Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
[PF / 3.x] Preise für Häuser, Burgen etc.
Feuersänger:
1. Goldwert: da geht es neben praktischen Gesichtspunkten ("Wie, meine Tragkraft reicht nicht aus, um genug Geld für eine zweimonatige Reise einzupacken?") auch schlicht um Stichworte wie Glaubwürdigkeit.
2. Immobilienpreise: mal rein meta betrachtet - welchen Zweck hat es, die Häuser so rattenteuer zu machen? Sollen die Spieler sich keinesfalls eine Bleibe in der Stadt leisten können, in der vermutlich der Großteil der Kampagne spielen soll (letzteres ist eine Mutmaßung)? Wenn sie von ihrem regulär vorhandenen Reichtum erstmal einen nennenswerten Anteil in ein Dach über dem Kopf stecken müssen, haben sie dadurch einen massiven mechanischen Nachteil im Spiel. Lässt man aber den Kaufpreis "extra" laufen und rechnet ihn nicht gegen den WBL auf, ist es wieder völlig wurscht ob das Haus nun 1000 oder 30000GP kostet.
kalgani:
Es ging darum das meine Spieler demnächst ein Stadtabenteuer spielen möchten.
Da sollte man als ausgangspunkt in der Stadt zumindest ein Haus/Wohnung angemietet haben.
Auch das sie regional begrenzter spielen möchten und keine reisefreaks sind würde das
ganze schon einen sinn im bestehenden szenario bedeuten, so als fetsre anlaufpunkt wo
man halt immer wieder hin kann.
bei 5 chars (mom Lvl 8 ) ist ein haus vor den Stadtoren z.B. nun aber auch nicht unbezahlbar.
Außerdem gibt es bei mir ein funktionierendes Bankensystem wo sie sich auch geld leihen könnten ;)
Selganor [n/a]:
Wenn du die Charaktere sowieso in der Stadt haben willst... was spricht dagegen, dass sie als Belohnung fuer ein Abenteuer einfach ein Stadthaus kriegen?
(War bei unserer Curse of the Crimson Throne Runde auch so... der vorherige Besitzer hatte keine Erben und brauchte sein Haus nicht mehr ;) )
Dann musst du dir nicht ueberlegen was sie dafuer zahlen muessen und sie haben die "kostenlose" Bleibe fuers Abenteuer und muessen nicht irgendwelche Buchhaltung fuer Unterbringungen betreiben.
Feuersänger:
Vielleicht sind diese horrenden Immobilienpreise auch nur deswegen so gewählt, dass die Spieler nicht durch entsprechende Spekulation den ganzen Markt aufmischen. ("Ich bin Mordak von Bärenburg, und mir gehört die gesamte Unterstadt östlich der Fleischerbrücke.")
Samael:
--- Zitat von: Feuersänger am 7.10.2011 | 16:32 ---2. Immobilienpreise: mal rein meta betrachtet - welchen Zweck hat es, die Häuser so rattenteuer zu machen?
--- Ende Zitat ---
Sehe ich auch problematisch. Die 160.000+ für eine riesige Villa in bester Lage (ich nehme an, im Preis ist die Einrichtung enthalten), ist ja noch OK, aber die grob 20.000 für ein normales, gutes Stadthaus sind schon over the top.
Ich finde ab Stufe 7 oder 8 sollten sich die SCs sowas schon leisten können, ohne dass es allzu weh tut (sagen wir 10% ihres gesamten Reichtums), was bei einer 4er Party so ~8.000 gp sind. Die 5.000 gp aus dem 3.5 DMG kommen da tatsächlich besser hin.
Ich persönlich würde die 3.5 Werte verwenden und bei Villen eben "nach oben offen" kalkulieren, je nach dem was die spieler wollen.
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