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Selganor [n/a]:
--- Zitat von: root hog or die am 18.01.2012 | 08:27 ---[...] sowie dem mangelhaft präsentierten (um nicht zu sagen komplett fehlenden) Fluff in den GRW selbst ins Bein geschossen.
--- Ende Zitat ---
Welche GRW der vorherigen Editionen hatten denn mehr Fluff?
4e hat ja zumindest eine fuer viele Leute (wenn auch wahrscheinlich nicht dich) ausreichendes "Grundsetting" im Buch das aus mehr als nur Goetternamen besteht.
Oberkampf:
--- Zitat von: Selganor am 18.01.2012 | 09:15 ---Welche GRW der vorherigen Editionen hatten denn mehr Fluff?
--- Ende Zitat ---
Gefühlt hatte für mich die AD&D-Variante, mit der ich D&D-Spiele angefangene habe (die von Amigo) viel mehr Fluff. Die Monsterbox fand ich vor allem sehr inspirierend. Da gabs über viele Monster Hintergrundinformationen, aus denen ich eine Menge Anregungen für mein zweites D&D-Setting (mein erstes selbstentworfenes D&D-Setting) gezogen habe.
--- Zitat von: Selganor am 18.01.2012 | 09:15 ---4e hat ja zumindest eine fuer viele Leute (wenn auch wahrscheinlich nicht dich) ausreichendes "Grundsetting" im Buch das aus mehr als nur Goetternamen besteht.
--- Ende Zitat ---
Für mich reicht so ein Grundsetting prinzipiell schon, notfalls habe ich ja ausreichend bekannte Spielwelten zur Verfügung. Nur die publizierten Abenteuer hätten etwas mehr bieten können, wobei die ersten beiden hinsichtlich dessen ok waren, wenn auch nicht spektakulär. Nach der Pyramide wurde es ein bisschen doof und beliebig, und die letzten drei der Serie konnten für mich nichts mehr herausreißen. Ich gehe nur davon aus, dass es Leute gibt, die mit etwas mehr Fleisch anfangen wollen.
Und ich glaube, WotC tut das auch. So besteht mMn zwischen der Präsentation und auch der Ausgestaltung des Grundsettings Nentir Vale im Vergleich zwischen den Hardcovern und den Essentials ein gewaltiger Unterschied. Gleiches gilt für die Rassenbeschreibungen, die in den essentials viel detaillierter sind, und auch für die Monster in den jeweiligen Monsterhandbüchern.
Klar braucht man das nicht unbedingt, vor allem nicht, wenn man schon ewig D&D spielt. Aber unabhängig davon hinterlässt die Menge und Art der Präsentation von Fluff einen Eindruck beim Leser, und der war (meiner Meinung nach) bei der 4E für viele Leute nicht überzeugend.
Samael:
--- Zitat von: Sashael am 17.01.2012 | 22:36 --- :mimimi:
:muharhar:
--- Ende Zitat ---
Ich bin sicher kein Realms Fanboy.
Die Reaktion: "Heulsusen!!", wenn ein großer Teil der Kundschaft wegen der vorgenommen Änderungen abspringt ist vielleicht von dir persönlich kommend angemessen, der Verlag, der seine Bücher verkaufen will, sollte mal genauer hinschauen was schiefgelaufen ist.
Fakt für mich ist, dass die Änderungen an den Realms derart dämlich angefasst wurden, das KLAR war, dass die Fans das Kotzen kriegen mussten. Die 4E Realms funktionieren als Fortsetzung der 1-3E Realms einfach nicht mehr glaubhaft. Da wäre es besser gewesen eine neue Welt aus dem Boden zu stampfen.
tartex:
--- Zitat von: Selganor am 18.01.2012 | 09:15 ---Welche GRW der vorherigen Editionen hatten denn mehr Fluff?
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Es geht auch gar nicht so sehr um Fluff. Viele Leute aus meinem Umfeld, zugegebenermaßen sowohl Fäntelalter-Kochrezept-Spieler, als auch WoW-Leute (oft auch beides in Personalunion), konnten mit Tabellen statt Fließtext wenig anfangen.
Auch wenn ich finde, dass dieselbe Information in D&D4 einfach nützlicher für den Spielgebrauch dargestellt war. So weit sind die gar nicht erst gekommen.
Und natürlich darf man nicht vergessen, dass viele Leute sich die Bücher gar nicht zum Spielen, sondern zum Lesen und Sammeln kaufen. Dieser Markt wurde durch die neue Funktionalität höchstwahrscheinlich mindestens halb ausgebootet. Es kann mir keiner erzählen, dass der Pathfinder-Komplettkäufer mehr als sagen wir 3 Adventure-Pathes wirklich spielt. Spass hat er damit trotzdem.
Arldwulf:
--- Zitat von: Samael am 18.01.2012 | 11:35 ---Die 4E Realms funktionieren als Fortsetzung der 1-3E Realms einfach nicht mehr glaubhaft. Da wäre es besser gewesen eine neue Welt aus dem Boden zu stampfen.
--- Ende Zitat ---
Ehrlich gesagt weiss ich immer noch nicht so recht was denn eigentlich genau dort nicht mehr als Fortsetzung nicht funktionieren sollte. Ich spiel hauptsächlich in den Realms, hab auch so gut wie alle Settingwerke dazu und les gern Romane darüber...wenn ich ein Abenteuer darin mache dann verwende ich Material aus allen Editionen. Eben weil diese Kontinuität gegeben ist, weil ich das neuere Material als Fortsetzung des alten verwenden kann. Viele der Entwicklungen der 4E basieren ja gerade auf vorherigen Ereignissen im Setting. Rückkehr der Erzmagier, Szass Tam und Thay, Mystras Tod...
Und auch auf ein paar der neuen Dinge wie Abeir oder den Orden des blauen Feuers würd ich nicht verzichten wollen. Ich habe auch noch niemanden gefunden der mir erklären konnte inwieweit z.B. Maztica nun besser sein solle als Abeir. Besser zu bespielen, besser für Abenteuer geeignet oder glaubwürdiger im Kontext der Spielwelt.
Gerade deshalb wäre mir für die 5E eine Kontinuität wichtig. Es muss nicht unbedingt ein neuer Zeitsprung sein, aber die Ereignisse aus der Zauberplage sollten unbedingt drin behalten werden. Es ist schlichtweg eines der am besten für Abenteuer nutzbaren bisherigen Realms Shaking Events.
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