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[Doomstone] Neues RPG von Nackter Stahl?

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Phantar:
sei doch nicht gleich so ein Mimöschen... als jemand der das Regelwerk nicht gelesen hat, aber ein paar Diskussuionen darüber verfolgt, finde ich den Einwand durchaus nicht uninteressant...

Denn es mag zwar sein, dass die Mechs Stahlkolosse sind, aber es wird doch wenn ich nicht irre auch betont, dass die Panzerung (meist) aus Doomstone/Stahllegierungen bestehen? Und dass dieser Doomstone-Stahl einige besondere Eigenschaften hat, ohne die bestimmte Erfindungen nicht möglich wären? Heisst das dann aber gleichzeitig, dass der Doomstone-Stahl nicht mehr mit Blut reagiert? Oder passiert was anderes? Oder bleibt das dem Spielleiter überlassen, wie er diese Auslegung interpretieren möchte?

Mal abgesehen davon dass ein Unfall dieser Art ja nicht im Mechcockpit passieren muss - allein im Bergbau kann sehr schnell ein Unfall passieren (alleine heute mit unseren Sicherheitsmaßnahmen, ein Schnitt oder ein Kratzer ist da schnell passiert). Ich kann mir vorstellen dass es sehr schnell passieren kann, dass ein Schürfer versehentlich auf frei liegendes Doomstone blutet. Was genau passiert dann?

Der Nârr:
Es verwandelt dann Menschen, Tiere und Umgebung. Man würde das wohl, wenn es in einer Mine passiert, einen Unfall nennen. Ich wüsste nicht, warum da etwas anderes passieren sollte, als wenn man es absichtlich macht. Witzigerweise sind ja zwei der drei Brüder, die die Doomforge gegründet haben, in einem eingeschlossenen Teil einer Mine zurückgelassen worden und sind dort durch das Doomstone transformiert worden und sind jetzt Geister. Also ja, auch wenn Doomstone in einer Mine mit Blut in Kontakt kommt, passiert etwas.

Angetrieben werden zumindest die Doomtitans von Doomfuel, das ist etwas anderes, der Mythologie nach das Blut der Erde, aus dem erst das Doomstone-Erz entsteht. Davon, dass die Mechs aus Doomstone hergestellt werden, habe ich jetzt nichts gelesen. Doomstone soll wie Gold sein, ich ging naiv davon aus, dass es auch weich ist wie Gold und daher für Panzerungen ungeeignet. Da, wo es eingesetzt wird, soll es ja wohl seine magischen Eigenschaften entfalten, z.B. als Herz der Gun-Dolls.

Was es nicht gibt, ist eine Formel, nach der man ausrechnen kann, welches Verhältnis von Doomstone und Blut welchen Effekt erzielt. Das muss der SL willkürlich entscheiden.

Edit: Man könnte mal produktiv eine Liste von Dingen erstellen, die genauer erklärt oder ergänzt werden sollten.
- Mögliche Effekte beim Kontakt von Blut und Doomstone.
- Was wird jetzt tatsächlich aus Doomstone hergestellt?
- Einiges zum Stand der Technologie in der Welt von Doomstone.
- Nähere Erläuterung von Halbwelt und Jagdgründe.

Phantar:
Der Stand der Technologie in Doomstone würde mich in der Tat auch interessieren. Denn was ich bislang mitbekomme hört sich nicht gerade nach "Industrial Western" für mich an. Eher nach Steampunk, Science Fiction oder Weird Science.

