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D&D Next

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Arldwulf:

--- Zitat von: La Cipolla am 17.07.2012 | 21:37 ---Ich glaube, du steckst noch zu sehr in der 4e (und irgendwo auch in der 3e).

--- Ende Zitat ---

Vor allem in der 3e. Ist ja auch nicht verwunderlich, zusammen mit AD&D First ist es ja das System was ich am meisten gespielt hab.

ABer du irrst dich, letztlich ist das ganze vor allem dort Problematisch wo die Balance ohnehin schon ziemlich kaputt ist, weil sich dies durch ungleichmäßigen Ressourcenverbrauch natürlich noch Potenziert.  Wahrend ein Spiel mit guter Balance das eher abkann.

In der 4e ist das Problem eigentlich auch weitgehend behoben da man dort nicht alle Ressourcen auf einmal verbrauchen kann - nichtmal wenn man will. Next geht diesen Weg ja zumindest teilweise mit, aber leider augenscheinlich ja nur für manche Klassen. Trotzdem dürfte es dort kein grosses Problem sein. Ich hab mich eigentlich nu an der Aussage gestört, dass manche Klassen eben erst eine bestimmte Anzahl an Encounter brauchen bis sie "scheinen". Sowas schränkt Spielleiter und Spieler unnötig ein. Und es gibt ja keinen Grund warum Spieler A anders behandelt werden soll als Spieler B nur weil er eine andere Klasse wählt. Beide sollten ihren Spass haben ohne das man dafür als SL besondere Sorgfalt tragen muss oder das Abenteuer in ein bestimmtes Tempo zwängen.

La Cipolla:
Macht Sinn, ja.


--- Zitat ---Absolut, sehe ich ganz genauso. Und das ist halt sooo traurig! Blos nichts zu heißes oder zu kaltes und scharf sollte es auch nicht sein und keine aufregenden Gewürze oder unbekannte Zutaten oder irgendwie merkwürdig angerichtet. Schön langweilig sollte es sein, am besten was, was man schon 1000 Mal gegessen hat, nur nicht über den Tellerrand gucken, wie bei Muttern, das war doch immer gut und hat’s mir etwa geschadet? Armselig. Und sorry, aber den Sarkasmus kann ich mir halt nicht verkneifen, weil...
--- Ende Zitat ---
Ich finde es nicht verwerflich, dann einfach andere Spiele zu spielen. Mein Gamma World etwa werde ich weiterhin mit D&D4 spielen, weil Taktik-Overkill und seltsames Feeling da durchaus reinpassen, ebenso wie ich Pilgrims of the Flying Temple weiterhin mit kleinen Steinchen spielen werde. Für D&D scheint mir Next aber momentan passender.

Aussagen wie "armselig" und "Tellerrand" finde ich aber echt unangebracht. Ist alleine schon deshalb fragwürdig, weil D&D ja a) extrem zugänglich für Anfänger sein sollte (denen du das ja nun echt nicht vorwerfen kannst!), und b) überhaupt erst diesen Tellerrand definiert hat. Ich finde es nur angebracht, wenn es seinen Horizont mit jeder Edition erweitert, ohne aber das Rad neu zu erfinden.
Ganz davon abgesehen ... wenn Leute Spaß an irgendetwas haben, macht man es sich immer seeehr einfach, alles auf "Mainstream" und mangelnden Horizont zu schieben. Speziell in einem mega-nerdigen Hobby wie Rollenspielen, das (abgesehen von den 80ern in Deutschland ... ;D) an sich schon mega-elitär und in keinerlei Hinsicht "üblich" ist.

Kurz gesagt: Ist okay, wenn es dich ärgert, aber lass es nicht an den anderen aus. ;D

Fredi der Elch:

--- Zitat von: La Cipolla am 17.07.2012 | 22:38 ---Ich finde es nur angebracht, wenn es seinen Horizont mit jeder Edition erweitert, ohne aber das Rad neu zu erfinden.

--- Ende Zitat ---
Wenn sie das denn mal machen würden. Stattdessen wird ja das Rad zurückgedreht. Und das finde ich so schade.

Aber, wie gesagt, mit 4e mal Glück gehabt. War halt genau die Mischung aus Old-School und neuen Ideen, die mich angesprochen hat. Dass neue Ideen den Großteil der Rollenspieler abschrecken... Tja, Pech für mich. ;)


--- Zitat ---Ganz davon abgesehen ... wenn Leute Spaß an irgendetwas haben, macht man es sich immer seeehr einfach, alles auf "Mainstream" und mangelnden Horizont zu schieben.

