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[112 - Das Kinderrollenspiel]
Sid:
Hi,
das Würfelsystem könnte man noch vereinfachen:
Jeder Wurf muss auf oder unter dem Attributs-Wert liegen.
Jedes Attribut startet auf einem Mindestwert von 2 und kann vom Spieler wie vorgesehen bei der Charaktergenerierung erhöht werden.
Die Aufmerksamkeitsspanne zu berücksichtigen finde ich goldrichtig.
Als "Abenteuer" könnte ich mir einige Motive vorstellen. Man kann sich sicher auch durch die Themen von Kinderserien inspirieren lassen.
Beispiele:
Ein Vogel ist aus dem Nest gefallen
Haustürschlüssel vergessen/verloren, Haustür ist zugefallen
Verlaufen
Notruf aus dem Museum. Ein Besucher wurde aus Versehen nach Feierabend eingesperrt
Grillen im Stadtpark/Wald. Die Natur wird durch Müll und Brandgefahr bedroht.
Strom ist ausgefallen. Ein Baum auf der Stromleitung?
Ein Storchennest muss vom Schornstein umgesiedelt werden, weil das Dach neu gedeckt wird.
Der Dorfteich trocknet während der Sommerhitze stark aus. Die Fische müssen umgesiedelt werden.
Gruß
Sid
Grey (away):
--- Zitat von: Zauberelefant am 18.09.2011 | 20:20 ---- wie bewertet ihr die Umsetzbarkeit für Kinder?
--- Ende Zitat ---
Da kann ich nur auf meine Erfahrung zurückgreifen, daß ich selbst mal eins war ;), würde aber sagen: klingt vielversprechend. Kinder betreiben ja ohnehin schon viel Rollenspiel (Ich sage nur "Räuber und Gendarm"), da wird ihnen ein solches Spiel sicher leicht fallen.
--- Zitat von: Zauberelefant am 18.09.2011 | 20:20 ---- gibt es Fragen oder Vorschläge, was die Spielregeln angeht?
--- Ende Zitat ---
Zunächst mal stimme ich dir voll darin zu, das Spiel nicht mit Regeln zu überfrachten.
Da es sich an Vorschulkinder richtet, die noch nicht einmal die Grundrechenarten hatten, würde ich aber einen anderen Würfelmechanismus favorisieren als W6+Attributwert (Addition!). Bedenke, das ist das Alter, in dem Kinder noch Zählen lernen, indem sie Pöppel schrittweise ein Spielbrett entlangversetzen. Also vielleicht eher "Erfolge zählen" oder wenn Addition, dann einfach die Würfel zusammenzählen. (Mit Hilfe einer Zählleiste, auf der der SL vorher einen "Zielstein" plaziert, der mit dem Wurf erreicht werden muß oder so.)
Ohnehin würde ich sagen: das Spiel bräuchte viel mehr Materialien zum Sehen und Anfassen als ein Rollenspiel für Erwachsene. Also z.B. so was wie kindgerechte Bodenpläne.
--- Zitat von: Zauberelefant am 18.09.2011 | 20:20 ---- generelle Bedenken/Fragen/Anregungen?
--- Ende Zitat ---
Nur ein genereller Kommentar: geiles Projekt! :d :d :d "Feuerwehrmann" ist auch eine tolle Genreauswahl. Mach was draus und halt uns hier im :T: auf dem laufenden. Wenn ich übers Forum weiteren Input beisteuern kann, bin ich gern dabei.
Whisp:
Die Idee ist super!
Dranbleiben!
Und es ist ja auch gut erweiterbar auf Polizei, Krankenwagen und auch auf Bauarbeiter oder Bauernhöfe (Spiele Shaun das Schaf und Bob der Baumeister)
Grey (away):
Ein' hab' ich noch:
Zur Auswahl für mögliche Questen eignet sich sicher ausführliches Quellenstudium in der aktuellen Kinderbuchliteratur. Ist im RPG für Erwachsene ja auch oft so, daß der "Appetit" für Neuanfänger dadurch geweckt wird, daß man ihnen schmackhaft macht: "Das ist so ähnlich, als würdest du eine Rolle in deinem Lieblings-Action-Film oder deinem Lieblings-Fantasy-Roman spielen."
Wenn es also erfolgreiche Bilderbücher o.ä. über Feuerwehrleute gibt, die die Kurzen insbesondere auch kennen, ist es sicher nicht verkehrt, sich für die Plots dort anregen zu lassen.
Zauberelefant:
Ja, das mit dem Rechnen ist vollkommen richtig. Wobei ich durchaus sagen würde, daß man für die Grundschüler da die Schraube ein bisschen anziehen kann. Damit die mal sehen, wozu der Unterricht gut ist.
Also, als Grundbedingung sollten die Kinder bis 6 zählen können. Vor nem Jahr konnte das zumindest meiner noch.
Bei den Materialien zum Anfassen dachte ich an Karten - zum Beispiel ein modular aufgebautes Haus, mit nem Dach und nem Erdgeschoß mit Feuerwehrleuten davor, und dann x generische Stockwerke. Damit man den Kleinen zeigen kann, "das ist das fünfstöckige Haus, vor dem Ihr steht".
Ich hätte auch gedacht, daß man den Fuhrpark auf Karten packt, damit die Kinder den Löschzug selber zusammenstellen können.
Bodenpläne find ich im Moment noch zu "Brettspiel" - aber gut, ne Battlemat ist ja auch ein Bodenplan....
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