Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
True20 von Green Ronin - Benutzt das noch jemand?
Selganor [n/a]:
True 20 ist hier im Forum nicht vorbeigegangen sondern einfach nur nicht gut genug angekommen.
Das Regelwerk ist derart schmal, dass Leute die lieber 3.x spielen deutlich zu wenig Moeglichkeiten haben, die Settings waren scheinbar nicht zugkraeftig genug, dass man es nur wegen dem Setting spielen wuerde und wer derart "schlanke" Regelwerke mag der greift dann doch eher zum Retro-Klon.
Zurueck zum Thema: Wir haben mal den ersten Teil der Freeport-Reihe mit True 20 Charakteren gespielt und hatten irgendwie das Gefuehl dass wir fast noch unfaehiger waren als "normale" D&D Charaktere auf Stufe 1 (und das will z.B. gerade fuer den Magier - der staendig nur geklagt hat - schon was heissen) ;)
Pyromancer:
Ich hab mir True20 damals gekauft, aber alles, für was ich es damals evtl. benutzen wollte mache ich mittlerweile mit Savage Worlds.
Jed Clayton:
--- Zitat von: 1of3 am 18.11.2011 | 08:33 ---Ist ne feine Sache. "Suche unaufdringliches, halb-leichtes Regelwerk, zum Fantasy zocken, möglichst so ähnlich wie D&D, weil die Leute das kennen." Dann ist True20 genau das Richtige.
--- Ende Zitat ---
Das ist interessant. Ich weiß zwar, dass es für True20 ein Freeport-Abenteuer und diverse Erweiterungen mit dem Fokus auf Fantasy gibt, aber ich hatte eher das Gefühl, dass man True20 benutzt, um eben etwas anderes als D&D/d20 zu spielen, nur mit dem W20 als Würfel.
Insofern sehe ich True20 immer als Konkurrenten zu dem etwas dickeren (und bekannteren?) d20 Modern Roleplaying System.
Mit Savage Worlds kann ich dagegen immer noch nichts anfangen. Von diesem System bin ich etwas enttäuscht. Dann lieber PDQ! Und QAGS natürlich! (QAGS geht ja ebenfalls mit dem W20, fällt mir gerade ein.)
Village Idiot:
Mhh tja, True20 ist gut und ich wollte es auch immer einmal anspielen und es wäre wohl mein Savage Worlds geworden, wenn es Savage Worlds nicht geben würde. Klar es bestehen schon Unterschiede zwischen den Systemen, aber, für mich, haben sie einen sehr ähnlichen Anwendungsbereich. Wie gesagt, eigentlich Schade, das System scheint wirklich gut zu sein.
Jed Clayton:
Noch kann man die Bücher dazu ja bekommen und man kann es spielen, wie man möchte.
Als Probleme bei der Anwendung sehe ich im Moment nur die üblichen Dinge:
- Wer ohnehin Mainstream-Fantasy und D&D spielen möchte, wird immer leicht eine D&D-Gruppe finden und kann sich gleich D&D-Bücher besorgen.
- Für den Bereich Superhelden gibt es - noch dazu vom selben Verlag - schon eines der bekanntesten Systeme des Genres, Mutants and Masterminds, mit einem nicht kompatiblen Powers-System.
- Wenn man Fantasy und Superhelden weglässt, bleiben eigentlich nur noch die schwierigeren und selbstgeschriebenen Dinge übrig: Geheimagenten, Militär, Krimi und Soap Opera, vielleicht noch Sci-Fi. Aber wie viele Leute spielen die schon, gerade mit einem hintergrundlosen System?
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