Das mag vielleicht ein wenig kleinlich wirken. Aber als Western-Fan existiert für mich bereits das Genre "Industrial Western". Es ist im Endeffekt die Endzeit des Westerns, Automatisierung und Eisenbahn greifen um sich, die Kommunikationswege werden kürzer, der klassische Cowboy beginnt, überflüssiger zu werden. Aufkommende Forensik machen Outlaws zunehmend das Leben schwer. Überfälle werden härter und schwerer, auch blutiger, zurückgeschlagen.
Es gibt bereits einige Filma die das gut aufgreifen - auch mit reichlich viel Action, Blut und Gewalt (diese industriellen Western sind oft sogar die brutalsten im gesamten Western-Genre). "The Wild Bunch" erzählt die Geschichte einer vierköpfigen, älter werdenden Outlaw-Bande, deren Zeit am ablaufen ist. Automatische Pistolen beginnnen Revolver zu ersetzen, Eisenbahnen werden stärker bewacht, sogar Automobile existieren bereits. Trotzdem will die Bande noch einmal in einem letzten großen Aubäumen einen großen Coup landen.
Etws ähnliches wird auch in Red Dead Redemption aufgegriffen; in der Stadt Blackwater hat die Industrialisierung und damit die Zivilisation Fuß gefasst, es existieren Telefone, die aber noch nicht allzu verlässlich sind, sogar ein Kino mit Kurzfilmen existiert. Ein Abgesang eines Outlaws, der eigentlich ein ruhiges Farmerleben möchte, aber gezwungen ist, Jagd auf seine alten Gefährten zu machen.
Auch Sergio Leone greift das Industrielle Motiv in seinen Western gerne auf. In "Todesmelodie" etwa, dass zur Zeit des mexikanischen Bürgerkrieges spielt, spielen nicht nur politische, sondern auch industrielle Revolution eine gewaltige Rolle. Oder nehmen wir ein bekannteres Beispiel: In "Spiel mir das Lied vom Tod" wird unter anderem thematisiert, wie die Ankunft der Eisenbahn (an sich ja schon DAS Symbol des industriellen Zeitalters schlechthin) das Gesicht des Westens grundlegend und nachhaltig verändert.

Man hätte in diesem Szenario sehr schon ein "Industrial Western"-Setting ansiedeln können. Statt dessen aber: Kampfmaschinen und fantastische Erfindungen. Okay, kann ich durchaus verstehen, und ist an und für sich auch eine nette Idee, aber in meinen Augen eben nicht wirklich "Industrial".

Und von allem was ich bislang mitbekomme (auch aus deiner Review, Narr), kommt für mich auch der Western-Aspekt nicht so recht rüber. Ja, es gibt quasi Cowboys und Indianer, und Eisenbahn, und Poker. Aber irgendwie will sich bei mir da nicht so recht ein schönes rundes Western-Feeling einstellen. Wenn ich an Western denke gibt es für mich erst einmal 2-3 Fraktionen: Gesetzeshüter, Outlaws. Die einen Verkörpern den Versuch, Zivilisation und Ordnung in einer ungeordneten Welt aufrecht zu erhalten, die anderen stehen für absolute Freiheit, notfalls mit allen Mitteln. Dann gibt es die großen Rancher und die kleinen Farmer, auch ein klassischer Westernkonflikt. Dann erst kommen eigentlich die Indianer, die allein deswegen schon am unterliegen sind, weil sie meist gegen alle vier Fraktionen kämpfen - der verzweifelte Überlebenskampf von "unzivilisierten Wilden" (aus der Sicht der Weißen), die gewalttätig aus ihrem Land gedrängt wurden und um ihr Recht als auch ihr Überleben kämpfen. Es gibt ganz klar stärkere und schwächere Fraktionen, und im Western fiebert man meist mit dem Helden mit, der in Unterzahl gegen eine Übermacht besteht - Sei es die kleine Bande Outlaws in the Wild Bunch gegen die Übermacht des Gesetzes in der Spätphase des Wilden Westens, oder der einsame Gesetzeshüter, der in "High Noon" in der Hochphase des Wilden Westens gänzlich allein gegen drei Banditen besteht. Statt dessen haben wir hier sechs ... naja, de facto "Konzerne", die mehr oder weniger gleichmächtig sich gegenüber stehen.

Was mir auch aus einem typischen Western-Setting fehlt: Wo sind die kleinen Städte mit vielleicht nur hundert Einwohnern, die von einer Outlaw-Bande ohne irgendwelche Zugehörigkeit in Angst und Schrecken versetzt wird? Die Leblosen Geisterstädte, in denen Flüchtige einen perfekten Unterschlupf finden?

