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Rollenspiel mit Karten
blut_und_glas:
--- Zitat von: Dr.Boomslang am 19.08.2013 | 19:54 ---Ja , wie schon gesagt, man kann Karten natürlich wie Würfel benutzen, nur hat man dann das praktische Problem mit dem ständigen Mischen und muss sich fragen warum man dann überhaupt Karten benutzt.
--- Ende Zitat ---
Auch das lässt sich mit einem entsprechenden Mechanismus vermeiden. Wer sagt denn zum Beispiel, dass von der Hand gespielt wird? Es könnten - als ein ganz simples Beispiel - auch schlicht Karten von einem verdeckten Stapel aufgedeckt werden. Bei einem entsprechend großen Kartenvorrat kann dies eine lange Weile ohne Mischen auskommen. Natürlich erhält so derjenige, der gut mitzählen kann (und ein Verständnis für Wahrscheinlichkeiten im Kartenspiel hat) einen Vorteil - aber das muss ja nicht als Nachteil empfunden werden (zumal sich auch der Vergleich zu Würfelmechanismen mit "schwer einzuschätzenden" Wahrscheinlichkeiten aufdrängt, bei denen ähnliche Vorteile im Abschätzen von Erfolgsaussichten bestehen können).
--- Zitat ---Das ist ja dann mehr eine ästhetische Präferenz.
--- Ende Zitat ---
Die kann aber auch eine enorme Rolle spielen - und gegebenenfalls kann ja auch noch ein zusätzlicher Zweck hinzukommen wie beispielsweise eine Unterstützung der Immersion (wer das möchte) indem mit bestimmten Motiven auf den Karten gearbeitet wird (siehe beispielsweise das Tarot bei Engel) oder überhaupt die Verwendung von Karten schon einen Bezug zum Geschehen hat (Pokerkarten für Huckster im klassischen Deadlands).
mfG
jdw
6:
Oder indem Karten als Charakterbogenersatz (in welcher Form auch immer) verwendet werden.
Slayn:
--- Zitat von: Dr.Boomslang am 19.08.2013 | 19:54 ---Ja , wie schon gesagt, man kann Karten natürlich wie Würfel benutzen, nur hat man dann das praktische Problem mit dem ständigen Mischen und muss sich fragen warum man dann überhaupt Karten benutzt. Das ist ja dann mehr eine ästhetische Präferenz.
--- Ende Zitat ---
Kleinteiligkeit ist wohl das Stichwort hier. Für Aktion-auf-Aktion proben eignen sich Würfel besser, dank dem eingebauten Reset. Würde man dagegen mehr in Richtung Szenen denken, sind Karten wieder ok, da man nicht so viele systemisch neutrale Ergebnisse benötigt.
Teylen:
Wenn man mehr als ein Deck oder mehr als ein Karten Stapel hat stellt sich das Problem des fehlenden Reset doch eher nicht?
Slayn:
--- Zitat von: Teylen am 19.08.2013 | 22:14 ---Wenn man mehr als ein Deck oder mehr als ein Karten Stapel hat stellt sich das Problem des fehlenden Reset doch eher nicht?
--- Ende Zitat ---
Dann gäbe es auch eine klare Erwartungshaltung. Ein Spieler kennt seine Chancen, kann damit rechnen und das Kopfkino, also Aktionen mit Ergebnissen zu verknüpfen, passt. Nur sind in dem Fall Würfel wiederum einfacher zu handhaben.
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