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Moderne Welt kann Technik nicht mehr nutzen.
Falke359:
--- Zitat von: Waldviech am 4.02.2012 | 10:22 ---Das Ganze findet nicht auf der Erde, sondern im Jahre 22XX auf irgend einem bewohnbaren Exoplaneten statt. Durch eine Art Wurmlochtechnologie hat man dort massenweise Kolonisten abgeladen und das Siedlungsprojekt ist in vollem Gange, als aus unerfindlichen Gründen die Verbindung zur Heimatwelt abbricht. Schwerindustrie u. Konsorten gibt es auf dem Planeten nicht (bzw. entsprechende Anlagen sind erst im Bau). Nun müssen sich die Siedler mit dem behelfen, was sie auf dem Planeten finden, da der Nachschub aus der Heimat ausbleibt.
Hier kommst Du gegebenenfalls schneller ins Mittelalter :)
--- Ende Zitat ---
Ein sehr guter Ansatz, nur dachte ich daran, historisch gewachsene Stadtstrukturen, im Idealfall modernen Städtebau, z.B. über entsprechendes Karten- und Bildmaterial zu nutzen. Man stelle sich vor, eine historische Festungsanlage gewinnt in einer modernen Siedlung plötzlich wieder an Bedeutung, wird neu genutzt...
Dies wäre im oben beschriebenen Szenarion eher schwierig, außer man hätte bewusst auf besagtem Planeten entsprechende Städte der Heimat aus nostalgischen Gründen "nachgebaut", ehe die Verbindung abgebrochen ist.
Dass Sci-Fi mit moderner Alltagsoptik aber funktioniert, zeigt ja Battlestar Galactica.
Waldviech:
--- Zitat ---Ein sehr guter Ansatz, nur dachte ich daran, historisch gewachsene Stadtstrukturen, im Idealfall modernen Städtebau, z.B. über entsprechendes Karten- und Bildmaterial zu nutzen. Man stelle sich vor, eine historische Festungsanlage gewinnt in einer modernen Siedlung plötzlich wieder an Bedeutung, wird neu genutzt...
--- Ende Zitat ---
OK - da fliegt eine "Lost Colony" natürlich komplett raus. Mal ne weitere Frage: Warum muss es höhere Technologie eigentlich auf ewige Zeit grillen? Die Ferne Zukunft dürfte für das Setting ja nicht weiter interessant sein. Da würde es im Grunde genommen reichen, wenn die Erde "nur" von einer EMP-Welle aus dem All erwischt wird und sämtliche Elektronik versagt.
Arldwulf:
Ein weiterer (noch ein klein wenig verrückterer) Vorschlag:
In einem Experiment zum Thema Zeitfluss gelingt es den Wissenschaftlern tatsächlich für sich selbst die Zeit anzuhalten. Alles ausserhalb des Bereichs der Forschungseinrichtung beginnt stillzustehen. Bedauerlicherweise stellt sich das ganze als katastrophaler heraus als ursprünglich gedacht.
Die Wissenschaftler scheitern daran die Zeit für sich selbst wieder weiterlaufen zu lassen, da ihre Körper ein enges Feld umgibt welches nur sehr eingeschränkt erweiterbar ist. Es ist möglich die Forschungsstation zu verlassen, jedoch können Objekte ausserhalb dieser nur durch physischen Kontakt manipuliert werden, bei dem das Feld kurzzeitig auf sie übergeht bevor sie wieder einfrieren. Elektrizität die von innerhalb des Felds gestartet wurde scheint "einzufrieren" sobald sie dieses verlässt, und ähnlich geht es mit anderen Dingen. Als zwei der Wissenschaftler ein Kind bekommen stellt sich jedoch heraus das Lebende Materie in der Lage ist das Feld zu übernehmen wenn man es richtig manipuliert.
Es entstehen die Aussenläufer, welche nach draussen gehen und versuchen die eingefrorene Welt wieder zu beleben indem sie ihr Feld auf lebende Kreaturen übertragen. Hierbei spaltet sich Gemeinde der Wissenschaftler in solche die die Erde durch Neukolonisation aus dem Stillstand der Zeit reißen wollen (und dafür das bestehende Zerstören wollen) und jene die sie so bewahren wollen wie sie ist um irgendwann auf anderem Weg das Experiment zu beenden. Während der nächsten Generationen entwickeln sie sich noch weiter auseinander. Die einen bauen Siedlungen und die anderen versuchen diese zu zerstören, in der Meinung das Experiment könne nur beendet werden wenn alles wieder zu seinem Ausgangsort zurückkehrt. Da Fernkampfwaffen zur Verteidigung nicht funktionieren ist man zu stärker auf Nahkampf fokussierten Waffen übergegangen. Zum Schutz vor physischem Eindringen in das eigene Lebensfeld beginnt man Rüstungen zu tragen.
Und so weiter...
Die Welt wäre nicht mittelalterlich, sondern in weiten Teilen Science Fiction, aber hätte durchaus einige Elemente wie die nicht funktionierende Technik unserer Zeit.
Eulenspiegel:
Das mit der eingefrorenen Zeit gefällt mir prinzipiell. :d
Man müsste sich nur folgendes überlegen:
- Kann sich Schall ausdehnen? / Kann man hören?
- Können sich Lichtwellen ausdehnen? / Kann man sehen?
- Ist nur unser Planet oder das ganze Universum betroffen? / Herrscht sozusagen in einem teil der Welt konstant Tag und im anderen teil der Welt konstant Nacht?
Arldwulf:
Ja, hab ich mir auch schon überlegt.
Ich würde sagen dass Schall noch geht (hier fehlt mir eine echte Erklärung zugegebenermaßen...vielleicht hat sich die Zeitstörung vor allem auf feste Körper übertragen? Dann gäbe es auch noch Wind und Wellen ^^) und Licht nur dann geht wenn es von Ausserhalb der Zeitstörung (unser Planet) zu uns kommt.
Die Glühbirne macht also kein Licht, die Sonne und alles was sie bescheint aber schon. Nachts ist es dunkel.
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