Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Mundane Klassen aufbohren, aber wie?
Feuersänger:
--- Zitat von: Talim am 17.09.2011 | 10:55 ---Da stehen 20%. (DMG 3.5, page 49)
--- Ende Zitat ---
Okay, das stimmt, da steht aber auch "a fifth encounter would probably wipe them out", was in der Sache genau das ist, was ich meinte. (Es ist aber zugegeben sinnvoller so, als sich darauf zu verlassen, dass sie mit dem letzten Ressourcen-% noch den letzten Gegner des 4. Encounters killen; etwas Reserve braucht man ja auch)
--- Zitat ---Und ja, wenn man Dungeons so aufbaut das die Spieler ein "Freihaus" haben, spielt man den Zauberwirkern in die Hände.
--- Ende Zitat ---
Wenn ich immer diesen Bullshit lese! Wenn die Zauberer nicht rasten können, sind die Mundanen genauso schnell am Arsch! Ohne Zauberer gibt es auch keine Heilung oder Buffs für die Mundanen, und wie gesagt macht der 1HP/Level den die Kämpfer mehr haben das Kraut nicht fett. Zumal in D&D die natürliche Heilung quasi vernachlässigbar ist.
--- Zitat ---In einer guten Party braucht jeder jeden.
--- Ende Zitat ---
Stimmt, aber das ist mit Core-Material nicht zu realisieren.
--- Zitat ---Einen Druiden der allein die verschiedenen Adventure Paths beschreitet und zu Ende bringt kann ich mir z.B. gar nicht vorstellen.
--- Ende Zitat ---
*shrug*
kalgani:
Ich denke man sollte den non-castern wie schon mal erwähnt die nutzung von Wands/Zauberstäben erlauben.
Desweiteren sollten man alle 5-6 Level eine Spezialfähigkeit gewähren. (Unsichtbarkeit, kurzzeit Hast, Damage Reduction etc.)
Damit wäre den jeweiligen Klassen schon ziemlich geholfen...
Ein Dämon auf Abwegen:
--- Zitat ---Zwei T3s zu kombinieren wäre wesentlich mächtiger als zwei T5. Ich würde daher vllt noch vorgeben: maximal eine T3 und nicht mehr als eine T5.
--- Ende Zitat ---
Ich find das kann man so pauschal nicht sagen, das kommt schon auf die Synergieeffekte zwischen den Klassen an, als Sword Sage hättest du (behaupte ich jetzt mal so einfach ins Blaue hinein) mehr davon nen Ranger als Zweitklasse zunehmen (Voller-BAB, TWF für lau und WIS-basiertes Spellcasting) als ein Factotum (auch nur Mittlerer Angriffbonus und INT-Basierte Klassenfähigkeiten).
Tudor the Traveller:
Da es mein Thema ist, möchte ich hiermit gerne die Moderation in Aspruch nehmen und die Diskussion auf die von mir gewünschte Thematik fokussieren. Die Diskussion ob die Caster jetzt wieviel und wann mächtiger sind etc. möchte ich nicht unterbinden, aber sie wurde und wird hundertfach in anderen D&D Themen hier und anderswo breitgetreten. Ich sehe bisher keine neuen Erkenntnisse, sondern nur die bekannten Positionen, die nicht zurückweichen (wollen). Daher die Bitte, diese Diskussion wenn möglich woanders zu führen oder zumindest hier auf die Thematik zu beziehen, um die es mir geht.
Es kann natürlich sein, dass es unmöglich ist, die Vielseitigkeit (Utility) mit den Mundanen zu erreichen, die Caster besitzen, ohne auf Magie zurückzugreifen. Wenn dem so ist, möchte ich das gerne hier "besiegeln", d.h. ich möchte es wirklich untr die Lupe nehmen.
Außerdem möchte ich sehen, wie weit man gehen müsste, um die Vielseitigkeit der Mundanen signifikant zu erhöhen. Es muss nicht das Level der Caster erreicht werden; imo ist es der Zauberei / Magie inhärent, dass sie Lösungen jenseits des Normal-Machbaren bietet und bieten soll. Man könnte auch sagen, dass das eigentliche Problem nicht die Caster sind, sondern die Magie selbst, der sich eben mit zunehmender Mächtigkeit nichts außer sie selbst entgegenstellen kann. Insofern muss man unter Umständen die Mundanen auf höheren Leveln mit Magie, vorzugseweise SUs, unter die Arme greifen. Dafür würde ich gerne Vorschläge sammeln.
Die Anregung Gestaltklassen zu verwenden zielt imo nur darauf, den Mundanen MEHR Fähigkeiten zu geben, d.h. sie breiter aufzustellen. Ich finde den Ansatz über Gestalt aber etwas unhandlich und hätte gerne eine simplere Mechanik. Mehr Skillpunkte, mehr Feats, allgemein größere Niesche?
Zum Abschluss möchte ich zusammenfassen, wie ich die Lösungsstrategien gegen die Klassenschere sehe. Da gibt es imo drei Ansatzpunkte:
1. Zauber / Caster nerfen
2. Mundane pimpen
3. Szenarios nicht an den Möglichkeiten der Caster orientieren, sondern so konstruieren, dass auch Mundane noch etwas beitragen können.
Punkt 3 ist zugleich der einfachste und schwierigste. Einfach weil regeltechnisch nichts getan werden muss, schwierig, weil der Einbau mundaner Lösungen gegenüber magischen Lösungen extrem knifflig sein dürfte. Vielleicht können wir grundlegende Strategien erarbeiten, die Magie Steine in den Weg legen während sie zugleich mundanes Vorgehen unterstützen. Das wäre in meinen Augen der Jackpot.
Gedanken dazu?
Feuersänger:
Das ist natürlich richtig, man sollte immer auf die Synergieeffekte achten. Ich hab mich noch nicht groß mit Gestalts beschäftigt, aber ich würde mal vermuten, dass ein Warblade/Swordsage Gestalt so ungefähr die mächtigste Kombination darstellen dürfte.
Achja, noch ein Nachgedanke zum Barden: der ist unter konsequenter Ausnutzung der Splats ein solider T3, aber Core-Only rutscht der stark ab, das reicht bestenfalls noch für eine schwache T4. Es gibt noch einige andere Klassen, deren T sich mit Zusatzmaterial um 1 verbessert (z.B. Dungeoncrasher Fighter, Wildshape Ranger, allerdings habe ich keine persönliche Erfahrung damit und plappere nur nach, was ich anderswo gelesen habe). Die Vollcaster hingegen sind und bleiben T1/T2.
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