das Interessante und Zentrale, wie das Fortschreiten des Ungleichgewichts, wird nicht spürbar mit Regeln unterfüttert, sodass die Spieler auf den SL alleine angewiesen sind und der wirklich alles handwedeln muss, was unnötig viel Arbeit macht. Ein Ausbau der Caernregeln auf die Gleichgewichtslage eines Ortes zwischen Gaia, Wyrm, Weber und Weltlichkeit könnte hier dafür sorgen, dass Spieler mit Eigeninitiative eigene Ziele angehen könnten, da sie wüssten, was wie erreichbar ist. So ist ja der SL selbst überfordert, da er sich die Metaphysik des zentralen Konfliktes vollständig selbst erfinden muss.
Das ist Mist. Also spielt man Wyrmlinge klatschen. Funktioniert gut und macht Spaß.
--- Ende Zitat ---
Das kann ich nun wiederum nicht nachvollziehen. Es gibt doch im Spielerhandbuch ein ganzes Kapitel zu Rudel-, Septen- und Caernaufbau. Mit Ämtern, Umgebungsaufbau, Totemregeln, Ritualen, Gefahren, usw. D.h. man kann sich vor Spielbeginn seinen eigenen Caern erschaffen, Powerlevel bestimmen, Totem aussuchen und die Gruppenzusammenführung hat man en passant gleich mit erledigt. Auf englisch gibts auch noch den Erweiterungsband Guardians of the Caerns:
* Guardians of the Caerns is the sourcebook of septs and caerns, detailing the sacred places and the Garou communities that guard them. It contains information on sept offices, tribal septs, caern logistics, defensive tactics--even an in-depth look at those who must grow up strictly as Garou, the metis.Das dürfte deinen Forderungen zumindest am ehesten entsprechen. Kostet als PDF $4,79 (€3,35).
Und wenn man nicht immer gegen die Wyrmlinge kämpfen will, spielt man ein Rudel mit Schattenlords und Glaswandlern in einer x-beliebigen Großstadt. Dann kann man auch teilweise mit Formorern und Netzgeistern kooperieren, und muss sich eher vor den anderen Garou verstecken. Oder du spielst eine Theurgen-Gruppe auf eine Geisterqueste im Umbra. Oder....
btt: Ich würde von einem X-Over auch abraten. Zu unterschiedliche Powerlevel, Vorgehensweisen, Weltanschauungen. Wenn überhaupt dann nur in sehr spezifischen Konstellationen.
Oberkampf:
--- Zitat von: N.A.Destruktive Kritik am 10.08.2011 | 09:22 ---Die oWoD regeln sind im Kern brauchbar (recht schlankes Kernsystem, das schön fix ist)
--- Ende Zitat ---
Da hab ich andere Erinnerungen dran. Das schlimmste Übel der oWoD war für mich das Kampfsystem, das entweder schnell und unspannend, wenn die Gegner Luschen sind, oder langatmig und unspannend war, wenn die Gegner oder die Gegneranzahl ernst zu nehmen waren.
DF würde ich jetzt auch nicht unbedingt empfehlen, das kann man zwar auch spielen ohne die Bücher zu kennen, wenn man sich selbstständig eine komplexe Urban Fantasy Welt ausdenken will, aber ich bezweifle, dass es sich leicht auf die WoD übertragen lässt. Die Regeln sind schon dafür entwickelt, Jim Butchers Dresdenverse wiederzugeben. Der Vorteil davon ist, dass Werwölfe und Vampire keine eigenständigen Spielkonzepte/Mythen haben, sondern eben nebenher existieren. Der ganze Fluff allerdings, den die oWoD für das jeweilige Sub-Setting geliefert hat, wird dann aber bei DF nicht oder kaum regeltechnisch unterstützt.
Warum unbedingt oWoD, wenn die nWoD doch extra darauf angelegt ist, X-over den Regeln nach spielbar zu machen? Soweit ich weiß, gibts für V:tM schon Konvertierungsregeln, vielleicht auch für W:tApo?
Teylen:
--- Zitat von: youth nabbed as sniper am 10.08.2011 | 16:24 ---Warum unbedingt oWoD, wenn die nWoD doch extra darauf angelegt ist, X-over den Regeln nach spielbar zu machen? Soweit ich weiß, gibts für V:tM schon Konvertierungsregeln, vielleicht auch für W:tApo?
--- Ende Zitat ---
Die Uebersetzungshilfe fuer W:tA zu W:tF erscheint Anfang naechstes Jahr.
Ebenso die Uebersetzungshilfe fuer M:tA zu .. M:tA, ende naechsten Jahres.
( Diese und andere Neuigkeiten findet man im SmallTalk Threads oder in meinem Blog ^^; )
Hinderniss ist das man auch mit der Hilfe nicht um das nWoD GRW rumkommt sowie den jeweiligen Splat. Denke ich.
Das Kernsystem Attribut + Faehigkeit gegen X ist imho schon schoen schlank.
8t88:
Das oWoD System war mal brauchbar, weils nix anderes gab. Es ist überholt.
zumindets ich kann "Attacke, Parade, Schaden, Widerstand" Einzeln würfeln nichts abgewinnen.
Ebensowenig variablen Zielzahlen...
zudem ist das kombinieren der oWoD Systeme schwieriger als gedacht. Denn Wenn der Vampir Dominate auf den Werwolf schmeisst, muss der mit Menschlichkeit würfeln... was der Werwolf nicht hat...
Mage the Awakening ist eine ganz andere Form von Schmerzen:
Wenn man sich über einige Konzepte, über die die Autoren sich keine Gedanken gemacht hatten (oder dem Leser nicht Kommuniziert haben) nicht einig wird, kann man das vergessen.
Alleine die Frage "wann ist Magie Vulgär" hat schon bei einigen Runden zu Konflikt geführt.
Und wenn man mit dem einfachsten Nenner geht: "Welt vor dem Effekt, und nach dem Effekt vergleichen. Ist das Ohne Übernatürliches Möglich? Wenn ja: Coincidental, wenn nein, dann Vulgär".
Zumindest bei Mage kann ich das neue uneingeschränkt empfehlen, weil es einem erklärt wie es funktioniert, und das konzept der Welt sich einem viel leichter erschließt.
Teylen:
--- Zitat von: 8t88 am 10.08.2011 | 16:51 ---Denn Wenn der Vampir Dominate auf den Werwolf schmeisst, muss der mit Menschlichkeit würfeln... was der Werwolf nicht hat...
--- Ende Zitat ---
Nein, der muss gegen Willenskraft wuerfeln ^.^
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