Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Mundane Klassen aufbohren, aber wie?
LöwenHerz:
--- Zitat von: Feuersänger am 21.09.2011 | 12:45 ---Wozu braucht er Silence; wer fliegt macht auch keinen Lärm.
--- Ende Zitat ---
Er bewegt sich und damit wäre er gemäß RAW "nur" auf +20 mit seiner Heimlichkeit.
--- Zitat von: Ein Dämon auf Abwegen am 21.09.2011 | 12:48 ---Blöder weise baraucht der Schurke für viele Schleichaktionen auch Invisibility, nur kann er es nicht selber casten.
--- Ende Zitat ---
Nein. Er macht (PF) einen Wurf auf Heimlichkeit und ist damit leise und versteckt.
Tudor the Traveller:
--- Zitat von: Luxferre am 21.09.2011 | 12:35 ---Klitzekleines Gegenargument zum Schurken, dann bin ich auch ruhig ~;D
Ein Schurke versucht leise und ungesehen üpber die Mauer zu kommen.
Ein Magier benötigt: Fly, Invisibility (da er sich bewegt reichen die +20 auf Heimlichkeit evtl noch nichteinmal), dann also evtl Silence auf sich selbst und eine gute Wahrnehmung, um versteckte Wachen zu sehen/hören.
Drei Zauber um das gleiche zu machen, was der Schurke in 2 Runden schafft.
Schurke 1 : 0 Magier
;D
--- Ende Zitat ---
Hm, nee. Wieviele Würfe muss der Rogue dabei ablegen? Es braucht nur einer davon zu niedrig zu sein, und das wars. Fly geht automatisch, Invisibility auch. Der DC um den unsichtbar Fliegenden zu bemerken ist extrem hoch. Stealth Check +20 durch Unsichtbarkeit... der durchschnittliche Wizard hat tendenziell höhere Dex, d.h. selbst ohne Skillpunkte ist das Minimum irgendwo bei 23+. Im Schnitt ligt der DC für Wächter damit bei 32 + Entfernung. Risiko einer Entdeckung extrem gering.
Ein Dämon auf Abwegen:
--- Zitat ---Nein. Er macht (PF) einen Wurf auf Heimlichkeit und ist damit leise und versteckt.
--- Ende Zitat ---
Nur braucht er dafür erstmal irgend eine Form von Deckung.
Über die Heimlichkeitsproblematik gibts hier nen langen Thread.
SeelenJägerTee:
Nur mal ein kleiner Einwurf vom Spielfeldrand zum Thema, dass der Krieger halt der Typische hau drauf sei.
Schaut euch mal einen hochmittelalterlichen Ritter oder einen Japanischen Samurai an. Die waren wohl die besten Kämpfer ihrer Gesellschaft, aber man hat auch von ihnen erwartet sozial etwas auf dem Kasten zu haben - bei Hofe muss man auch höflich sein - und auch die schönen Künste durfte ein Ritter nicht völlig missen lassen - ein bisschen Minne musste da schon drin sein.
Das Problem der Ritter war ja nicht, dass sie über all der "breiten Aufstellung" verlernt hätten zu Kämpfen. Ein Ritter hätte einen Pikenier im Kampf 1:1 mit links geschlagen und sei es nur weil er die bessere Ausrüstung hatte. Das Problem war doch, dass die Pikeniere halt für jeden Ritter gleich 10 eigene Leute mit einem spitzen Stecken ins Feld geschickt haben.
Der Entscheidende Faktor ist dabei die Wirtschaft im Hintergrund. Um einen dieser Superkrieger zu finanzieren braucht es viele Leute die ihre Äcker bestellen, wenn man die gleiche Wirtschaftsleistung in Leute steckt die jeder für sich nur halb so gut sind wie der Ritter hat man unterm Strich aber trotzdem eine bessere Kampfkraft.
Bei DnD haben wir jetzt auf der einen Seite Zauberer die, die Zeit anhalten können und Priester, die die Toten zurückholen können.
Sollten man für die Kriegerfraktion jetzt den Söldner, der nur Kämpfen, saufen und brandschatzen kann, in den Ring schicken oder den Ritter, der auch noch, sozial geschickt ist und vortrefflich mit der Laute aufwarten kann oder aus dem Stehgreif ein perfektes Gedicht zu einem beliebigen Thema dichten kann?
Das wird irgendwie mit dem Paladin abgedeckt, aber der leidet halt unter der Abhängigkeit von mehreren Attributen und tendiert deswegen dazu im Kampf 1:1 gegen den Pikenier eben nicht zu rocken wie Gimmli auf Wacken.
kalgani:
Bei PF gibt es den Cavalier und Samurai als Grundklasse die oben beschreibenes eher abdecken als der Pala,
wobei dieser bei PF eh VIEL besser wegkommt als in 3.x
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