Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
[PF / 3.x] Preise für Häuser, Burgen etc.
LöwenHerz:
Ein vergleichbares Haus in Hamburg zum Umland (also richtig Land, so mit Wiesen und Natur und diesem ekelhaften Zeugs) kostet bummelig das vierfache, teilweise mehr!
Feuersänger:
Mag schon alles sein. Aber ein Eigenheim Marke "Doppelhaushälfte", das auf dem Kaff sagen wir mal 250,000 Euro kostet (das ist so das hiesige Niveau), geht selbst in München nicht für 4 Millionen weg.
LöwenHerz:
Ich habe mir auch gerade ein 250m2 saniertes Bauernhaus in der Nordheide mit 10.000m2 (!!!) Grundstück und 200m2 Stallungen für 450.000 angesehen.
In Hamburg gibt es sowas gar nicht ;D
Aber 4mio für ne Doppelhaushälfte muss man hier nirgends hinblättern. Nichteinmal an der Elbe.
kalgani:
also das die preise nix mit der realen welt zu tun haben ist klar.
aber das standard einfamilienhaus (ca. 130m² + 300m² Grundstück) bekommt man in gewissen teilen der BRD für 50.000 in anderen Teilen erst für 400.000+ das dies "nur" einem factor von 8,x entspricht ist mir klar. Es geht bei dem Beispiel nicht um Neubau sondern um gut erhaltetene bereits genutzte Häuser.
setting bezogen:
In der Tabelle ist für mich auch bedacht das ländliche Häuser weniger Auflagen unterliegen und gebaut werden wie es gerade passt während man in städtischen Gegenden bestimmte Vorschriften einhalten muss, was zwangsläufig die kosten nach oben treibt. (z.B. in ist in Städten kein Ried-dach erlaubt und keine komplett aus Holz bauweise, sowie ein anschluß an die kanalisation pflicht)
Tudor the Traveller:
Ist halt die Frage, worüber wir reden. Ein einfaches kleines Häuschen aus Holz und Lehm etc. kostet vermutlich nicht viel was den Bau angeht. Die Frage ist: was kostet das Grundstück? Ich würde erwarten, dass das Land den wahren Wert darstellt, Stichwort "Baurecht". Klar, ein Steinhaus, wenn der nächste Steinbruch ewig weit weg ist, ist wahrscheinlich entsprechend teuer obendrauf.
--- Zitat von: Feuersänger am 12.10.2011 | 17:06 ---Die Preise für Stadthäuser sind nach dieser Tabelle auch immer noch viel zu hoch. Wer soll sich sowas denn leisten können? Da könnte es in Städten ja überhaupt keine "kleinen Handwerker" geben: entweder sie haben niemals genug Geld, um sich in der Stadt niederzulassen, oder wenn sie dort ein Familienhaus geerbt haben, könnten sie dieses verkaufen und sich den Rest ihres Lebens auf dem Land einen faulen Lenz machen.
--- Ende Zitat ---
Kommt drauf an, wie man es im Setting gerne hätte. Es kann schon gute Gründe geben, warum der Typ sein Stadthaus nicht verkauft:
Weil es ihm gar nicht gehört, er hat nur gepachtet; weil er es seinen Kindern vererben will; weil das Leben in der Stadt Bürgerrechte und andere Privilegien mit sich bringt; weil es ein Familienerbe ist und man die Familie nicht entwurzeln will; weil es auf dem Land gefährlich ist; weil "das Land" dem König gehört und man dann Frondienst leisten muss; ...
Außerdem ist ja Stadt nicht gleich Stadt. Ein Haus im Hafenviertel einer Großstadt ist vielleicht sogar günstiger als ein Haus in einer kleineren Stadt, aber die Wohngegend ist halt nicht so dolle.
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