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Mundane Klassen aufbohren, aber wie?

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Tudor the Traveller:

--- Zitat von: Ein Dämon auf Abwegen am 19.09.2011 | 11:56 ---Wobei man aber auch nicht außer acht lassen sollte das es irgendwann ziewmlich fieselig und unübersichtlich wird wenn du bei einem Char Feats, ToB-Manöver und Skilltricks im Auge behalten musst.

--- Ende Zitat ---

Aber mehr als bei Zaubern? Galube ich nicht. Allerdings ist genau das auch bislang ein "Pluspunkt" der Mundanen. Ich habe schon öfter gehört, dass jemand keine Lust hat auf die Buchhaltung bei der Zauberei und deshalb lieber keinen Caster spielt.

Aber irgendwo schrieb ja jemand, Skills und Feats seien die "Untility" der Mundanen. Heißt, dem Gedanken folgend, dass Skills und Feats das Pendant zu den Zaubern wären. Demnach sollte man erwarten, dass die Mundanen davon viel mehr bekommen als die Caster. Das ist aber nicht so bzw. nur sehr bedingt. Es stimmt, dass die Caster außer Zaubern kaum Spezialfähigkeiten dazu bekommen, aber in Sachen Feats und Skills sind sie in etwa gleich.

Naldantis:

--- Zitat von: Surtur am 17.09.2011 | 00:58 ---Da sehe ich aber keine Möglichkeit. Du kannst Magie in vielen fällen nicht mundan ersetzen, ohne das bisserl Plausibilität, die sich das System bewahrt hat, völlig zu zerblasen. Niemand kann ohne den Einsatz von Gegenständen, ob magisch, alchemistisch oder mechanisch, stundenlang tauchen, durch Säure schwimmen, fliegen oder einen Vulkanausbruch verhindern. Das kann nunmal nur ein Magier (Arcane Spellcaster) oder Wunderwirker (Divine Spellcaster).

--- Ende Zitat ---

Wer WILL denn das?
Mal ernsthaft: ich akzeptiere die Diskussion bei AD&D, wo sich sehr viel an der Start-Klasse aufhängt (auch wenn man dort leicht alternative Charakterklassen bauen kann), aber wir reden doch hier von 3rd Ed. +, in dem der durchschnittliche Charakter seine Klassen wechseln und mischen kann, wie es ihm beliebt!

Um nochmal darzustellen, wieso ich dort KEINERLEI Grund für Geschraube am Grundsystme sehen:
ENTWEDER spielt man einen fröhlichen Abteuerer, der seine durchaus wechselenden Ziel, Vorlieben und Prinzipien hat, dann trainiert man bei Bedarf ein paar Level Rogue für Skills oder Fighter für Hits und Base Attack oder Spellcaster für Magie, oder wählt eine Prestigeklasse, die die interessanten Spell-like Abilities schiebt;
ODER man hängt einfach an seiner reinen Grundkonzept eines Straßengörs das nie wirklicuh kämpfen will und die Verantwortung der Magie scheut, des Barbaren, der Magie und Diebe verabscheut oder des reinen Casters, der scih für Mundantes zu fein ist - dann schließt man damit zwas Multiklassen aus, WILL sie aber doch schon von der Grundidee überhaupt nicht haben, ...man lehnt diese Flexibilität als Stil schlicht schon ab;
ODER man fährt eine Schiene dazwischen, und möchte als Mann in dne Berge eben mit tieren reden könne (o.ä.), dann wählt man eine Klasse die diese marginale Zauberfähigkeit mitbringt (Ranger), dualklassed mit ganz wenigen Leveln ein anderen Klasse (Fighter 1, Wizard 19 - man hat halt mal in seiner Jugend Grundwehrdienst geleistet und kennt noch die Basic-Profs) oder macht mit dem SL einen Deal für ein oder zwei privete Sonderanfertigungen an Items oder durch Questen erworbene Spezialfertigkeiten (Abenteuerhooks!).
  
In jedem Falle reichen die gegebenen Möglichkeiten hin, solnage man nicht die Torte gleichzeitig haben und Essen möchte.

Feuersänger:

--- Zitat ---Ich habe schon öfter gehört, dass jemand keine Lust hat auf die Buchhaltung bei der Zauberei und deshalb lieber keinen Caster spielt.
--- Ende Zitat ---

Da muss ich nun wieder sagen: wer sich überhaupt keine Mühe geben will und jedes bißchen Buchhaltung scheut, dem ist einfach nicht zu helfen. So jemand hat dann halt einfach Pech gehabt. Man kann nicht verlangen, dass eine Klasse ohne jede Anstrengung jederzeit mühelos genauso effektiv ist wie eine Klasse, für deren effektive Anwendung man sich richtig Gedanken machen muss, seine Kräfte einteilen usw.

Es geht ja hier gerade um die Frage, wie man Nichtcastern andere Möglichkeiten als "Ich hau halt zu" einräumen kann. Wenn der betreffende Spieler nun nichts anderes als "Ich hau halt zu" machen _will_, stellt sich für denjenigen das Thema gar nicht. Sonst kann man ihm gleich den Ben-Gurion-Knopf einbauen. "You win the game. Congratulations."

Tudor the Traveller:
@Naldantis: Du übersiehst zwei Aspekte

1. Der reine Balance Aspekt: zwei beliebige Klassen, die bis Level 20 gehen sollen, sollten auch über alle Level einigermaßen gleichwertig sein. Alles andere hieße, dass bestimmte Klassen - hier die mundanen - ab einem bestimmten Level de facto nutzlos sind. Wofür also dann diese Level überhaupt anbieten?

2. Der Machtzuwachs-Aspekt: Multiclassing krankt daran, dass die Machtzunahme bestimmter Klassen nicht linear verläuft, nämlich genau die der Caster. Was nützt es dir, deinem Level 12 Barbaren 2 Level Druide zu verpassen? Die Fähigkeiten die du dazu bekommst, sind in etwa genauso nutzlos, wie die, auf die du dadurch verzichtest. Und du schwächst die Fähigkeiten deiner bisherigen Klasse dadurch auch nochmal zusätzlich, weil du auf die "Progression" verzichtest, sodass du besser von Anfang an eine Casterklasse genommen hättest.  Vereinfacht: zwei Level 5 Fähigkeiten sind NICHT genauso gut wie eine Level 10 Fähigkeit - sie sind schwächer. Das einzige, das du in der Tat gewonnen hast, ist Vielseitigkeit; aber eben zu einem zu hohen Preis.

Skele-Surtur:
@ Nadaltis: Ich kann in deinem letzten Post keinerlei Bezug zu meinem von dir zitierten Post erkennen.

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