Auch die Stadt "Doomstone" ergibt für mich nicht recht Sinn, weder aus einem Western-Kontext heraus, noch aus der internen Logik der Spielwelt: Eine Westernstadt mit 100.000 Einwohnern? Ist irrsinnig, San Francisco hatte auf dem Höhepunkt des Goldrauschs gerade mal 20.000 und war eine der größten Städte in dieser Hinsicht! Denver, eine Goldgräber-Metropole, hatte 1880 offiziell 35.629 Einwohner (gut, die Zahl sprang bis 1890 auf knapp über 100.000 - aber bereits 1880 hatte Denver keinen Marshall mit Deputies mehrmehr, sondern eine organisierte Polizei). Okay, kann man mit der hochgezüchteten Technologie und den sechs Konzernen wegdichten - aber wer sorgt dann in der Stadt für Recht und Ordnung? Wer hütet das Gesetzt? Wem untersteht der Sherrif? Nur der Stadt selbst? Wenn sich die sechs Fraktionen in diese Stadt mehr oder weniger offen bekämpfen, wie kann er da seine Arbeit verrichten - oder arbeitet er für einen der Konzerne? Wie kann die Stadt in einem Western-Technologie-Setting mit einem so hohen Gewaltfaktor eine solche Größe erreichen und auch noch halten? Und wer will ernsthaft in einer gesetzlosen Stadt leben, in der man ständig Gefahr läuft, das einem irgendwelche Konzern-Kugeln um die Ohren fliegen? Oder bestehen die 100.000 Einwohner ausschließlich aus Leuten, die für eine der sechs Fraktionen arbeiten? Gibt es keine unabhängigen Personen in dieser Welt?


Freiheit, Zivilisation, der harte Kampf ums Überleben und das Recht des Stärkeren... mit Ausnahme von letzterem kann ich bislang nichts davon aus irgendeiner der Doomstone-Rezensionen entnehmen. Bislang ist es Supernatural Steampunk-Fantasy-RPG, auf das jemand den Sticker "Western" geklebt hat, außer ein paar Namen aber kaum etwas aus dem Genre übernimmt.

Der Nârr:
Wenn du Industrial Western als streng historisches Genre begreifst, dann ist Doomstone auf jeden Fall etwas anderes. Die Technologie hat zwar bereits gewisse Errungenschaften erreicht (Maschinengewehre, Radio, es wird von Fabrikschloten in Doomstone berichtet und einem großen Bahnhof), aber es gibt eben auch die Steampunk-, Sciencefiction- und Weird-Elemente, die ein historischer Western (ob nun industrial oder nicht) nicht hätte. Mich hat das nicht gestört, weil ja schon aus dem Teaser klar war, dass es sich um ein stark übernatürliches Setting und nicht um ein pseudo-historisches handelt. Ich muss zugeben, dass ich vom Genre "Industrial Western" vorher noch nie gehört habe: Ich hielt das für eine Erfindung von Nackter Stahl. Industrial kenne ich nur als Musikgenre.
Ein reines Western-Rollenspiel kann man ja auch leicht selber aufziehen. Dazu muss man im Grunde nicht viel mehr tun, als sein Gurps Basic Set hervorzuholen, sich ein paar Western reinzuziehen und loszulegen. Insofern finde ich es eigentlich spannend, was Nackter Stahl hier erschaffen hat. Gerade durch die Verbindung mit den Sciencefiction- und Weird-Elementen kann man hier ein paar ziemlich abgefahrene Sachen machen. Dadurch tritt der Western-Aspekt natürlich ein wenig zurück. Ob man auf so etwas "buntes" steht, muss jeder für sich entscheiden. Ich mag ja auch das RIFTS-Setting, andererseits kenne ich auch Leute, denen zeitfahrende, telepathisch kommunizierende Dinosaurier schon zu freakig sind. Was den zusammengewürfelt-Aspekt des Settings angeht, finde ich persönlich Doomstone ja nicht schlimmer als z.B. Dresden Files oder Fäntelalter-Settings.

