Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
[3.5] Wir basteln uns einen T3-Kleriker
Feuersänger:
Ja das sollte man im Auge behalten. Zum Ausgleich für die prinzipiell schwächeren Summons würde ich aber über eine Liberalisierung der Kreaturenauswahl nachdenken -- traditionell sind da ja speziell Gute Summoner eher im Nachteil. Andererseits sind die Summons und Callings im Allgemeinen ja mit ein Hauptgrund für die bewusste Überlegenheit der Vollcaster, insofern schadet es gar nicht, wenn man sie insgesamt durch die verzögerte Progression etwas abschwächt.
Anmerkung am Rande: an den Summons zeigt sich andererseits auch schön die Nutzlosigkeit der bisherigen Teilcaster-Regel: z.B. für ne halbe Minute einen Löwen (32HP, AC15) beschwören zu können, ist auf Stufe 5 oder 6 ne feine Sache, aber für Stufe 13 vollkommen inakzeptabel.
Wollte man wirklich viel Arbeit reinstecken, könnte man auch sämtliche Beschwörungen überarbeiten und neu kalibrieren, aber ich glaub nicht dass sich das jemand antun will -- ich tu's jedenfalls nicht.
Ein Dämon auf Abwegen:
--- Zitat ---Andererseits sind die Summons und Callings im Allgemeinen ja mit ein Hauptgrund für die bewusste Überlegenheit der Vollcaster, insofern schadet es gar nicht, wenn man sie insgesamt durch die verzögerte Progression etwas abschwächt.
--- Ende Zitat ---
Bei Klerikern und Magiern sicher nicht, die können sich ja dann in eine andere Richtung spezialisieren.
Beim Druiden (vorallem wenn man Wildshape und Animal Companion nerfed) muss man da mMn schon ehr drauf achten, weil ja dann die Summons das letzte starke Classfeature sind, werden die zu schwach (bzw. kommen zuspät) gibt es ja eigentlich keinen guten Grund mehr einen Druiden zuspielen.
Feuersänger:
Ach das würd ich so nicht sagen. Erstens habe ich das Pet gar nicht auf dem Kieker. Zweitens halte ich die Wildshape nach 3.5-Art auch dann noch für konkurrenzfähig, wenn man die Elemental Shape rausstreicht.
Anmerkung am Rande: in PF ist der Druide von allen Klassen am heftigstens mit dem Nerf-Stick geschlagen worden, und _trotzdem_ ist er auch da immer noch T1. That's how mighty he is. Da muss man sich wirklich nicht genieren, den etwas zurechtzustutzen -- wo das herkommt, gibt's noch mehr.
Wie gesagt, wahrscheinlich sogar schon ein 6-7-gradiges Spellcasting selbst ohne Pet oder Wildshape würde vermutlich bereits für T3 ausreichen, da man ja damit immer noch Gestaltwandel und Viecher per Zauber zur Verfügung hat. _Mit_ weiterhin vorhandenem Pet und (leicht gestutztem) WS hat auch ein reduzierter Druide immer noch keinen Grund zu jammern.
Zurück zum Kleriker; ein Gedanke der mir da gerade gekommen ist: was ich etwas doof finde ist, dass die Turn Attempts sich klasseninhärent nicht mehr verändern. Vielleicht sollte man da eher mit weniger Versuchen pro Tag anfangen und dann über die Stufen die Anzahl erhöhen.
kalgani:
Den Druiden eventuell einfach mit der spellprogression und der spellist vom Summoner aus PF ausstatten?
wobei ich null ahnung gerade habe wie die spellist genau aussieht ~;D
Feuersänger:
Ich weiß nicht, wie oft ich noch das gleiche schreiben soll. Die Vollcaster-Summons tragen maßgeblich zur brokenness der entsprechenden Klassen bei. Der Summoner hat zwar an sich nur 2/3 Progression, aber die Summons eines Vollcasters, wodurch die ganze Magiereduktion ad absurdum geführt wird. Der Summoner selbst gilt ja für die Meisten schon als T2, und das ohne Späße wie Wildshape oder Companion. (Manche verorten ihn sogar auf T1 - _nur_ wegen der Summons und Gate.)
--> nochmal: für ein T3-Spiel hat es absolut seine Richtigkeit, dass die Summons aller Art ebenso beschnitten / herausgezögert werden wie alle anderen Zauber auch.
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