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[Savage Worlds] Kurze Fragen/kurze Antworten
Vasant:
--- Zitat von: Kardohan am 18.01.2017 | 22:40 ---Die Gelgeschosse aus DToS haste ja schon. Andere Ausprägung und du verschießt Beanbags. Selbe Wirkung
--- Ende Zitat ---
Ich hatte zunächst nach einer anderen Regelung Ausschau gehalten, weil im Steampunk-Setting soweit keiner mit Rüstung rumrennt (die sich verdoppeln würde). Könnte man aber natürlich dementsprechend anpassen, immerhin zählt ja schon Leder als Rüstungswert. Zumindest Soldaten und Polizisten werden dann ja auch irgendwie gepuffert sein...
--- Zitat von: Kardohan am 18.01.2017 | 22:40 ---Du kannst auch einfach nur Nichttödlich und Shaken an die Muni anpappen (deine Steinsalz, Wachsgeschosse)
--- Ende Zitat ---
D.h. Gegner gehen nicht KO, sondern werden höchstens Angeschlagen? Klingt interessant!
--- Zitat von: Kardohan am 18.01.2017 | 22:40 ---Gleiches gilt für die Stun Gun aus dem SF Companion. Dort ist es eine High Tech-Energiewaffe aber auch hier kann man es mit den richtigen Ausprägungen auch in unsere Zeit holen. Etwa als Taser.
--- Ende Zitat ---
Ist ein bisschen was anderes (und viel eleganter) als "Ich schieß dem Gegner solange mit Zeug ab, bis der nicht mehr kann". Vor allem, wenn man im selben Setting (21. Jahrhundert) Taser oder (Steampunk) abgedrehte Erfindungen hat, die Taser-artig funktionieren, dafür aber wiederum andere Nachteile (geringere Reichweite, Munition) haben. Wenn jede Knarre mit andere Munition direkt das gleiche kann, würd sich ja niemand mehr mit so einem Taser herumquälen.
Für Taser etc. benutze ich genau die Regelung schon und bin sehr zufrieden. :)
--- Zitat von: Kardohan am 18.01.2017 | 22:40 ---Oder einfach der Muni den Effekt des Zaubers Stun (auf das eine Ziel begrenzt) geben?!
--- Ende Zitat ---
Finde ich spontan eher witzlos, wenn dann nur einer angeschlagen wird. Dann kann ich auch gleich mit "normalem" Schaden arbeiten und das einfach auf Angeschlagen begrenzen, oder? Sonst bin ich da ja nur am Herumwürfeln, wenn ich vier Spieler mit Betäubungsmunition herumrennen habe.
Danke auf jeden Fall für deine Ideen!
Vasant:
Einer meiner Partner hat einen Gegner gepackt (Ringen). Ich möchte ihm (dem Gegner, nicht dem Partner) nun meine Knarre an den Kopf halten, um seine Freunde zum Aufgeben zu bewegen.
Meine Optionen, das abzubilden sind jetzt:
* Ich lasse das ganze als Einschüchtern laufen und bekomme dafür eventuell einen Bonus. Sobald der gepackte Gegner (den ich ja gerade nicht einschüchtere) dran ist, kann ich mich eigentlich drauf verlassen, dass der versucht, sich zu befreien, weil ich regeltechnisch ja keine Handlungsmöglichkeit habe (ich warte nicht ab, er entfernt sich nicht aus dem Nahkampf). Ich drohe, ihn bei der kleinsten Bewegung zu erschießen, aber kann genau das nicht. In der Fiktion unterbricht er mich quasi in meinem Gefasel.
* Ich mache gar nichts (auch keine freien Aktionen wie sprechen oder mit der Waffe herumwedeln!) und warte ab. Sollte er oder einer seiner Kollegen eine Dummheit versuchen, kann ich sie möglicherweise unterbrechen. Sollte ich ihn erwischen, bevor er sich befreien kann, könnte sogar noch der Bonus auf den Überraschungsangriff gelten ("klassische Geiselpose") – und das alles, obwohl ich ihm die Waffe genau nicht ins Gesicht halte.
* Ich nutze die Runde zum Zielen. Wenn er sich nicht gerade befreit und mich dann auch noch entwaffnet, bekomme ich meinen +2-Bonus und erwische ihn dann vielleicht noch eher.
