Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
E6 D&D
Benjamin:
Abgesehen davon passiert so was nun mal in einer Kampagnenwelt. Das bestätigt meine Vermutung der AP-Denke.
Naldantis:
--- Zitat von: Coldwyn am 2.11.2011 | 23:30 ---Sowas passiert in einer Welt, die Wlet-intern keine Stufen kennt. Da sind Helden entweder kompetent genug oder nicht und Wegelagerer gefährlich, einfach weil sie Wegelagerer sind.
--- Ende Zitat ---
Dazu braucht man keine Stufen, dazu reicht eine grobe einschätzung der eigenen Kompetenz und des Marktwertes.
Ein Senior-developer nimmt auch keinen Helpdesk-Job an, und wenn, dann nciht für eine kleine Marie, sondenr für sein normales Gehalt.
Ebenso heuert niemand Blackwater für den Gebäudeschutz einer Reifen-Lagerhalle an, sondern die zum Mindestlohn beschäftigten Angestellten der lokalen Wach- und Schließfirma, schon weil das wirtschaftlich nicht tragbar wäre.
Naldantis:
--- Zitat von: Benjamin am 3.11.2011 | 06:19 ---Abgesehen davon passiert so was nun mal in einer Kampagnenwelt. Das bestätigt meine Vermutung der AP-Denke.
--- Ende Zitat ---
Auch eine Kampagnenwelt gehorcht grundlegenden logistischen und wirtschaftlichen regeln - eine kleine Räubergruppe greift nicht offensichtlich weit besser bewaffnete und gerüstete oder gar magiekundige Reisende an (außer unter ganz exotischen Randbedingungen), und für die Beseitigung von einer handvoll Wegelagerer wird eine Dorfgemeinschaft oder eine Händlergilde nicht mehr als deren Jahresschaden bieten; ...und dafür stehen höherstufige Charaktere nichtmal auf; die können an anderen Baustellen viel mehr verdienen, und das ohne die konkurrenz von Anfängern, die sie evtl. einfach unterbieten, weil sie mit viel geringeren Betriebskosten arbeiten können.
Darum geschieht sowas auch in ener halbwegs sinnvoll konstruierten Kampagnenwelt nur sehr selten.
LöwenHerz:
--- Zitat von: Naldantis am 3.11.2011 | 10:03 ---Auch eine Kampagnenwelt gehorcht grundlegenden logistischen und wirtschaftlichen regeln - eine kleine Räubergruppe greift nicht offensichtlich weit besser bewaffnete und gerüstete oder gar magiekundige Reisende an (außer unter ganz exotischen Randbedingungen), und für die Beseitigung von einer handvoll Wegelagerer wird eine Dorfgemeinschaft oder eine Händlergilde nicht mehr als deren Jahresschaden bieten; ...und dafür stehen höherstufige Charaktere nichtmal auf; die können an anderen Baustellen viel mehr verdienen, und das ohne die konkurrenz von Anfängern, die sie evtl. einfach unterbieten, weil sie mit viel geringeren Betriebskosten arbeiten können.
Darum geschieht sowas auch in ener halbwegs sinnvoll konstruierten Kampagnenwelt nur sehr selten.
--- Ende Zitat ---
16 Straßenräuber werden jeden anhalten, selbst Bewaffnete.
Magische Waffen und auch Zauberwirker sind nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen.
Logisch betrachtet wären auch erfahrene Recken einem immensen Pfeilhagel schutzlos ausgeliefert.
Was hier das Problem wird, liegt noch eine Ebene tiefer.
Die arkane und klerikale Magie macht den Alltag in einer Fantasywelt total unlogisch. Von Konsistenz will ich gar nicht anfangen zu reden.
Straßenräuber, Burgen, Detektivfälle und dergleichen mehr sind ab einem gewissen Level nichts mehr, als ein kurzzeitiges Ärgernis, welches eventuell einige Ressourcen fressen könnte.
Und genau das ist wieder einer der Punkte, die mich an Standardfantasywelten nervt.
Holothuroid:
Ich würde das weniger nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten sehen. Wenn bekannt ist, dass neben Kleinkleckersdorf ein hochrangiger Magier seinen Turm gebaut hat, überlegen sich eventuelle Räuberbanden möglicher Weise drei mal, ob sie was versuchen. D.h. der ansässige Held würde wohl was tun, aber es gibt halt nichts unterklassiges, weil ihm sein Ruf voraus eilt.
Das ist jedenfalls mein persönlicher Favorit: Die Stufe bedeutet in der Welt etwas, sie ist also für die Bewohner in gewisser Weise verbalisierbar, und es ist relativ ersichtlich, mit wem man es zu tun hat bzw. Personen legen für gewöhnlich wert darauf ihre Stufe zu kommunizieren.
--- Zitat ---Magische Waffen und auch Zauberwirker sind nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen.
--- Ende Zitat ---
Das zumindest ließe sich ja beheben.
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