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[WoD] Grenzenloser Smalltalk

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Jiba:

--- Zitat von: Teylen am  8.01.2012 | 18:09 ---Naja, Maskerade ist ja auch schon lange auf dem Markt und die wichtigsten Aspekte sind beschrieben.
Eigentlich fast alle möglichen. Nu und da kommen nicht nur jetzt neue raus, es sind auch allgemein mehr Bücher hat als Requiem. Insofern glaube ich das man durchaus noch Bücher finden könnte die sich zu Requiem schreiben ließen.

--- Ende Zitat ---

Das ist aber doch kein Gegenargument. Die jetzt neu rauskommenden Bücher für die alte Linie können ja auch sehr wohl genau so eine vermeintlich miese Qualität wie "Strange, Dead Love" haben (was dadurch, dass wir Fans aus einem guten Jahrzehnt schlechter Regeln und einer starken Verbesserung in der 2.0. anscheinend kaum was gelernt haben, schon irgendwo angedeutet ist). Selbiges gilt für die Fülle an Büchern, die für die alte schon rausgekommen sind ("Havens of the Damned"? War das wirklich nötig?). Also ich wäre mit dieser Aussage sehr, sehr vorsichtig. Zumal WW dazu neigt mit denselben Themen doppelt und dreifach Geld zu machen...

Warum ist "Strange, Dead Love" denn allein ein Buch für Requiem? Wenn Romantik, auch dunkle, am Spieltisch so ein wichtiges Thema ist, dass es dafür ein Sourcebook braucht, können Fans anderer nWoD-Linien da dasselbe Buch erwarten. Ich meine: Warum nicht ein "allgemeines" WoD-Buch über übernatürliche Romanzen rausbringen, sondern diese Konzentration auf Vampire. Das Buch hätte einen wesentlich höheren Mehrwert, wenn man Romantic Subplots in allen WoD-Linien betrachtet hätte - "Promethean", "Geist", "Changeling", sie alle hätten davon profitiert. Wenn schon ein "Laberbuch", dann doch bitte ein universell einsetzbares.

Außerdem hat WW, wie ich über meine oWoD-Jahre bemerken musste von jeher das Talent interessante Bereiche eines Themas nicht abzuhandeln und dafür Sourcebooks über obskure Einzelphänomene rauszubringen... Ich meine: Wo sind denn die Kampagnenbände, wo die alternativen und historischen Settingansätze, wo der Crossover-Guide? Also, ernsthaft... Gilt übrigens auch für andere WW-Linien - "Masters of Jade", really  :P ? Warum "Ragnarök", warum nicht ein schöner Weltendeband für alle Pantheons?

Fazit: Irgendwann ist ein Setting auch einfach überdeterminiert und mag das auch das Sammlerherz erfreuen, sorgt es bei mir doch nicht eben für Zugeständnissen an die Autoren...

Nin:

--- Zitat von: Jiba [n.a.] am  9.01.2012 | 08:29 ---Fazit: Irgendwann ist ein Setting auch einfach überdeterminiert und mag das auch das Sammlerherz erfreuen, sorgt es bei mir doch nicht eben für Zugeständnissen an die Autoren...
--- Ende Zitat ---

Definitiv!


--- Zitat von: Jiba [n.a.] am  9.01.2012 | 08:29 ---Warum ist "Strange, Dead Love" denn allein ein Buch für Requiem? (..) Warum nicht ein "allgemeines" WoD-Buch über übernatürliche Romanzen rausbringen
--- Ende Zitat ---

Das wäre sicherlich machbar gewesen und es ist eine alte, nervige Unart von WW, dass sie Ideen und Regeln nicht nur über zig Bücher verteilen, sondern auch über die unterschiedlichen Settings. Auf der anderen Seite, sind die Regeln so optimal auf das jeweilige Setting abgestimmt, es in ein anderes zu übertragen, ist dann ja nur ein wenig Fleißarbeit (die ich mir eigentlich gerne sparen würde).
Warum nun VtR? Der Kuss, die Intrigen, die Dekadenz etc. passt schon gut zu dem Buch (soweit ich es bisher gelesen habe).
Ich vermute außerdem mal, dass noch weit mehr Leute sich z.B. über eine erotische Romanze unter Kriegern (Werewolf) gewundert und gewettert hätten. Von daher dürfte der Akzeptanzbereich bei VtR bzw. beim Vampire Live am höchsten sein.

Oberkampf:

--- Zitat von: Jiba [n.a.] am  9.01.2012 | 08:29 ---Zumal WW dazu neigt mit denselben Themen doppelt und dreifach Geld zu machen...
...
Warum ist "Strange, Dead Love" denn allein ein Buch für Requiem?
...
Wenn schon ein "Laberbuch", dann doch bitte ein universell einsetzbares.

--- Ende Zitat ---

Da ist die Erklärung: man kann das Thema nochmal für andere Subsettings aufbereiten. Vampirsettings schreien zwar geradezu nach Liebesstories, aber für Feen/Wechselbälger dürfte sich das Thema fast genausogut verkaufen. Selbst Werwölfe tauchen ja angeblich in der Twillight Serie als Romantic Interest auf.

Nin:

--- Zitat von: root hog or die am  9.01.2012 | 13:05 ---(...) aber für Feen/Wechselbälger dürfte sich das Thema fast genausogut verkaufen. (...)
--- Ende Zitat ---

Hmm, mal abgesehen, dass CtL nur ein Randsystem ist, müsste es da nicht dann eher um ein Buch der Emotionen gehen? Schließlich hat das ja viel damit zu tun, wie ein Changeling an Glamour kommt, da ist das Thema Romantik nur eines von vielen.

Oberkampf:

--- Zitat von: Nin am  9.01.2012 | 13:19 ---Hmm, mal abgesehen, dass CtL nur ein Randsystem ist, müsste es da nicht dann eher um ein Buch der Emotionen gehen? Schließlich hat das ja viel damit zu tun, wie ein Changeling an Glamour kommt, da ist das Thema Romantik nur eines von vielen.

--- Ende Zitat ---

Für ein Randsetting erscheint mir CtL aber gut mit Publikationen versorgt zu sein (aber da kann ich mich täuschen). Aber hinsichtlich des Themas Romantik geht es mir eher um die allgemeine Verbreitung im Genre "Urban Fantasy". Klar fallen einem da zuerstmal die tragischen Vampirliebesgeschichten ein, aber das Thema lässt sich für all die ganzen Horrorgestalten mit leicht unterschiedlichen Schwerpunkten verwenden.

Bei CtL kam mir sofort eine Idee über einen Fetch, der eine langjährige Beziehung aufrechterhalten hat, in die der geflohene Changeling jetzt hineinbricht. Teilweise haben WW auch Liebesgeschichten für CtL angedeutet, in einem der Sourcebooks wird so ein Changeling-Pärchen aufgeführt iirc.

Eine "Frankenstein sucht eine Braut"-Geschichte zu Promethan (das ich nicht kenne, darum nur Spekulation) scheint mir auch gut möglich zu sein. Geister als verlorne Liebe wäre auch nicht überraschend.

Wenn sich das Sourcebook gut verkauft, wären WW schön blöd, für die anderen Subsettings nicht was ähnliches zu versuchen.

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