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[Dogs in the Vineyard] Regelfrage
Pyromancer:
Also, laut Buch ist es so:
-Es wird die Initiativfolge laut höchstem Würfelpaar bestimmt.
-In dieser Reihenfolge macht jeder einen Raise (der natürlich in dem Moment von jedem, der ihn betrifft, abgewehrt werden muss)
-Sind alle einmal mit dem raisen drangewesen, dann wird eine neue Initiativfolge bestimmt und das Spiel beginnt von vorne, so lange, bis keiner mehr übrig ist.
In der Praxis haben wir das immer so gehandhabt, dass der Spieler mit dem raise anfängt, der den Konflikt anfängt (das ist laut Buch nur in 1:1-Konflikten so), und es dann schlicht reihum geht, es sei denn jemand hatte gerade eine passende Aktion auf Lager, dann durfte der auch vordrängeln.
Playtypus:
Also wird laut Regeln die Reihenfolge jede Runde neu bestimmt! Vielen Dank!
Aber was ist wenn jetzt bei mehreren der beste Wurf gleich hoch ist?
Ich persöhnlich würde dann ja einfach den nächst niedrigen Würfel nehmen oder
einfach nach Reihenfolge würfeln lassen (wie du es vorgeschlagen hast), ich wollte
eigentlich nur sicher gehen, dass ich nichts in den Regeln übersehen habe.
Vielen Dank für eure Hilfe!
Daniel Walter
Edit: Rechtschreibung
Holothuroid:
Das scheint mir tatsächlich die Regel in Dogs zu sein, Die Keiner KenntTM. Interessant, dass Indy-Spiele sowas auch haben. ;)
Harry:
Hej,
--- Zitat von: Playtypus am 17.08.2011 | 09:48 ---"In every Round, every Player gets one Go; your Go is when you raise. [...] You get your Go in order of highest best roll [Dogs in the Vineyard, S. 70].
--- Ende Zitat ---
Ich sehe keinen praktischen, ausgleichenden, dramaturgischen oder sonstigen Vorteil in der Anwendung dieser Regel. Wir sind auch mit der "Reihum-Regel" gut gefahren und haben diese Regel offenbar so gründlich wegignoriert, dass ich sie total vergessen hatte.
Gerade bei Dogs ist das Konfliktlösungssystem mit mehreren Beteiligten anfangs ziemlich sperrig, ich würde es nicht zusätzlich und unnötig komplizierter machen.
Liebe Grüße & viel Spaß beim Spielen
(Und aus reiner Neugierde: welche Stadt wiest Du nehmen?)
H.
Playtypus:
Ich schwanke noch zwischen dem Tower Creek Branch aus dem Buch und dem Hotwater Branch :
http://www.indie-rpgs.com/archive/index.php?topic=13371.
Bei letzterem gefällt mir vor allem die Spannung zwischen den "Gläubigen" und den "Ungläubigen", allerdings spielen in diesem Szenario weibliche NSCs nur eine marginale Nebenrolle und mir ist auch nicht ganz klar, ob die Idee, dass die Mitglieder des Glaubens über die Ungläubigen herrschen sollen, angesichts der tendenziell theokratischen Struktur des Glaubens (mit eigener Religionspolizei) von den Spielern wirklich als häretisch wahrgenommen werden würde. Nun ist es zwar so, dass die Spieler entscheiden , was Dogma ist, aber der Plot baut sehr darauf auf, dass die Idee häretisch ist, da ja der Sohn des Stewards dadurch zum falschen Propheten und Hexer wird. Die Reaktion der Spieler wäre wahrscheinlich:" Das ist implizit Teil des Glaubens, nur der Umgang mit Huren ist Sünde! Warum zum Geier ist der jetzt ein Hexer, wir aber nicht ( auch wir setzen den Glauben gegen Andersgläubige, sprich Häretiker, durch)". Es müsste also noch etwas umgeschrieben werden. Naja, habe ja noch bis Anfang nächster Woche Zeit, mich zu entscheiden
Daniel Walter
Edit: zwar weg, ist weg
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