Zu deinen Fragen:

Leblose Geisterstädte gibt es sicher, aber das Setting wird ja im Grunde nur angerissen. Es liegt in den Händen des Spielleiters, daraus die Existenz von Geisterstädten zu extrapolieren oder die Konflikte der Farmer mit Minen- oder Eisenbahngesellschaft usw. Vieles wird einfach offen gelassen, das muss man dann selber füllen. Es werden sonst ja nur ein paar ausgewählte Orte beschrieben, ins Detail wird auch hier nicht gegangen. Witzigerweise gibt es ja eine echte Geisterstadt, also eine Stadt, die von Geistern heimgesucht wird ;). Wenn man möchte, kann man aber sicher einige der Konflikte und Themen, die du benennst, auch problemlos einbringen. Aber eben durch die Doomstone-Brille. In der Prärie hat man dann nicht nur Angst vor Kojoten oder Schlagen, sondern auch vor Zombies und Schattenranken.

Die Stadt Doomstone ist schon ziemlich groß, das stimmt. Aber es liegt ja auch nicht auf Nordamerika ;). Die Frage nach Recht und Ordnung ist interessant, vielleicht hätte ich auch in meiner Rezi darauf eingehen sollen. Es gibt nämlich kein Gesetz, das in der ganzen Stadt gilt, da diese auf Indianerland liegt. Stattdessen gibt es unterschiedliche Bezirke, in denen letzten Endes die jeweils stärkste Partei ihr eigenes Gesetz durchsetzt. Ich bin mir sicher, dass es in der Stadt auch jede Menge Zivilisten gibt ;). Es kann ja nicht jeder für eine der Fraktionen arbeiten und auch meinetwegen die Fabrikarbeiter dürften da nicht groß ins Gewicht fallen. Vieles läuft ja auch unter dem Radar ab - z.B. durch Sabotage, Intrigen, Spionage. Ein Grund für einen "normalen Bürger", in der Stadt zu leben, ist sicher der verheißene Wohlstand, Arbeit usw. Das lockt ja Leute an, auch wenn es da gefährlich ist. Und diejenigen, die in den üblen Vierteln leben, haben vermutlich nicht wirklich die Wahl.

Spannend fände ich nun die Frage, wie es sonst mit Regierungsstrukturen auf Aruka aussieht. Dazu gibt es mir zu wenig Informationen und leider auch zu wenig Material, um daraus handfeste Schlüsse zu ziehen. Auf jeden Fall scheint die Regierung sehr schwach zu sein, so dass die Fraktionen letzten Endes machen können, was sie wollen (=Recht des Stärkeren). Das liefert natürlich direkt wieder Material für eine neue Kampagne (den Aufbau einer Ordnung).

Phantar:

--- Zitat von: Der Narr am  7.11.2011 | 10:53 ---
Zu deinen Fragen:

Leblose Geisterstädte gibt es sicher, aber das Setting wird ja im Grunde nur angerissen. Es liegt in den Händen des Spielleiters, daraus die Existenz von Geisterstädten zu extrapolieren oder die Konflikte der Farmer mit Minen- oder Eisenbahngesellschaft usw. Vieles wird einfach offen gelassen, das muss man dann selber füllen. Es werden sonst ja nur ein paar ausgewählte Orte beschrieben, ins Detail wird auch hier nicht gegangen. Witzigerweise gibt es ja eine echte Geisterstadt, also eine Stadt, die von Geistern heimgesucht wird ;). Wenn man möchte, kann man aber sicher einige der Konflikte und Themen, die du benennst, auch problemlos einbringen. Aber eben durch die Doomstone-Brille. In der Prärie hat man dann nicht nur Angst vor Kojoten oder Schlagen, sondern auch vor Zombies und Schattenranken.
--- Ende Zitat ---

Naja, vielleicht wird ja in der "vollen" Version näher darauf eingegangen, für mich klingt das erst mal halbgar, oder als hätte man sich darüber nicht weiter groß gedanken gemacht. "Echte" Geisterstädte die von Geistern heimgesucht werden, naja, das ist in Western-Style-RPGs auch nichts neues (im Deadlands-Classic gab's da auch den Ort namens "Ghost Town", aber der hatte noch ne Menge anderen Fluff).