Ist das korrekt?
chad vader:
Variante 1 finde ich persönlich ungeschickt. Sollten Eure Gegner denn tatsächlich entscheiden, Ihren scheinbar wichtigen Mitstreiter Hops gehen zu lassen, nur weil Du nicht gut im Einschüchtern bist? Und wie Du schon richtig erkannt hast, beißt Dir die Aktionsökonomie da mächtig in den Hintern. Din Umsetzung als geistiges Duell ist eigentlich immer nur ein Bluff.
Variante 2 (kurzen Satz als freie Aktion an die Gegner richten und abwarten) wäre meine Lösung. Die Bedrohung ist kein Bluff sodern eindeutig und offensichtlich. Die Gegner können jetzt entscheiden, oh sie sich für schneller halten als Du mit Deiner Knarre und das ganze hängt nicht mehr von Deinen Social Skills ab. Da Dein Ziel fixiert ist, würde ich evtl. für den Unterbrechen-Geschick-Wurf einen Situationsbonus von +2 geben (kein RAW, mein Ruling).
Jeordam:
Einschüchtern ist der richtige Skill. Genau dafür ist er gemacht, er beschränkt sich ja gerade nicht auf Kampfsituationen. Seine Regelung speziell in Kampfsituationen beisst dir zwar in den Hintern, aber sowohl deine Zielgruppe als auch das gewünschte Ergebnis (nicht +2 oder Angeschlagen, sondern Aufgeben) läuft eh ausserhalb des Kampfsystems selber. Und genau so würde ich das Abhandeln. Als eine normale, soziale Probe, mit entsprechend Boni (oder Mali für harte, gewissenlose Hunde als Gegner). Mehr oder weniger neben dem Kampfsystem, als geteilte Aktion mit Abwarten (nur für das spezifische Erschiessen) oder auf zwei Runden verteilt.
Vasant:
--- Zitat von: chad vader am 11.02.2017 | 07:01 ---Variante 1 finde ich persönlich ungeschickt. Sollten Eure Gegner denn tatsächlich entscheiden, Ihren scheinbar wichtigen Mitstreiter Hops gehen zu lassen, nur weil Du nicht gut im Einschüchtern bist? Und wie Du schon richtig erkannt hast, beißt Dir die Aktionsökonomie da mächtig in den Hintern. Din Umsetzung als geistiges Duell ist eigentlich immer nur ein Bluff.
--- Ende Zitat ---
Die Chance ist ja ziemlich hoch, dass der Mitstreiter eben nicht stirbt, weil er sich befreien kann. Der ist ja nicht völlig hilflos (-> Todesstoß) sondern nur in einer schlechten Lage.
--- Zitat von: chad vader am 11.02.2017 | 07:01 ---Variante 2 (kurzen Satz als freie Aktion an die Gegner richten und abwarten) wäre meine Lösung. Die Bedrohung ist kein Bluff sodern eindeutig und offensichtlich. Die Gegner können jetzt entscheiden, oh sie sich für schneller halten als Du mit Deiner Knarre und das ganze hängt nicht mehr von Deinen Social Skills ab. Da Dein Ziel fixiert ist, würde ich evtl. für den Unterbrechen-Geschick-Wurf einen Situationsbonus von +2 geben (kein RAW, mein Ruling).
--- Ende Zitat ---
Und genau das geht nach RAW nicht. Wer eine freie Aktion nimmt, kann danach nicht mehr abwarten.
--- Zitat von: Jeordam am 11.02.2017 | 10:33 ---Einschüchtern ist der richtige Skill. Genau dafür ist er gemacht, er beschränkt sich ja gerade nicht auf Kampfsituationen. Seine Regelung speziell in Kampfsituationen beisst dir zwar in den Hintern, aber sowohl deine Zielgruppe als auch das gewünschte Ergebnis (nicht +2 oder Angeschlagen, sondern Aufgeben) läuft eh ausserhalb des Kampfsystems selber. Und genau so würde ich das Abhandeln. Als eine normale, soziale Probe, mit entsprechend Boni (oder Mali für harte, gewissenlose Hunde als Gegner). Mehr oder weniger neben dem Kampfsystem, als geteilte Aktion mit Abwarten (nur für das spezifische Erschiessen) oder auf zwei Runden verteilt.
--- Ende Zitat ---
Das heißt, es gibt quasi ein Sub-Abwarten, das sich nur auf das Erschießen bezieht? Und wie verteilt sich das dann auf die zwei Runden?
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