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E6 D&D

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Skele-Surtur:

--- Zitat von: Luxferre am  3.11.2011 | 10:09 ---16 Straßenräuber werden jeden anhalten, selbst Bewaffnete.
Magische Waffen und auch Zauberwirker sind nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen.
Logisch betrachtet wären auch erfahrene Recken einem immensen Pfeilhagel schutzlos ausgeliefert.

Was hier das Problem wird, liegt noch eine Ebene tiefer.

Die arkane und klerikale Magie macht den Alltag in einer Fantasywelt total unlogisch. Von Konsistenz will ich gar nicht anfangen zu reden.
Straßenräuber, Burgen, Detektivfälle und dergleichen mehr sind ab einem gewissen Level nichts mehr, als ein kurzzeitiges Ärgernis, welches eventuell einige Ressourcen fressen könnte.
Und genau das ist wieder einer der Punkte, die mich an Standardfantasywelten nervt.

--- Ende Zitat ---
Dem stimme ich weitgehend zu. Sicher lassen sich einige Sachen auch "beheben", aber irgendwie ist das ganze doch immer sehr inkonsistent.

Arldwulf:

--- Zitat von: Luxferre am  3.11.2011 | 10:09 ---Was hier das Problem wird, liegt noch eine Ebene tiefer.

Die arkane und klerikale Magie macht den Alltag in einer Fantasywelt total unlogisch. Von Konsistenz will ich gar nicht anfangen zu reden.
Straßenräuber, Burgen, Detektivfälle und dergleichen mehr sind ab einem gewissen Level nichts mehr, als ein kurzzeitiges Ärgernis, welches eventuell einige Ressourcen fressen könnte.
Und genau das ist wieder einer der Punkte, die mich an Standardfantasywelten nervt.

--- Ende Zitat ---

Verstehe ich eigentlich gar nicht, schliesslich sind auch in unser realen Welt Kriminalfälle, Burgen und Festungen und auch Probleme mit Räubern nichts das unlösbar wäre. Man sieht das sehr schön am Beispiel Burgen: Praktisch jede Burg in Deutschland wurde schon mal erobert, manche von ihnen gar dabei vollkommen zerstört. Und sehr häufig danach wieder aufgebaut.

Ähnlich bei Räubern. Aktuell liegt die Aufklärungsquote der Polizei bei über 50% das heisst mehr als die Hälfte aller Verbrecher werden geschnappt. Nicht alle sofort - aber hey, die meisten die Gewohnheitsmässig derlei Verbrechen begehen kommen nicht ohne Gefängnissstrafe aus in ihrem Leben.

Hören deshalb alle auf Verbrechen zu begehen? Natürlich nicht. Dieses "unrealistisch" scheitert zu meist recht schnell am Blick auf die Realität.

LöwenHerz:
Ich habe einen neuen Faden für das Thema eröffnet, möchte Dir dort aber gern widersprechen ;)

Magie macht Burgen noch weniger sinnvoll, als sie es im Mittelalter waren! Wenn nicht sogar völlig obsolet.

Tim Finnegan:

--- Zitat von: Luxferre am  3.11.2011 | 14:44 ---Ich habe einen neuen Faden für das Thema eröffnet, möchte Dir dort aber gern widersprechen ;)

Magie macht Burgen noch weniger sinnvoll, als sie es im Mittelalter waren! Wenn nicht sogar völlig obsolet.

--- Ende Zitat ---

So eine Burg hat eine weitaus wichtigere Wirkung als ihre reine Schutzfunktion, die, wie ja bereits erwähnt wurde, in RL schon hinfällig war. Es geht darum Präsenz, einen festen Stützpunkt zu haben und eine wehrhaffte Sammelstelle.

Natürlich würde ein schlechter Autor einfach eine unsere Burgen nehmen und 1:1 in eine Fantasywelt verfrachten, ein mittelmäßiger Autor würde jetzt zu grübeln beginnen ob dann doch ne Drachenflak drauf muss und ob alle Wände mit Blei versiegelt werden, ein guter Autor würde nur die Frage stellen in wie weit eine Änderung gemacht werden muss um die kernfunktion zu erhallten.

Samael:

--- Zitat von: Luxferre am  3.11.2011 | 14:44 ---Magie macht Burgen noch weniger sinnvoll, als sie es im Mittelalter waren! Wenn nicht sogar völlig obsolet.

--- Ende Zitat ---

Kommt drauf an wie verbreitet besagte Magie ist.

In Deutschland gab es zeitweise 3000+ Burgen gleichzeitig, die meisten waren dazu da, den benachbarten Baron / Ritter vor einer schnellen Eroberung abzuhalten. Wenn der Nachbarbaron im typischen D&D ein Stufe 3-6 Warrior / Aristocrat ist und sein Berater ein Stufe 4 Adept, lohnt sich die Burg sehr wohl.

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