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[GEHEIMBUND] Mal wieder herumspinnen...

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Waldviech:

--- Zitat ---Der Aufwand Romane in Abenteuer umzuschreiben, ist aber wohl doch ein bißchen groß. Obwohl sich Klassiker natürlich anböten. King Lear, Faust, Die Räuber...
--- Ende Zitat ---
Klar - daher würde ich vielleicht eher zu "überschaubaren" Abenteuerromanen und Klassikern neigen. Z.B. "Die Schatzinsel", "In 80 Tagen um die Welt", "Oliver Twist", "Faust 1", "Dracula" und Konsorten. Bücher, die sehr geläufig sind, ein bekanntes Figurenrepertoir haben, etc.pp.  Unbekanntere oder komplexe Romane eignen sich da IMHO eher weniger.


--- Zitat ---Man bräuchte noch ein Draußen. Also eine Stadt, da eine Bibliothek nicht ohne Voraussetzungen zu haben sein dürfte. Aber selbst das könnte man flexibel halten, wenn man bspw. Bücher hat, die Zeitportale öffnen können, oder selber Zeit und Realität verändern können. Also nicht nur in der Buchwelt. Da hätte man schon mal ein paar ordentliche Artefakte am Start, die Spieler bei Bedarf nutzen, oder sich verdienen können.
--- Ende Zitat ---
Flexibel wäre wohl gut. Falls es nicht aus Traditionsgründen die magische Bibliothek in Aventurien sein soll, würde ich wahrscheinlich eine miefige Kleinstadt irgendwo zwischen Gestern und Heute anlegen. Einerseits wirkt alles etwas antiquiert und aus der Zeit gefallen, andererseits gibt es natürlich Autos, Telefone, etc.pp.

Nørdmännchen:
Danke für die bisherigen Antworten,

@Edvard & Tim: Lohnen sich die von Euch empfohlenen Romane auch abseits einer Inspirationsquelle für's RSP?

@Sportello & Waldviech: Ihr habt sicher recht, dass sich Klassiker als reale Vorlagen besonders eignen würden. (Doc Sportello, verstehe ich Dich so, dass Du vorschlägst eher bei Theaterstücken zu plündern?) Die Konstruktion einer Romanhandlung ist mMn ein zu hoher Anspruch und sollte nicht Bedingung des Spiels sein. Es geht eher um das freiheitliche Potential der "Bücherreisen".
Die Bedeutung der Außenwelt sehe ich genau so, schön wie weit sich hier die Klischees Erwartungshaltungen von uns decken. ;) Ich persönlich denke am ehesten an die Gegenwart, dann stimmen die Erwartungshorizonte und Vorstellungsmöglichkeiten von Spielern und SC überein. Waldviechs Kleinstadt ist ein guter Ansatz. Ich könnte mir auch vorstellen, dass die Hintertüren diverser, staubiger Antiquariate alle in das Vorzimmer der Bibliothek führen.

Das Spiel wäre selbst mit Meta-Anteilen noch höchst immersiv, da den SC ja bewusst ist, dass sie sich in einer Geschichte befinden.

Ich halte es darüber hinaus für reizvoll, auch in rein fiktive Romane einzutauchen. Vor jedem Abenteuer wird (kooperativ) ein kurzer Buchbogen ausgefüllt. Z.B. Genre, Titel, Klappentext und Dramatis Personae (insbesondere Pro- und Antagonist). Optional eine Karte, wichtige Schauplätze, noch stehende Satzfragmente, berühmte Zitate usw. Also eine Art Kurz-Weltenerschaffung vor jeder Queste.
Als generelles Ziel schwebt mir vor, dass die SC dafür Sorge tragen müssen, dem Protagonisten (wohlgemerkt nicht die SC) einen Entwicklungsbogen zu gewährleisten. (Egal ob dieser Weg zum Guten oder Schlechten verläuft.) Die Gefahr wäre, dass die Geschichte ohne diesen Entwicklungsbogen ihre vieldeutige Bedeutsamkeit (sorry für den Wort-F***) verliert und damit keine Wirksamkeit mehr für unsere Welt und Gesellschaft hätte.

Grüße, Henning

Edvard Elch:
Das von mir vorgeschlagene lohnt sich meiner Meinung nach auf jeden Fall.

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