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Der eine Ring - Spielerfahrung und Einstiegsabenteuer

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sandwurm1:
Hallo!

Vielleicht noch etwas bald, aber mal abgesehen von den Übersetzungsfehlern, wie spielt sich das Ganze? Hat sich schon jemand mit einer Gruppe in Mittelerde bewegt, etwas erforscht kurz, ein Abenteuer erlebt?
In diesem Sinne würde mich auch interessieren, welchen Eindruck das Einstiegsabenteuer auf euch macht.

Vielen Dank  :)

Waldgeist:
Das würde mich auch sehr interessieren, insbesondere da ich demnächst selbst mal leiten will. Gibt es Besonderheiten/zu vermeidende Fallstricke?

Vanis:
Ich hab bisher zwei selbstgeschriebene Abenteuer auf einer Con geleitet und dann das Einführungsabenteuer aus dem Grundbuch für meine feste Runde. Für eine Con bietet sich immer an, einfach die vorgefertigten Charaktere am Ende des Buches zu kopieren. Die kommen richtig gut an.

Erstmal ungewohnt für Spieler ist vielleicht, dass es kein Geld gibt. Das ist für Leute, die gerne Buchführung betreiben dann vielleicht nicht das richtige System. Ich finde das aber ganz praktisch.

Den Spielstil würde ich mal als schnell/cinematisch bezeichnen. Würfe sind schnell abgehandelt und produzieren durch die Wurfmechanik mit dem W12 (Gandalf-Rune/Auge Saurons) eine sehr schöne Stimmung.

Die Gefährtenpunkte schweißen eine Gruppe zusammen. Die Aufgabenteilung bei Reisen sorgt dafür, dass jeder sich für etwas verantwortlich fühlt. Das macht einfaches Reisen spannender und gibt Gelegenheit, seinen Charakter auszuspielen.

Woran sich manche Spieler gewöhnen müssen, sind die Merkmale, die eben keine Boni auf irgendwas geben. Da muss man die Gruppe als SL vielleicht öfter mal dran erinnern, dass Merkmale trotzdem wichtig sind. Sei es, um sich Würfe zu sparen oder Abenteuerpunkte abzustauben.

Yetorech Quinziber:
hmmm...ich bin auch am überlegen mal einen blick reinzuwerfen...endlich mal ein rollensiel im tolkien universum, das vielversprechend aussieht :D

Green Goblin:
Das Spiel ist gut. Es vermittelt in allem das Gefühl, daß man eine Figur aus den Romanen Tolkiens spielt, es versetzt den Spieler mit Haut und Haaren nach Mittelerde. Und es gibt nicht (zumindest bisher gab es sie nicht) diese Momente, in denen man als Spieler/Leser denkt: "Das konnten die Leute in den Geschichten aber nicht, warum kann mein Charakter sowas?"

Regeln und Hintergrund sind gut miteinander verzahnt und immer mit Bezug auf die literarische Quelle geschrieben. In beiden Runden, an denen ich teilgenommen habe, war es gelungen, die Teilnehmer (Spieler) in die Welt Tolkiens zu ziehen und die Luft Mittelerdes schnuppern zu lassen. Das ist doch das was ich mir von diesem Spiel erhoffte und was es eben auch von den anderen Rollenspielen, die Mittelerde zum Hintergrund haben, (stark) unterscheidet.

Natürlich hilft ein kompetenter Spielleiter wie Vanis auch sehr.

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