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[WoD] Grenzenloser Smalltalk
Teylen:
In meinen neusten Beitrag verlinke ich die beiden V5 Besprechungen von Orkenspalter TV, gebe meine persönliche Meinung dazu wieder und mache ein kleines Geständnis was meine WoD/VtM Belesenheit betrifft ^^;;;
Artikel: Orkenspalter bespricht V5 Grundregelwerk und Camarilla Buch + Mein Geständnis!
Wisdom-of-Wombats:
Im Großen und Ganzen sehe ich das wie Teylen, was die Regeln in der V5 angeht. Fast durchweg Dinge, die einfacher und besser gestaltet wurden als vor fast 30 Jahren. Allerdings finde ich das V5 Regelwerk stellenweise verwirrend geschrieben. Eine gute redaktionelle Bearbeitung hätte das Buch wahrscheinlich um dutzende Seiten kürzen können und die Regeln deutlich klarer beschreiben können. Ich hab damals eine ausführliche Diskussion mit Teylen gebraucht, um den einzigen komplexeren Teil der Kampfregeln (Mehrfachaktionen) in Gänze zu erfassen. Wäre da das Beispiel um einen Satz ausführlicher, hätte es keine Fragen gegeben.
Mein Geständnis: Ich liebe Fluff, und ich liebe den Metaplot. Für mich sind die Loresheets in zweierlei Hinsicht eine geniale Idee. Erstens, es werden 25 Jahre Metaplot in appetitliche und verdauliche Häppchen zusammengefasst; zweitens dort kann man gut Vorzüge unterbringen, die den üblichen Rahmen von Vorzügen und Hintergründen sprengen.
Das V5 Camarilla Buch und Becketts Tagebuch sind für mich persönlich die beiden besten Bücher, die in den letzten Jahren für Maskerade erschienen sind. Das Camarilla Buch schlägt das Anarchen Buch locker. Es sind Bücher zum Schmökern und sich auf das Setting durch die Augen von NSC einlassen. Beide Bücher habe ich verschlungen und würde davon gerne mehr sehen.
Urias:
Bin auch Fan von V5, da sie in meinen Augen sehr viel entschlackt hat. Ein paar wenige Sachen finde ich jedoch unklar, wie etwa Social Combat (was genau zählt jetzt als Social Combat?) bzw. verstehe ich als Designentscheidung nicht ganz (Group Tennets vs. Personal Tennets. Warum geben nur erstere einen Stain wenn sie übertreten werden?). Aber trotzdem würde ich keinesfalls zurück zu den alten Editionen wechseln. Das Camarillabuch gefiel mir auch gut aber das Anarchenbuch hätte man sich echt sparen können so wie es ist. Ein paar mal mehr mal weniger interessante Kurzgeschichten... Naja...
Davon ab hab ich letztens in einem Podcast über das Leben von Gabriele D'Annunzio gehört. Davon ab dass er Typ eine abstrus interessante (und hochgradig wahnsinnige) Persönlichkeit der Geschichte zu sein scheint gründete er auch mithilfe einiger dessertierter Soldaten und Freischärlern nach dem Ersten Weltkrieg einen eigenen Freistaat im heutigen Kroatien den er quasi wie ein Gottkönig beherrscht hat und der wohl ein einziges perverses Spektakel gewesen sein muss mit quasi täglichen Straßenschlachten, Morden und Kokainparties was aber voll im Sinne des Erfinders gewesen sein soll. Der Podcaster erwähnte auch Gladiatorenkämpfe mit scharfen Granaten... Letztlich musste die italienische Armee mit einem Kanonenboot anrücken und ihn zwingen das Ganze sein zu lassen. Warum ich das hier erzähle? Weil ich mir sofort gedacht habe, dass das wie die Faust aufs Auge der WoD passt und man das Ganze toll als Setting hernehmen könnte, evtl ein Versuch eines Anarchenfreistaats oder das Experiment eines Brujah antitribu.
Teylen:
Es sind nach meinem Verständnis beides Kurzgeschichten Sammlungen.
Wobei man für Camarilla deutlich interessantere erdacht und geschrieben hat, die ein besseres Bild von der Struktur geben. :(
Teylen:
Nachdem ich einen Sammel-Pledge für Cults of the Blood Gods organisiert habe und mit VtM CHAPTERS nächsten Dienstag des nächste Sammel-Pledge-Würdige V:tM Projekt startet, habe ich einen Artikel dazu verfasst, wie man einen Sammel-Pledge organisiert.
Wenn ihr eigene Erfahrungen, Fragen, Kommentare, Meinungen oder Anregungen habt, wäre ich gespannt diese zu erfahren! :)
Artkel: Crowdfundings: Sammel-Pledges organisieren leicht gemacht
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