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Pathfinder vs D&D 3.5

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Samael:

--- Zitat von: ElfenLied am 26.08.2011 | 12:16 ---2 paralelle Runden, zumindest damals noch. Gingen beide ca ein halbes Jahr.

--- Ende Zitat ---

Dann seit ihr etwa jede Spielsitzung aufgestiegen. Wow. Oder auch noch mehrere Male pro Woche gezockt??  :o

Ich persönlich leite seit etwa 1 Jahr Rise of the Runelords (nach PF konvertiert), wir spielen im Schnitt wohl 2-3 / Monat. Die Gruppe ist jetzt so langsam Stufe 10.

ElfenLied:
Jede Runde fand jeweils 1x/Woche statt, wobei wir in einer Ausnahme auch mal 4x in einer Woche gezockt haben, weil alle frei hatten. Man muss dazu auch sagen, dass jede Session so ca 8-10 gespielt wurde, angefangen am frühen Nachmittag und aufgehört mitten in der Nacht oder teilweise auch früh morgens.

Im Schnitt gab es da auf 3 Session 2 Aufstiege, wobei das zu Beginn schneller war und gegen Ende entsprechend abgeflacht ist.

Samael:

--- Zitat von: Pöhlmann am 26.08.2011 | 11:36 ---Allgemein:
Bei PF steckt der Teufel oft im Detail, weil viele Kleinigkeiten geändert wurden. Das erschwert den Umstieg, weil man im Allgemeinen (ich zumindest) keine Lust hat, 300 Seiten Regeln, die zu 95% bekannt sind, zu durchforsten und mit der Lupe auf Änderungen zu untersuchen. Man liest absatzweise bekannte Texte, das Gehirn schaltet auf Autopilot, und zack hat man den einen Halbsatz überlesen, der eine neue Regel einführt.

Ein hervorstechender neuer Mechanismus ist das Combat Maneuver System. Ein einzelner Mechanismus ersetzt die bisherigen unterschiedlichen Regeln für Sonderangriffe wie Bull Rush, Disarm, Trip usw und insbesondere Grapple. Es gibt dabei auch keine konkurrierenden Würfe mehr, was die Abwicklung beschleunigt.
Ich war davon anfangs sehr begeistert, sodass ich das System in unsere Conan-Runde eingeführt habe. Allerdings machte sich dann bald gepflegte Langeweile breit: einheitlicher Mechanismus heisst auch, dass sich alles gleich anfühlt, Jacke wie Hose. Wir haben das CMS dann nach einiger Zeit wieder über den Haufen geworfen und sind zu den alten Mechanismen zurückgekehrt.

Klassenbalance:
So viel hat sich da nicht getan. Es wurde an jeder Klasse rumgedoktort und nicht weniges auch stark verkompliziert ("Rage Points", yay, noch mehr Buchhaltung!). Aber an den 3.5-Tiers ändert sich so gut wie nichts. Fighter und Paladin rücken auf T4 auf, das war's schon. Nur der Druide wurde ernsthaft generft, ist aber _immer noch_ T1 (was nur zeigt, wie extrem OP die Klasse in 3.5 ist). Alle anderen Klassen haben für jeden Nerf auch einen Boon zum Ausgleich bekommen und umgekehrt. Von "Abstand verringert" kann vorne und hinten nicht die Rede sein. Die Porsche sind immer noch Porsche und die Opel immer noch Opel.
Einige der Veränderungen sind wirklich sinnvoll (und können auch problemlos in ein 3.5-Spiel übernommen werden), aber gehen grundsätzlich nicht weit genug. Andere sind überflüssig wie ein Kropf, machen die positiven Änderungen wieder zunichte und verkomplizieren obendrein das Spiel.

--- Ende Zitat ---

Dieses T-System muss wie eine Religion sein. ::)

Ich weiß auch nicht wie du das ernsthaft beurteilen willst - du bist mir zuvörderst im Kopf wenn es darum geht die PF Regeländerungen eben NICHT präsent zu haben. Den von mir oben beschriebenen Machtpush für den Ranger als "herumgedoktort" zu bezeichnen ist symptomatisch. Als Nächstes könnte man sich dann ja mal den Pala ansehen...

Zum Thema:
Natürlich können die Vollcaster mit ihren Utility Spells sehr viele Dinge abdecken. Aber zumindest können die Kämpfer jetzt auch auf hohen Stufen mehr Schaden anrichten als jeder Caster. Der Nischenschutz ist also gegeben.

ElfenLied:
Also der Paladin ist aus meiner Sicht die Klasse, die am meisten durch Pathfinder dazugewonnen hat. Er ist jetzt eine echte Klasse mit echten Features, hat kein extremes MAD mehr, und ist deutlich flexibler gewonnen. Er steht auf der Liste der Klassen, die ich in PF noch spielen möchte.

6:

--- Zitat von: Samael am 26.08.2011 | 12:20 ---Was aber angesichts der Zweitspanne die dazwischen liegt Blödsinn ist. Zumal das PHB II gewaltig an der Powerschraube zieht, das APG aber nahtlos auf Augenhöhe mit den PF Core Rules ist in dieser Hinsicht (MEHR Optionen statt: bessere Optionen). Das PHB II war doch im Prinzip ein riesiger bugfix.

--- Ende Zitat ---
Sehe ich anders. Ist aber egal.

--- Zitat ---Was meinen "Fehler" angeht: Wir vergleichen hier die Core Rules.

--- Ende Zitat ---
Und ich rede auch von Core Rules. Mit Ausnahme eines Charakters habe ich nur Core Rules Charaktere gespielt. Alle Charaktere waren gemulticlassed.

--- Zitat ---Im Übrigen können wir den APG in dieser Diskussion auch gerne weglassen, wenn es dich glücklich macht.

--- Ende Zitat ---
Ist mir relativ egal. Ich habe nur den Hinweis auf die PR-Analogie zwischen PHB2 und APG gebracht.

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