--- Zitat von: Der Narr am  7.11.2011 | 10:53 ---Die Stadt Doomstone ist schon ziemlich groß, das stimmt. Aber es liegt ja auch nicht auf Nordamerika ;). Die Frage nach Recht und Ordnung ist interessant, vielleicht hätte ich auch in meiner Rezi darauf eingehen sollen. Es gibt nämlich kein Gesetz, das in der ganzen Stadt gilt, da diese auf Indianerland liegt. Stattdessen gibt es unterschiedliche Bezirke, in denen letzten Endes die jeweils stärkste Partei ihr eigenes Gesetz durchsetzt. Ich bin mir sicher, dass es in der Stadt auch jede Menge Zivilisten gibt ;). Es kann ja nicht jeder für eine der Fraktionen arbeiten und auch meinetwegen die Fabrikarbeiter dürften da nicht groß ins Gewicht fallen. Vieles läuft ja auch unter dem Radar ab - z.B. durch Sabotage, Intrigen, Spionage. Ein Grund für einen "normalen Bürger", in der Stadt zu leben, ist sicher der verheißene Wohlstand, Arbeit usw. Das lockt ja Leute an, auch wenn es da gefährlich ist. Und diejenigen, die in den üblen Vierteln leben, haben vermutlich nicht wirklich die Wahl.
--- Ende Zitat ---

Sorry, ist für mich auch kein gutes Argument. Zum einen: Gerade wenn es ein "Western"-Setting ist, sollte es doch irgendwo an die realen Verhältnisse angelehnt sein oder sich zumindest Inspiration daraus holen, und das wäre in dem Fall nun mal Nordamerika, bzw. wie sich Besiedlung dort abgespielt hat. Aber wie ich ja auch gesagt hab: Es ist Fantasy, es kommt eine eigene Hochtechnologie ins Spiel, okay, bin ich bereit zu akzeptieren.

Nicht aber, dass es eine 100.000 Einwohner große Stadt, noch dazu MITTEN IN INDIANERGEBIET gibt, die keinen eigenen Gesetzeshüter hat? Eine solche Siedlung hätte höchstens ein paar Monate nach Gründung überlebt - die Bedrohung von außen durch Indianer und von innen durch Claimjumpers, diebe und andere Halunken hätte dem Ort schnellstens den Garaus gemacht. Gutes Beispiel zu dem Thema: hast du zufällig Deadwood gesehen? Die Serie hält sich (oder hielt sich zumindest in den ersten beiden Staffeln" sehr nahe an das reale Vorbild - die Stadt gab es wirklich, sie war eine eigentlich illegale Goldgräbersiedlung inmitten von Indianergebiet. Es war enorm gefährlich, aber auch enorm profitabel, dort zu leben. Die Stadt hatte zu ihrer höchsten Blüte etwa 5.000 Einwohner - und einen eigenen Sherrif! Die Bewohner haben selbst einen gewählt, weil sonst hätten sich die Goldschürfer wahrscheinlich ständig gegenseitig beraubt oder den Schädel eingeschlagen, einmal von der äußeren Bedrohung durch die Indianer abgesehen.

Das ganze mal 20, das will mir trotz 6 großer Konzerne und Technologie nicht in den Kopf.... Es klingt einfach nach einer völlig willkürlich aus dem Ärmel geschüttelten Zahl. Wie gesagt, so wirkt "Western" nur als ein x-beliebiger Sticker, eine Namensvariation anstelle von Steampunk oder Fantasy, nicht als tatsächliches Vorbild.


--- Zitat von: Der Narr am  7.11.2011 | 10:53 ---Spannend fände ich nun die Frage, wie es sonst mit Regierungsstrukturen auf Aruka aussieht. Dazu gibt es mir zu wenig Informationen und leider auch zu wenig Material, um daraus handfeste Schlüsse zu ziehen. Auf jeden Fall scheint die Regierung sehr schwach zu sein, so dass die Fraktionen letzten Endes machen können, was sie wollen (=Recht des Stärkeren). Das liefert natürlich direkt wieder Material für eine neue Kampagne (den Aufbau einer Ordnung).
--- Ende Zitat ---

Naja, vielleicht kommt da noch mehr, sind ja nur "Basisregeln" - aber ja, es klingt auch sehr unausgegoren (Wenn es eine "illegale" Siedlung im Indianergebiet gibt, dann muss es ja auch eine Regierung geben, die eben eine solche Siedlung für illegal erklärt hat...

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