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[erzählt mir von...] in flames von greg saunders
Roland:
Das System (ein Derivat von OPEN D6, eng verwandt mit dem Star Wars D6 System) gibts hier als generische Version:
http://antipaladingames.com/minisix.html
Eine Rezension findet sich hier auf rpg.net:
http://www.rpg.net/reviews/archive/15/15395.phtml
Im Prinzip ist In Flames ein transhumanistisches SF Rollenspiel, in dem es auch in anderer Hinsicht um Indentität und Selbstfindung geht, ein Thema, das In Flames Designer Greg Saunders schon in seinem Spiel Summerland bearbeitet hat.
Ob man in 2 Tagen was besseres hinkriegt kommt sicher vor allem darauf an, wie enttäuscht man von In Flames war. Ich hab auch schon begeisterte Stimmen zum Spiel gehört.
Blanche:
Hallo,
ja, da gebe ich Roland Recht. Wie immer liegt die Enttäuschung oder die Freude über dieses Buch im Auge des Betrachters. Ich habe keinen Hehl daraus gemacht, dass es mich absolut nicht anspricht und ich sehr enttäuscht bin.
Was ich aber auch sage: der Klappentext kann missverständlich sein und falsche Hoffnungen machen. Also schaut lieber bei dem Laden eures Vertrauens oder bei der von Roland genannten Rezenssion(en) rein, bevor ihr es kauft. Ich habe mich geärgert, vielleicht könnt ihr etwas draus machen.
Beste Grüße, Blanche
Achamanian:
Threadnekro:
Bin gerade (zum zweiten Mal) auf dieses Spiel aufmerksam geworden, das mich schon beim ersten Anschauen ziemlich gereizt hat. Lustigerweise sehe ich gar keine Diskrepanz zwischen dem Setting, wie es im Klappentext beschrieben wird und dem Settingelementen, die Blanche beschreibt. Ziemlich genauso habe ich mir das von der Vorschau bei DriveThru her vorgestellt - da wird doch ziemlich deutlich, dass es um aus einem posthumanen Technik-Himmel verstoßene Wesenheiten geht, die sich in ganz gewöhnlichen sterblichen Körpern durchschlagen müssen.
Macht ein bisschen den Eindruck von Zelaznys "Lord of Light" - Das Rollenspiel, nur halt dass die indische Mythologie gegen Voodoo-Mythologie eingetauscht wurde.
Hat sich inzwischen jemand näher damit auseinandergesetzt? (und, da es hier ja Enttäuschung gab, will es vielleicht jemand verkaufen ...?)
Supersöldner:
aus so einer krassen Idee kein Gutes Rollenspiel zu machen ist unentschuldbar.
Achamanian:
Vor über zwei Jahren gekauft, jetzt lese ich es endlich ... ehrlich gesagt hat mich beim ersten echten Durchblättern das karge Layout mit den vielen freudlosen Waffenbildern abgehalten.
Bin aber nach den ersten 20 Seiten nun doch wieder begeistert - ein total interessanter Ansatz, um das Thema "posthumane Transzendenz" irgendwie spielbar zu machen. Ich empfinde die Settingprämisse mit den Loas, den Barons und dem Dreaming als total klar und prägnant dargelegt, ebenso die Kernthemen des Settings und die möglichen Tweaks. Jetzt bin ich gespannt, ob das Regelsystem mir taugt (habe nur sehr vage Erinnerungen an WEG-Star-Wars ...) und wie die Beschreibung der Flames-Welten ist.
Die Konstellation Understar/Dreaming/Loas/Barons könnte man übrigens total gut ins Numenera-Setting porten ... einfach die Flames-Worlds durch die neunte Welt ersetzen und regelseitig einen passenden Fokus oder Deskriptor für den "Exile" basteln. Schade, die idee kommt mir zu spät für meine eigene Numenera-Runde.
EDIT: bzgl. Numenera: Dann hätte man sogar eine gute Erklärung für das rätselhafte Wiederauftauchen der Menschen - die Bewohner des Understar haben sie einfach neu erstehen lassen, um sie als Vehikel zum Träumen zu verwenden.
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