Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
D&D Next
Thandbar:
--- Zitat von: Arldwulf am 4.04.2013 | 14:12 ---Ja, am Ende ist das natürlich immer auch eine Geschmackssache (btw. Regeln für Stufe 0 gibt es in der 4e)
Aber das Problem existiert ja nichtmal nur bei Charakteren der gleichen Klasse, wenn in meiner AD&D Gruppe gefragt wird: "was macht ihr?" dann sagen gleich 3 oder 4 Charaktere unterschiedlicher Klassen "ich hau halt zu" - und die Unterscheidung besteht im wesentlichem im "wie doll", "wie genau" und "wie oft".
Obwohl die Charaktere völlig unterschiedlich sind, ganz andere Eigenschaften haben und in einem Roman nie das gleiche machen würden. Ich kenne die Charaktere seit Jahren, doch ohne die Zahlenwerte könnte ich nicht sagen welche Aktion zu wem gehört. Das macht Kämpfe zu mini Spielchen. Die viele Leute lieber schnell vorbei haben wollen. und lieber wieder "mit dem Rollenspiel" weitermachen wollen. So als ob diese Szene in der die Geschichte einen Spannungshöhepunkt haben sollte eigentlich gar nicht zur Geschichte gehört.
--- Ende Zitat ---
Oh, da rennst Du bei mir ja ohnehin offene Türen ein. Wir spielten damals - vor dem Abitur - unser AD&D per Hausregeln schon recht 4E-ig - so dass ich später nicht wirklich geschockt war, dass es in einem Grundbuch Powers und Dragonborn gibt. :D
Vielen Dank übrigens für die Sache mit der Stufe 0 - ich wusste gar nicht, dass es mittlerweile sogar eine solche Möglichkeit gibt. Wir spielten allerdings in den Weihnachtsferien 2010/2011, da gab es diese Regelung noch nicht. Die Essentials hatte ich damals auch nicht.
--- Zitat ---"4E-Drow-Sorcerer" und "Schwiegermutter" in einem Satz ist echt spitze...
--- Ende Zitat ---
Meine Schwiegermutter hatte schon WOW gezockt, und sie gehört zu der Sorte Spieler, die sich darüber beschweren, dass man darin keine Questgeber töten und looten darf. (Die 4E-Gruppe starb übrigens bei dem Versuch, den Auftraggeber des Abenteuers zu überfallen, aber das nur am Rande ...)
Ich zeigte ihr ein paar Bilder aus den Regelbüchern, und es war recht schnell klar, wohin der Hase laufen würde. Dunkelelf, mit möglichst viel Zerstörungskraft. An dem Säureball hatte sie ein besonderes Vergnügen. Ihre häufigste Frage war: "Kann ich damit auch Schaden anrichten?" Uff.
Früher hatte ich bei einem Ferienbesuch auch immer mit meiner Großtante DSA gespielt. Es ist schon ein wenig sonderbar, wenn eine über 60-jährige im hessischen Dialekt nachfragt, ob sie den Ork jetzt mit ihrer Axt zerhauen könne. Sie war ein Zwerg, übrigens. :D
Korig:
@ Thandbar
Haha, you made my day!
gentur:
wow, das ist bizarr im positiven Sinne :D
Thandbar:
Na, vielen Dank! :P
Mal eine ganz allgemeine Frage: Es wird ja immer gesagt, D&D Next solle sich durch eine besondere Modularität und leichte Hackbarkeit auszeichnen. Wie genau wird denn sowas erreicht bzw. welche Voraussetzungen muss ein System erfüllen, um einfach verändert werden zu können?
Bislang will mir ehrlich gesagt nicht einleuchten, inwiefern D&DN besser als seine Vorgänger dafür geeignet sein soll. (Um es mal etwas polemischer zu sagen: Unbalancierte Hausregeln kann ich auch selber in mein SL-Handbuch kritzeln.)
Geht es letztlich darum, dass Regeln weniger miteinander verzahnt sind, so dass man die einzelnen Momente leichter aus dem Gesamtkonstrukt herauslösen kann? Oder ist das Gerede von Modulen letztlich nur ein Steigbügel, um die Fans der verschiedenen Editionen auf dasselbe 5E-Ross zu hieven?
Selganor [n/a]:
Ein schon vorhandenes Beispiel der Modularitaet sind die unterschiedlich schnellen (natuerlichen) Heilregeln.
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln