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[DHS - Die Helden von Sylkwies] Fantasy Rollenspiel Vorstellung

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Hooviee:
Im Shadowrun 3.01D steht im Bereich Fertigkeiten auch, dass es den Spielern frei steht, eigene Fertigkeiten zu erschaffen, wenn es dem Spielgefüge dienlich ist. Ist zwar vorrangig bei den eher "lesser" Wissens- und Hintergrundfertigkeiten, aber sicherlich ist FASA damals nicht böse gewesen, wenn man da auch eine Aktionsfertigkeit "erfunden" hat.

Die Stärke und damit auch größte Schwäche an diesem offenen System ist, dass mehrheitlich oder durch den SL entschieden wird. Bringt ein Spieler eine Fertigkeit ein, die für die Gruppe ein Life-Saver sein kann, aber total stussig benannt ist, dann finden sich unter den Spielern ggf. viele Fürsprecher. Sieht man es als SL dann anders, ist man der Buhmann. Das gleiche für den Background. Ist die Alters-/Erfahrungsverteilung unter den Spielern größer, wie bewertet man den eher oberflächlich gehaltenen Background des RPG-Anfängers im Vergleich zum eher generischen Background des D&D Veteranen?
Und auch hier ist die Abstimmung, wenn mehrheitlich, alle bekommen 5 Punkte auf Häkeln, Reiten, Orksschlachten (als Spezialisierung von Schlachten, oder Axt- und Schwertkampf).
Bei einer eingeschworenen Gruppe wie der euren, ist es sicherlich nicht so, aber wenn ich jetzt eine neue Runde in der Umgebung suche, und das Ding vorschlage, dann werde ich als SL vermutlich ziemlich schnell "von Everybodys Darling zu Everybodys Arschloch", weil ich als SL nicht zu allem Ja und Amen sage(n kann). Dann eher etwas, was jeder kennt, auch wenn es vllt. nicht das non-plus-ultra ist.

Grundsätzlich finde ich es gut, wenn sich Gruppen lange halten und gemeinsam an der Spielwelt gearbeitet wird. Ich bin kein Freund von Kaufabenteuern, bei SR hat mich immer gestört, dass die kleinsten N00bs auf Miles Lanier getroffen sind, in den Fantasy Systemen haben sich die Spieler seltenst auf die Welt eingestellt, so stand ich als SL dann da und hab vorrangig den "So sieht's in der ganzen Welt aus, und ja, auf irgendeinem Kontinent könnte auch ein Minotaure leben, aber das was du da vor dir siehtst sind einfach nur Kuh-Spuren, wirklich". Dann kann ich auch gleich was selber schreiben ;)

Von daher, macht weiter.
greetz,
Hoov.

piie:
Hi,

sorry, für die lange Verzögerung. Wir haben die letzten Wochen einiges an DHS überarbeitet und wir sind auch auf einige eurer Anmerkungen eingegangen.

Wenn Ihr Zeit und Lust habt, lest doch bitte nochmal drüber.

@Friedensbringer und Edvard Elch: Bitte schaut euch nochmal das Karmasystem an. Jetzt müsste es wesentlich verständlicher Formuliert sein, so dass man jetzt wirklich versteht, was wir damit bezwecken wollen.

Und ja, man muss "drölfzigtausend" mal den Karmaunterschied ausrechnen! Aber das geht eigentlich ziemlich fix. Im Kampf gibts dafür extra Spalten auf dem Kampfverwaltungsplan (siehe Kapitel 7.18. bzw. Anhang) und während dem Rollenspielen gehts eigentlich ganz fix von der Hand. Ist ja nicht die mega komplizierte Formel.

Friedensbringer:
Ok, mit etwas suchen konnte ich alles finden und verstehen. Wofür ich kein Verständnis habe ist : "Funke der Unverwundbarkeit".

Nehmen wir einen Charakter, der mit Aura 8 startet (also Maximum) möchte dieses Wunder irgendwann mal beherrschen. Also wird jeden dritten Aufstieg Aura gesteigert, wodurch die anderen Merkmale etwas nachhinken, aber erträglich so das der Charakter nicht unspielbar wird. Außerdem gehen wir mal davon aus, dass der Spielleiter so nett ist, jeden Abend einen Aufstieg zu genehmigen. Dann gehen wir noch davon aus, dass man alle 2 Wochen durchgehend spielen kann. Dann würde es gerade mal 4 1/2 Jahre dauern. Realistisch sind vermutlich eher 10 Jahre an einem Charakter damit er dieses unglaubliche Wunder vollbringen kann (was mMn gegen Wiederbelebung immernoch abstinkt) und steht dann vor dem Problem: Wie lange hält es? Da gibt es nur angaben für Reliktklassen, von normalen Wundern konnte ich nichts finden bzw. einen Zusammenhang zwischen den Angaben über Reliktklassen und irgendwas anderem herstellen. Hab ich aber vielleicht auch überlesen.

Zu den vielen Rechnungen:
Das Rechnen mag schnell gehen, die Frage ist, ob es etwas bringt? Ist das Spiel wirklich besser, weil man sowas wie "Glück" abzählbar, regenerativ und ständig Einfluß nehmend macht? Meiner Ansicht nach rechtfertigt der möglicherweise Spielspaßgewinn durch euer Karma nicht im Ansatz das man eine Ressource mitschleppt und auch noch ständig neu rechnen darf, wenn mal jemand ein Wunder gewirkt hat.

piie:

--- Zitat von: Friedensbringer am  6.02.2012 | 01:36 ---Ok, mit etwas suchen konnte ich alles finden und verstehen. Wofür ich kein Verständnis habe ist : "Funke der Unverwundbarkeit".

