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Arldwulf:
Das ist so aber nicht richtig, da man diese Probleme so weiterhin hat. Sieht man ja oben "gilt das mit der Bibliothek auch für meinen Barden? Gilt das mit dem Tempel auch für meinen Pala?" - von Multiclassing mal ganz abgesehen.

Lösen ließen die sich aber einfach indem im Abenteuer einfach ohne Klassenbezug drin steht für wen das gilt. "Bekanntermaßen magisch interessierte Charaktere", "Charaktere die von der Diebesgilde als ihresgleichen angesehen werden" und "Charaktere mit Glaubensbezug" beschreiben das gleiche, funktionieren unabhängig von der Klasse und sind viel leichter erweiterbar. Und präziser formulierbar als eine vorgefertigte Kategorie.

Thandbar:
Ich sehe das genauso wie Arldwulf. Die vier Oberkategorien beschreiben sehr schlecht, was die Charaktere sind. Teils sollen sie einen einer gleichsam moralisch-gesellschaftlichen Fraktion zuweisen, auf eine Position im Kampf hinweisen, auf eine Begabung hindeuten oder eine Power Source meinen, aber nichts davon erfüllen sie richtig.

In dem Deceiver-Tempel könnte ein Pelor-Paladin durchs Erschlagen eines Kultisten einen Levelaufstieg erreichen und plötzlich zaubern, während der Wilden-Druide, der noch nicht einmal einen Gott hat, nun sogar an einem Thunderwave scheitert.

Ein hochelfischer Lichtkleriker hat im Kampf ne ganz andere Rolle als ein zwergischer War-Kleriker, und ein Barbar ne ganz andere Ausbildung als ein Mönch.

Fluffmäßig und in der Beschreibung der Art und Weise, wie die SCs mit ihrem Hintergrund verschaltet sind, waren die Backgrounds bisher prima Werkzeuge, die eine große Flexibilität erlaubt haben. Ähnlich die Feats, die eine große Anzahl an Rollenspezialisierungen gestatten.

Das Einteilen in 4 Hauptkategorien, die irgendwas besagen wollen, es aber dann letztlich doch nicht tun, passt für mich einfach nicht zum Rest des Systems.

Holothuroid:
Einziger Nutzen könnte sein, Hinzustoßenden die Klassenwahl zu vereinfachen. Wobei ich das eher noch mit "Möchtest du Zaubersprüche, ja, nein, ein bisschen?" machen würde.

Grubentroll:

--- Zitat von: Thandbar am  1.10.2013 | 17:19 ---Das Einteilen in 4 Hauptkategorien, die irgendwas besagen wollen, es aber dann letztlich doch nicht tun, passt für mich einfach nicht zum Rest des Systems.

--- Ende Zitat ---

Regeltechnisch natürlich nicht.

Für jemanden, der erstmal einen Zugang sucht zu dem Regelwerk, ist das aber schon was gutes.

So muss ich als Spielleiter (oder anderer Regelerfahrener) eben nur erstmal grundsätzlich rausfinden, was der Spieler denn ungefähr will.
Mit Magier, Krieger, Priester oder Schurken weiß halt jeder was anzufangen, wo die Feinheiten zwischen einem Warlock und einem Sorcerer liegen ist halt schon mal wesentlich schwieriger erklärt.



Holothuroid:
Kommt natürlich drauf an. Dass Kleriker was anderes sind als Zauberer war mir vor meiner D&D-Bekanntschaft nicht bekannt.

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