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Wormys_Queue:
Naja, was Buchunterstützung angeht, sollten sie sich klugerweise auf 1-2 Settings beschränken. Für die zusätzliche Unterstützung weiterer Settings könnte man ja tatsächlich die DI verwenden (und vielleicht stärker das jeweilige Fandom einbinden).

Was ich mich halt die ganze Zeit gefragt habe, ist, warum sie den Online-Bereich nicht stärker dazu genutzt haben, für die oft doch sehr generischen Inhalte Zusatzartikel zu schreiben, wie man diese Inhalte in die Settings einpassen kann. Um bei dem Tamarlune enthaltenden Dragon 372 zu bleiben: Wo sind die ausführlichen Artikel darüber, wie man Shadar-Kai in die jeweiligen Settings einbinden kann (immerhin gibts da noch kleine Kästchen mit je etwa 10 Zeilen für die Realms und Eberron. Wie krieg ich Rahesh in die Realms und wo ist der ausführliche Bane-Artikel für ebenda, nachdem im Dragon klipp und klar gesagt wird, dass der generische Bane und der Realms-Bane deutliche Unterschiede aufweisen?*

Dieselben Fragen könnte man natürlich auch für die anderen Settings stellen. und das müssten sie nicht mal alles selber machen, die Scribes in Candlekeep würden das für die Realms sicher gerne übernehmen, und für andere Settings gibts ja ähnliche Anlaufstellen, bei denen man Artikelschreiber rekrutieren könnte.


* und ja, das könnte ich alles selber machen, nur hab ich dazu nicht die Zeit, also bleibt der größte Teil unangetastet, selbst wenn ich ihn an sich ganz interessant finde.

kalgani:
ich mag keine ebooks und auch keine Abo Modelle und ich lehne mich soweit aus den Fenster,
dass das bei den meisten RPG-lern so ist.

WotC hat ein paar wunderschöne Settings zur Hand, warum dieses Potenzial wegwerfen?
das man es nciht wie zu TSR Zeiten vollkommen übertreiben sollte ist auch klar,
aber etwas abwechslung hat noch niemandem geschadet.

Wormys_Queue:

--- Zitat von: kalgani am 21.08.2012 | 09:33 ---ich mag keine ebooks und auch keine Abo Modelle und ich lehne mich soweit aus den Fenster,
dass das bei den meisten RPG-lern so ist.
--- Ende Zitat ---

Dir ist aber schon klar, dass gerade das die Erfolgsbasis für einen nicht gerade kleinen Publisher wie Paizo darstellt? Ich glaube ehrlich, dass du da zu sehr von dir auf andere schließt.

kalgani:
Mich würden zumindest mal echte verkaufszahlen und der gewinn nach druck und pdf sparte interessieren.
ich glaube eher das es einfach zuviele nerds gibt die sowohl pdf, als auch druckwerk haben wollen :D

außerdem ist mir klar das es in deutschland eine viel konservativere käufer-grundausrichtung als z.B. in Nordamerika gibt.

Wormys_Queue:

--- Zitat von: kalgani am 21.08.2012 | 10:24 ---Mich würden zumindest mal echte verkaufszahlen und der gewinn nach druck und pdf sparte interessieren.
ich glaube eher das es einfach zuviele nerds gibt die sowohl pdf, als auch druckwerk haben wollen :D
--- Ende Zitat ---

Ich weiss nicht mal, ob es beim Abo-Modell so sehr um reinen Gewinn geht als um eine zuverlässige Kalkulationsbasis. Als Abonnent der Adventure Paths bekomme ich ja tatsächlich beides, und zwar (abzüglich Versandkosten) zu demselben Preis, zu dem ich ohne Abo nur die PDF bekäme. Der Punkt ist aber, dass ich ohne Abo höchstwahrscheinlich mit den PDFs vorlieb nehmen würde, um mir die höheren Kosten zu sparen. Gleichzeitig bin ich recht sicher, dass ich ohne Abo den ein oder anderen AP ausgelassen hätte. Ähnlich verhält es sich mit den anderen von mir abonnierten Reihen, wobei ich jetzt bei den Romanen natürlich die Buchversion vorziehe. Aber die schlepp ich auch nicht mit zum Spieltisch.

Bei den Sachen, die ich nicht abonniert habe, verzichte ich normalerweise direkt auf die Druckausgabe, aus Kosten- wie aus Platzgründen und weil ich im Normalfall eh mit elektronischen Quellen arbeite (speziell bei den Regelbüchern, die man ja eh normalerweise nicht einfach nur durchschmökert, hab ich an der Druckausgabe kein besonderes Interesse). Bei Settingbänden verhält sich das etwas anders, aber die 64-Seiter von Paizo machen jetzt im Schrank nicht so sehr viel her, als dass ich da nicht auf die Druckausgabe verzichten kann.

Das soll ja nun kein Plädoyer gegen Druckerzeugnisse sein (ich will immer noch meine Print-Dragons und -Dungeons wieder haben ^^). Aber um es ganz klar zu sagen: Auch als großer Greyhawk-Fan würde ich mir ein neues Greyhawk-Kampagnenbuch nur dann zulegen, wenn die Welt dann auch entsprechende Unterstützung mit Nachfolgeprodukten erhalten würde. Das Modell, dass sie in der 4E versucht haben, war es doch gerade, dass die Setting-Fans in Scharen weggetrieben hat. Nur Kampagnenbuch, Player's Guide + Abenteuer reicht halt nicht.

Für gleich mehrere Settings aber denselben intensiven Support zu leisten wie Paizo das mit Golarion tut, hiesse aber, den TSR-Fehler zu wiederholen, das kann also auch nicht die Lösung sein.

Und da bietet der Online-Bereich natürlich durchaus die Möglichkeit, einen vernünftigen Kompromiss zwischen diesen beiden Extremen herzustellen.

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