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Swords & Wizardry

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Guennarr:
Da meine ausführliche Antwort geschluckt wurde:
Es basiert auf OD&D und hat somit den kompaktesten Regelkern. Mit auf-/ absteigender RK (später von OSE übernommen) und nur einem RW hat es zudem einige Vereinfachungen mitgebracht. Außerdem ist es in den Grundzügen seit 2008 auf dem Markt, es gibt daher insbes. von Autor Matt Finch und von Frog God Games Unmengen an Material dafür.

Meine Belegexemplare sind übrigens auch endlich angekommen. :-)

Guennarr:

--- Zitat von: Prisma am 21.12.2022 | 21:50 ---
EDIT: (Ist es nur ein aktueller Hype? Oder 'muss' ich bald zugreifen?)

--- Ende Zitat ---

Zumindest für die besonders schön gewordene Leinenausgsbe ja. Die soll sich trotz höherem Prels schon bei der Vorbestellung sehr gut verkauft haben und wird vermutlich nicht mehr lange erhältlich sein.

Das Torgrimm-Abenteuer ist für die Vorbestellung als Hardcocer und mit Metallfolienbezug erschienen. Hier hat der Verlag schon klar kommuniziert, dass ein Nachdruck aufgrund der gestiegenen Kosten nur noch als Softcover und wohl ohne die schöne Goldfolie auf dem Cover herauskommen wird.

S&W selbst soll auf jeden Fall lange im Programm bleiben und das Go-To-System von System Matters für Standard-Oldschoolabenteuer sein. Beyond the Wall und demnächst Electronic Bastionlands machen ja ihr eigenes Ding.

Guennarr:

--- Zitat von: Rorschachhamster am 21.12.2022 | 23:46 ---Für mich ist es der Sweetspot: Zwischen Regeleinfachkeit und Klassen-Rassen-Trennung, ein RW, Freiheit für Rulings, schnell am Tisch. AD&D ist zu überfrachtet, die Basicvarianten an den falschen Stellen einfach.  ;) Außerdem: Deutsch. aktuell. Können Spieler kaufen. :d
Hab' aber vorher schon S&W gespielt, also lag's daran nicht.  ;D

--- Ende Zitat ---

Das hast du viel schöner auf den Punkt gebracht.
Das macht es auch zu meinem Lieblingssystem und motivierte mich dazu, das Buch in der deutschen Version redaktionell zu begleiten.

Prisma:
Danke für die weiteren Infos.  :)

Vielleicht noch etwas mehr Kontext zu meiner Frage:

Ich bin mir der Marketingwirkung natürlich bewusst, ich hatte mich jedoch gefragt ob da evt. noch mehr dran ist als Optik, Geschmachsfragen und Marketing. Beflügelt wurde das durch Beobachtung, wenn auch alles andere als umfassend. Schon in der Vergangenheit ist viel für S&W erschienen. Ich habe mehrmals gehört und gelesen, dass es als goto system of choice bezeichnet wurde und interessante Publikationen, wie Castle Xyntillan bauen auch auf S&W. Und nachdem dieser möglicherweise falsche Eindruck entstand, beginnt man sich zu fragen ob da nicht nur persönliche Systemvorliebe, sondern solide Vorteile gegenüber anderen OSR-Spielen vorliegen.

sma:
IMHO hat das alles damit zu tun, dass sich Abenteuer und Settings besser verkaufen, wenn sie nicht universell sind, sondern ein bestimmtes System drauf steht.

Und da suchen sich dann die meisten Autoren das System aus, von dem sie glauben, dass es weit verbreitet ist, um so die Anzahl der potentiellen Kunden zu maximieren. Das erhöht umgekehrt auch dessen Verbreitung, ist also ein selbstmonopolisierendes System.

Daher schreibt fast jeder 5E-kompatibel drauf, außer in der OSR-Welt, wo es je nach Bubble dann S&W oder OSE ist, weil beide als populär gelten und ehrlich gesagt die meisten Systeme bis auf winzige Details austauschbar sind.

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