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Wie nähert man sich Lovecraft?

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Pyromancer:
Wer elektronisch lesen mag:

http://www.hplovecraft.com/writings/fiction/

Ghostrider:
In Lovecraft muss man sich meiner Ansicht nach nicht "einlesen", da er zu 95% Kurzgeschichten geschrieben hat...
Die Vorschläge der Vorposter sind soweit ganz gut, ich würde aber zusätzlich noch "Der Schrecken von Dunwich" und "Der Flüsterer im Dunkeln" vorschlagen.
 
"Berge des Wahnsinns" muss man sich nicht unbedingt antun, ist aber insofern interessant, als dass die KG dem geneigten Fan gewisse Zusammenhänge erschliesst...

Mentor:

--- Zitat von: Pyromancer am 23.09.2011 | 18:09 ---Edit: Ach so, fünf Bücher, nicht fünf Geschichten. Das wäre ja quasi das Komplettwerk, da würde ich einfach wild fünf Sammelbände kaufen und zu lesen anfangen.

--- Ende Zitat ---
Sind das alles nur so kurze Sachen? Das würde es natürlich erleichtern.

Ghostrider:
Lovecraft hat überwiegend KGs geschrieben (Und leider recht viele Fragmente hinterlassen), die Zahl der Romane kann man IIRC an einer Hand abzählen.

Stonewall:
IMHO bauen HPLs Werke nicht wesentlich aufeinander auf. Es gibt zwar Querbezüge und Namen, die häufiger auftauchen, aber ich finde, daß HPLs Geschichten recht problemlos unabhängig voneinander lesbar sind.

Alles schön kurz. Der Fall Charles Dexter Ward ist IIRC das längste Werk mit <230 Seiten, Berge des Wahnsinns kommt mit <190 Seiten noch in die Nähe, Der Flüsterer im Dunkeln und Schatten über Innsmouth sind mit so <120 Seiten dann nochmal ein ganzes Stück kürzer. Alles andere sind mWn nach wirklich Kurzgeschichten. Alle Seitenzahlen bezogen auf die alten Suhrkamp-Taschenbuchausgaben.

Besondere Empfehlungen meinerseits wären Der Flüsterer im Dunkeln und Die Farbe aus dem All. Neben den Bergen des Wahnsinns sind das die Werke HPLs, die mir am meisten zusagen.

Ich würde vielleicht noch gar nichts kaufen, sondern schauen, ob eine Bibliothek in der Nähe entweder die Suhrkamp-Ausgaben oder sogar englische Ausgaben hat, zB bei Universitätsbibliotheken in der anglistischen Abteilung. HPLs Stil ist halt schon etwas eigen.

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