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[Sachbuch] Designers & Dragons - Eine Geschichte der Rollenspiele

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Zarkov:
Naja, zum schönen Buch hätte noch was anderes gefehlt. Das Äußere finde ich ja bereits etwas kitschig, aber das wird bei Rollenspielkram wohl so erwartet, also was soll’s. Schlimmer finde ich das Innere, das ist typographisch nämlich ganz schön neben der Spur. Mir kullern z.B. jedesmal die Augen, wenn ich eines der Zitate lese – in gesperrten Minuskeln. Jesses. Schon das Layout sieht aus wie vom Praktikanten schnell zusammengezimmert.

Aber am schwersten wiegen Sachen wie Kolumnentitel, Index und Seitenangaben bei Querverweisen – die gibt es nämlich gleich mal überhaupt nicht. Da wird die Benutzung nicht gerade zum Vergnügen: Wenn man das Buch aufschlägt, kann man nicht erkennen, wo man sich befindet; und wenn man wo hin will, ist das Inhaltsverzeichnis die einzige Möglichkeit. Und das führt z.B. die ganzen „short history of“-Einträge nicht auf, die in die größeren Artikel eingeschoben sind; auf diese stößt man also nur per Zufall.

Ansonsten ist das Buch aber ne feine Sache. Vergleichbares gibt es weit und breit nicht.

Jed Clayton:
Tja, jeder findet an einer anderen Sache Anstoß.

Zarkov kritisiert hier Einzelheiten, die vermutlich mehr oder minder stimmen, auf die ich persönlich aber gar nicht GEKOMMEN wäre! Auch in anderen Buchbesprechungen ist das sehr häufig der Fall.

Also mit dem Organisationssystem und dem Aufbau des Buches hatte ich noch keine Probleme, weil ich sowieso immer bloß ganze Kapitel zu einem bestimmten Verlag durchlese. Die Verlage sind dort ja quasi nach "Ära" geordnet.

Und Kitsch ist auch gut, solange das Teil nicht aussieht wie von einem gewissen Herrn Glööckler.

Gesperrte Kursivschrift ist für meine Augen auch noch wesentlich besser als die aneinandergeklebten kleingedruckten Kursivbuchstaben mancher Fonts wie z.B. Garamond.

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