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[Comics] Der DC Relaunch - September 2011
Darkling ["beurlaubt"]:
--- Zitat von: Ranor am 16.09.2011 | 16:14 ---Ständig werden irgendwelche Ereignisse aus alten Storylines erwähnt die man als Neueinsteiger nicht einmal ansatzweise kapiert - grandiose Idee für einen Neustart... ::)
--- Ende Zitat ---
Das ist nach allem was ich bisher mitbekommen habe übrigens auch mein Gesamteindruck der neuen Comics. Man siehe auch Batgirl #1, das Bezug nimmt darauf, wie Babs mal vom Joker angeschossen wurde oder überhaupt eine Serie, die auf der (in meinen Augen völlig bescheuerten) Batman Inc.-Geschichte aufbaut...
Das ist für mich alles ein großes "Ziel formulieren und dann konsequent vermeiden, das zu erreichen". Meschugge, das.
alexandro:
Naja, im Falle von Batgirl wird das Ganze ja einsteigerfreundlich aufgebaut (Vorgeschichte =! nicht einsteigerfeundlich). Ein neuer Leser erfährt in der #1 alles, was er über Barbara wissen muss.
Man kann von neuen Lesern schon ein Mindestmaß an Intelligenz erwarten...
alexandro:
Neuer Schwung Comics...
Grifter #1: Handelt von einem Typen, an dem Aliens(?) herumexperimentiert haben und der jetzt deren Gedanken hören kann. Ganz nette Idee, schöne Dialoge und die Zeichnungen wissen auch zu gefalleb, aber die Umsetzung ist irgendwie dünn, daher: :-\
Batgirl #1: Vorweg, ich bin ein großer Fan von Barbara Gordon als Oracle und empfand das als wichtigen Schritt in der Entwicklung der Figur. Ich mochte die alten Hefte aus ihrer Zeit als "Batman-Groupie" überhaupt nicht. Daher empfand ich es als Rückschritt, dass sie jetzt wieder das Batgirl macht. Trotzdem hat mir das Heft gefallen, denn die Figur (und ihre Unsicherheiten wegen ihrer 3-jährigen "Zwangspause") wird einfach sympathisch dargestellt und macht Lust auf mehr. :d
Batman and Robin #1: Ganz großes Kino. Schöne Interaktion der Hauptfiguren, bombastische Zeichnungen und fesselnder Detektiv-Plot. Dieser Comic macht einfach alles richtig. :d :d :d
Frankenstein - Agent of S.H.A.D.E. #1: Interessante, wenn auch ziemlich abgehobene, Story mit sympathischen Charakteren. Leider wirken die Zeichnungen etwas zu bieder für das Pulp-Thema des Heftes (offensichtlich hat der Künstler versucht Mike Mignola zu kopieren, was aber nicht gelingt). Trotzdem guter Comic. :d
Green Lantern #1: Neustart des GL-Kosmos im Zuge zahlreicher Änderungen im Verlauf der Vorgängerserie (einige davon gut, einige weniger). Der Plot konzentriert sich darauf den Leser mit Hal Jordan (ohne Ring) bekannt zu machen, sowie 3 Jahre Serienentwicklung für neue Leser begreifbar zu machen (namentlich: Hal hatte mal Sinestros Job, Sinestro hat mal gegen das GLC gekämpft, Ganthet ist ein Rebell unter den Wächtern). Das gelingt leidlich gut, es gibt ein paar lose Enden (wenn auch nicht mehr als im Green Lantern #1 von 1960 ;) ), aber die sind für das Verständnis der Geschichte unwichtig (wen es trotzdem interessiert: da drüben ist das Internet). Ach ja, die Zeichnungen sind nicht sehr gut - die Vorgängerserie hatte zeichnerisch ein sehr hohes Niveau und das was GL#1 bietet ist eher suboptiomal. Außerdem ist das Heft für Einsteiger vielleicht OK, aber für die #2 könnte es ruhig etwas mehr Plotentwicklungsein sein, und etwas weniger Resümee.
:-\
Demon Knights #1: Nach Stormwatch hatte ich ehrlich gesagt keine Lust diesen Titel zu lesen. Vorweg: Cornells Dialoge sind immer noch hölzern und die Handlung hat mehr Löcher als die gesamte DC-Continuity.
Erträglich wird das durch zwei Faktoren:
1.) Interessantere Paarung der Charaktere ("Etrigan, Madame Xanadu und Vandal Savage kommen in eine Bar...") und
2.) GROSSARTIGE Zeichnungen!
Daher erstmal ein (vorsichtiges) :d
Ranor:
Detective Comics #1: Schrecklich geschrieben, ein ganzer Haufen uninspirierter Anleihen von Miller & Lee, eine völlig konfuse Handlung und eine große Portion Gewalt. Unerträglicher Mist.
alexandro:
Da vieler meiner Erwartungen an die neuen Comics fast komplett umgekehrt wurden (Comics die ich als "sichere Hits" erwartet haben waren eher meh, während ich einige Hits unter Serien entdeckte, welche ich überhaupt nicht auf dem Schirm hatte), habe ich mir noch mer Serien besorgt, damit ich nicht noch was gutes verpasse.
Resurrection Man #1: Was immer DC bewogen hat, diesen ungewöhnlichen Helden wieder aus der Versenkung zu holen, es hat sich gelohnt. Auf der Flucht vor den Dienern des Himmels und der Hölle versucht der RM Antworten auf den Ursprung seiner Kräfte zu erlangen. Gelungener Plot, wenn auch mit teilweise etwas unterdurchschnittlichen Zeichnungen. :d
Batwoman #1: Sehr gelungener Comic, einprägsame Panels, intelligenter Plot. :d :d
Suicide Squad #1: Schrott. Jedes weitere Wort wäre für diesen Comic Verschwendung, wer mir nicht glaubt, der möge es selbst lesen (aber dann nicht rumheulen - ich habe euch gewarnt). :q :gasmaskerly: :puke:
Red Lanterns #1: Eine weitere Überraschung in einem Comic, an den ich keine hohen Erwartungen hatte. In der Green Lantern-Serie waren die Reds ("Lanterns of Rage") rabiate Antagonisten, welche ihre Gegner wie wilde Tiere (bzw. Orks aus W40k) angriffen. Diesen Typen ein eigenes Heft zu geben, erschien mir als sichere Methode um einen bestimmten Käuferkreis (a.k.a. das MAX-Klientel) anzusprechen, die sich an überflüssiger Gewalt aufgeilen. Überraschenderweise blieb das aus (stattdessen wurde dieses Klischee bei "Suicide Squad" erfüllt :puke:) und man bekommt tatsächlich ein Heft, welches beim Lesen nicht weh tut. Aber zwischen "besser als Marvel MAX" und "guter Comic" liegen eben noch Welten. :q
Legion Lost #1: Unterhaltsame Story über eine Gruppe von Legionaires, welche in der Vergangenheit feststecken. Eher ein Comic für alte Leser und nicht für neue (allerdings habe ich seit mindestens 5 Jahren nicht mehr Legion of Superheroes gelesen und hatte trotzdem keine Probleme). :d
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