Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Mundane Klassen aufbohren, aber wie?
Eulenspiegel:
--- Zitat von: Feuersänger am 20.09.2011 | 18:38 ---@Eulenspiegel, Terrorbeagle: Protest. Ich kenne das aus einer Menge anderer Rollenspiele zur Genüge, dass im Kampf nur einer was rocken kann, und das ist LANGWEILIG! Ich will, dass jeder Charakter jeweils _innerhalb_ und _außerhalb_ des Kampfes eine Rolle hat.
--- Ende Zitat ---
Wieso bekommt der Kampf so eine Sonderstellung?
Es ist doch auch so, dass während einer Verhandlung nur die Sozialchars rocken. Die anderen können zwar handeln, aber nichts wirklich Effektives zum Gelingen beitragen. --> LANGWEILIG?
Oder während eines Einbruches können Schurken und ähnliches rocken. Die anderen können zwar handeln, aber nicht wirklich Effektives zum Gelingen beitragen. --> LANGWEILIG?
Nehmen wir mal eine Gruppe bestehend aus Kämpfer, Barde und Schurke:
- Wenn verhandelt wird, lehnen sich Kämpfer und Schurke zurück und lauschen den Worten des Bardenspielers.
- Wenn eingebrochen wird, lehnen sich Kämpfer und Barde zurück und lauschen den Worten des Schurkenspielers.
- Wenn gekämpft wird, lehnen sich Barde und Schurke zurück und lauschen den Worten des Kämpferspielers.
Ich sehe darin kein Problem: Jeder hat seine Spotlight und jeder muss sich zurückhalten, wenn ein anderer gerade Spotlight hat.
Ein Dämon auf Abwegen:
--- Zitat ---Oder man kann sich überlegen, ob man ihnen die Kämpfernische zugesteht. Das heißt, Barden, Kleriker, Magier etc. wären zwar supertoll außerhalb des Kampfes, aber innerhalb des Kampfes sehen sie neben dem Krieger alt aus.
--- Ende Zitat ---
Kämpfen ist mMn keine Nische sondern etwas das alle auf die eine oder andere Weise können sollten.
--- Zitat ---Wieso bekommt der Kampf so eine Sonderstellung?
--- Ende Zitat ---
1.) Weil Kämpfe erheblich mehr Spielzeit einnehmen
2.) Es normaler weise nicht möglich ist sich bei einem Kampf zurück zu lehnen
Eulenspiegel:
--- Zitat von: Ein Dämon auf Abwegen am 20.09.2011 | 18:51 ---Kämpfen ist mMn keine Nische sondern etwas das alle auf die eine oder andere Weise können sollten.
--- Ende Zitat ---
Und genau das ist das Problem. Würde man Kämpfe zu einer Nische machen, wäre das Problem mit dem Kämpfer gelöst.
--- Zitat ---1.) Weil Kämpfe erheblich mehr Spielzeit einnehmen
2.) Es normaler weise nicht möglich ist sich bei einem Kampf zurück zu lehnen
--- Ende Zitat ---
zu 1) Da ist die Frage, was war zuerst da: Die Henne oder das Ei?
Ich würde vermuten, die Kämpfe nehmen nur deswegen so viel Spielzeit in Anspruch, weil das jeder kann und weil die Regeln so detailliert sind.
Bei Systemen, in denen Kampf auch nur ein Spezialgebiet unter vielen ist, nehmen Kämpfe bedeutend weniger Zeit in Anspruch. Sie kommen zwar vor, werden aber genau so lange behandelt wie z.B. der Einbruch.
zu 2) Sich zurückzulehnen und nichts zu machen, ist natürlich LANGWEILIG. Aber man kann ja ruhig etwas machen. Es ist halt nur nicht sonderlich effektiv. Hast du noch nie eine Eskort-Queste gespielt?
Skele-Surtur:
Im Kampf, der in Runden zerstückelt ist, kommt man zwischendurch immer wieder dran. Wenn man dann nichts machen kann, ist das eben öde.
Ab davon: Ich will, dass Kampf in meinem D&D eine wichtige Rolle hat. Wenn ich was anderes wollte, würde ich es mit FATE machen!
Feuersänger:
Was der Dämon sagt.
Ich könnte dazu jetzt noch mehr sagen, aber es würde den Thread definitiv in die falsche Richtung führen, jetzt noch eine Grundsatzdiskussion über wie-sollte-eine-D&D-Sitzung-aufgebaut-sein zu führen. Darum spare ich mir das. Kämpfe sind eben in D&D wichtig, basta.
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