Nehmen wir einen Charakter, der mit Aura 8 startet (also Maximum) möchte dieses Wunder irgendwann mal beherrschen. Also wird jeden dritten Aufstieg Aura gesteigert, wodurch die anderen Merkmale etwas nachhinken, aber erträglich so das der Charakter nicht unspielbar wird. Außerdem gehen wir mal davon aus, dass der Spielleiter so nett ist, jeden Abend einen Aufstieg zu genehmigen. Dann gehen wir noch davon aus, dass man alle 2 Wochen durchgehend spielen kann. Dann würde es gerade mal 4 1/2 Jahre dauern.

--- Ende Zitat ---

DHS ist so aufgebaut, dass man mehrere Stufenanstiege pro Spielabend hat, da es keine Ansammlung an Erfahrungspunkten gibt. Habe dies nun deutlicher auf der Stufenanstiegsseite beschrieben:
http://dhs.piie.net/index.php?n=Site.Stufenanstieg (hab jetzt mal noch kein neues pdf generiert)
Dadurch sollte es innerhalb einer fairen Zeit möglich sein, ein solch heftiges Wunder zu beherrschen.


--- Zitat von: Friedensbringer am  6.02.2012 | 01:36 ---Realistisch sind vermutlich eher 10 Jahre an einem Charakter damit er dieses unglaubliche Wunder vollbringen kann (was mMn gegen Wiederbelebung immernoch abstinkt) und steht dann vor dem Problem: Wie lange hält es? Da gibt es nur angaben für Reliktklassen, von normalen Wundern konnte ich nichts finden bzw. einen Zusammenhang zwischen den Angaben über Reliktklassen und irgendwas anderem herstellen. Hab ich aber vielleicht auch überlesen.

--- Ende Zitat ---

Aus realistischer Sichtweise ist "Auferstehung" natürlich ein totales Überwunder. Aber im Rollenspiel macht es unserer Meinung durchaus Sinn, das quasi jedem Helden sofort zur Verfügung zu stellen. Da es alle Karmapunkte kostet und relativ lange Dauert, einen seiner Verbündeten wiederzubeleben, geht das nicht direkt im Kampf. Das Abenteuer muss auf jeden Fall abgebrochen werden, die Spieler haben also "verloren". Trotzdem verlieren die Mitspieler eben nicht die Lust, weil ihr ach so sehr geliebter Charakter tot ist.

Das Wunder "Funken der Unverwundbarkeit" dagegen kann jederzeit, auch während eines Kampfes, ausgeführt werden. Es führt vor allem im Zusammenspiel mit anderen Wundern dann unweigerlich dazu, dass der Charakter quasi jeden Gegner besiegen kann. Mit der Auferstehung besiegt man keine Gegner. Deshalb ist "Funken der Unverwundbarkeit" so ein starkes Wunder.

Ich verstehe nicht, was bezüglich der Reliktklassen unklar ist, kannst du das bitte genauer beschreiben? Ich denke das müsste eigentlich alles ganz gut beschrieben (Kapitel Karmasystem->Relikte) sein, oder nicht?


--- Zitat von: Friedensbringer am  6.02.2012 | 01:36 ---Zu den vielen Rechnungen:
Das Rechnen mag schnell gehen, die Frage ist, ob es etwas bringt? Ist das Spiel wirklich besser, weil man sowas wie "Glück" abzählbar, regenerativ und ständig Einfluß nehmend macht? Meiner Ansicht nach rechtfertigt der möglicherweise Spielspaßgewinn durch euer Karma nicht im Ansatz das man eine Ressource mitschleppt und auch noch ständig neu rechnen darf, wenn mal jemand ein Wunder gewirkt hat.

--- Ende Zitat ---

Das "mitschleppen" und "ständig neu rechnen" bremst das Spiel so gut wie nicht aus und ja, der Spielspaß ist durch das Karmasystem und seine Abhängigkeit in jede Aktion sehr viel Spannender und Spaßiger. Wir haben den direkten Vergleich gemacht.

Edvard Elch:
Wie rechnet ihr die Karmabevorzugung im Kampf? Am Anfang einmal für alle (was dann bei fünf gegen fünf 25 Berechnungen wären) oder immer nach Bedarf, wenn gerade Aktionen gegeneinander ausgeführt werden? (Wie sieht es überhaupt mit Kämpfen mit Massenbeteiligung aus?) Wenn euch das Spaß macht, ist es in Ordnung, mir wär's zu viel Rechnerei. (Ob die Formel kompliziert ist? Naja...darüber lässt sich streiten... (K1-K2)/3 ~  )

Frage zum passiven göttlichen Beistand: Es kostet mich eine Aktion und einen Punkt Karma, wenn mir der SL einen Tipp aufdrückt, den ich vielleicht gar nicht haben wollte? Oder hab ich das falsch verstanden?

Ich persönlich mag Wiedererweckung nicht so sehr, da habe ich lieber eine Möglichkeit, den Tod zu verhindern. Aber das ist geschmackssache. Den spieltechnischen Hintergrund dazu kann ich nachvollziehen.

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