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Rollenspiel mit Karten

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rollsomedice:
Ich frage mich grade welche Rollenspiele mit Kartenmechanik es gibt und ob so ein Spiel sich überhaupt Sinnvoll spielen läßt.

Everway und Engel sowie Doomstone fallen mir pauschal an und bedienen alle unterscheidliche Ziele.

Würde ein Rollenspiel denn Interessants ein das sich Skat-Karten bedient?

Ich überlege grade folgendes:

Es gäbe 10 Zahlenwerte sowie Bube, Dame, König, Ass und 4 Farben mit denen man Dinge anstellen könnte.

Das Ass könnte ich mir als Kritischen Erfolg vorstellen.
Den Buben als das Gegenteil
Den König als Erzählerisches Element das beim Ziehen das Aufstellen einer Behauptung erlaubt während die Dame einen Bonus gibt.
Das ganze könnte man durch die Farben der Karte oder deren Symbole noch weiter aufdrösseln

Was meint ihr?

Taschenschieber:
Castle Falkenstein hatte doch einen Mechanismus, bei dem man eine Kartenhand kriegt und dann damit bei jeder Probe überlegen muss, welche Karten man davon benutzt?

SaWo nutzt bekanntermaßen Karten für die Ini.

Glühbirne:
Classic Deadlands benutzt ebenfalls Spielkarten. Gut es ist der Uropa von SaWo.

Selganor [n/a]:
Pschosis von CEE hatte auch Karten als Zufallsfaktoren.

Jeder Spieler hat X Karten (iirc waren es 5?) auf der Hand.
Die Farbe/Art der Karte bestimmt fuer welchen Zweck sie eingesetzt werden kann (z.B. Herz fuer Soziale Aktionen, Pik fuer Kampf, ...)

Um eine (meistens versteckte) Schwierigkeit zu erreichen spielt der Spieler so viele Karten aus wie er hat (oder meint einsetzen zu wollen). Ist die Summe der Karten ueber der Schwierigkeit klappt die Aktion, wenn nicht dann nicht.
Die Karten werden dann abgelegt und (iirc am Anfang der Runde des Spielers) nachgezogen.

Um allerdings eine gewisse "Grundbegabung" in einem Bereich zu haben kann man Karten aus der Hand auch offen auslegen, dann zaehlen sie fuer jede Aktion dazu und muss nicht abgelegt werden, sie zaehlt aber gegen die Anzahl der Karten auf der Hand.

Details muesste ich nochmal nachschlagen, das aber nicht vor dem Wochenende.

YY:
Wobei man für Classic Deadlands sagen muss, dass es die Karten nur in einigen eng umgrenzten Bereichen nutzt.

Charaktererschaffung, Ini, einige Zauberwirker etc..

Aber der zentrale Mechanismus zum Abhandeln irgendwelcher Aktionen sind die Würfel.


Was man mit Karten mMn nicht machen sollte:
Sie für ein klassisches System einfach anstelle der Würfel als Zufallmechanismus nutzen.


Als Erzählhilfe bzw. Anhaltspunkt und Begrenzung für die Erzählung wie bei Engel sind sie ok.
Ebenso ist es mMn nicht ganz verkehrt, wenn man mit einer gezogenen Hand über einen längeren Zeitraum etwas taktieren kann/muss - da kann man dann auch Nachziehen mit Gummipunkten etc. integrieren.

Da besteht dann aber die Gefahr, dass die spielerseitige Taktiererei die Charakterwerte in den Hintergrund drängt bzw. teils übergeht.


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