--- Ende Zitat ---
Dass die meisten Rollenspieler was ihr Hobby angeht extrem konservativ sind, kann wohl niemand bestreiten. Ich nenne das eben Mainstream und Tellerrand. Wer die letzten 10, 15 Jahre Rollenspielentwicklung verschlafen hat und 4e für Indy-Hexenwerk hält (und davon gibt es genug - hier im Forum gottseidank nur wenige), muss sich sowas von mir elitärer Socke eben anhören. ;) Aber du hast schon Recht: Ich sollte keinem vorwerfen, dass ich so unglaublich viel besser, cooler und schöner bin als alle anderen. Können die armen Durchschnittsrollenspieler ja nichts für. ;D

Naldantis:

--- Zitat von: Arldwulf am 17.07.2012 | 15:17 ---Wie die Abstufungen sind (Level) ist eigentlich relativ egal. Aber entweder das Powerlevel ist im realistischem Rahmen oder nicht.

--- Ende Zitat ---

Wer Realisimus will, kann doch dafür vor die Tür gehen - da brauche ich keine Raumschiffe, Lichtsäbel, Elfen oder Vampire.

Wer Bauern spielen will, sollte besser dafür eines der fünfundzwanzig existierenden Low-Power-RPgs nehmen, dazu benötigt mach auch kein neues D&D.


--- Zitat von: Coldwyn am 17.07.2012 | 15:27 ---Ich meine eher eine Cap für Boni und Werte. Etwa der höchste erreichbare Angriffbonus ist 1d20+10, die höchste erreichbare RK die 30 ...

--- Ende Zitat ---

Klingt für mich schon sehr nach Bauer, wenn der Zufall ebenso viel Einfluß hat wie das maximal mögliche Können...


--- Zitat von: Fredi der Elch am 17.07.2012 | 21:46 ---Ich verliert zwar Powers und Surges/HP, aber ihr bekommt dafür Gummipunkte/whatever. Dann gibt es nämlich einen Sweet Spot, der (wenn gut designed) genau mit den Storyflow übereinstimmt. Und die Spieler haben den Anreiz, die Zähne zusammenzubeißen und doch noch den Endkampf durchzuziehen, weil sonst die mühsam angesparten Gummipunkte verfallen. Wieder eine vergebene Chance...  :(

--- Ende Zitat ---

Das ist doch sehr Metagaming, Pfui...
...kommt halt aus dem Brettspiel / Tabletop; zu sowas würden sich selbst die meisten echten CoSims nicht herablassen...


--- Zitat von: Arldwulf am 17.07.2012 | 22:22 ---Ich hab mich eigentlich nu an der Aussage gestört, dass manche Klassen eben erst eine bestimmte Anzahl an Encounter brauchen bis sie "scheinen". Sowas schränkt Spielleiter und Spieler unnötig ein. Und es gibt ja keinen Grund warum Spieler A anders behandelt werden soll als Spieler B nur weil er eine andere Klasse wählt. Beide sollten ihren Spass haben ohne das man dafür als SL besondere Sorgfalt tragen muss oder das Abenteuer in ein bestimmtes Tempo zwängen.

--- Ende Zitat ---

Wo ist denn as Problem, wo muß man das denn?
Wenn man 'normal' spielt, dann wechseln sich Durchschlageübungen mit Detektivgeschichten ab, dann folgen Palastintriegen auf Feldzüge und magische Studien - im Mittel hat dann jeder mal in ihm oder der Klasse seines Chars mehr und weniger liegenden Genres gearbeitet; man muß doch nicht alles immer sofort ausgleichen und balancieren.
Und wenn man doch eine reinblütige Genre-Kampagne starten möchte, dann kann man das ja ankündigen und die Spieler sich pessende Charaktere bauen lassen.

Arldwulf:
Es gibt für prinzipiell alles was man spielen kann etwas besseres als D&D. D&D ist Mainstream. Die Stärke des Systems liegt in seiner Vielseitigkeit und dem Unterstützen vieler verschiedener Spielstile.

Aber zwischen "es gibt Grenzen für den Machtzuwachs" und "Bauern spielen" gibt es ja auch noch eine gewisse Differenz.

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