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Eulenspiegel:
Nein, du kannst auch bereits an einem Treffer sterben. Aber auch mit "Außer Gefecht" hast du nur 3 Wunden.

Rowlf:

--- Zitat von: Eulenspiegel am  6.01.2018 | 21:06 ---Nein, du kannst auch bereits an einem Treffer sterben. Aber auch mit "Außer Gefecht" hast du nur 3 Wunden.

--- Ende Zitat ---
Okay, dann habe ich ja alles richtig gemacht. Ich habe oben nur "vierte Wunde" (in Anführungszeichen) geschrieben, weil ich damit klar machen wollte, dass die Figur drei Wunden hatte und eine weitere bekommen hätte, was statt dessen zum genannten "Außer Gefecht" führte.

Nochmals zur Klarstellung:

Unverletzter SC bekommt einen Schaden mit fünf Steigerungen. Spielerin entscheidet, mittels letztem Bennie den Schaden wegzustecken. Sie macht Konsti-Wurf ohne Abzüge gegen die theoretischen fünf Wunden.

Wurf geht komplett daneben, SC bekommt drei Wunden und ist "Außer Gefecht".

Jetzt kam der Konsti-Wurf wegen des Verblutens, diesmal mit -3 wegen der Wunden. Bester Würfel zeigte "3", was effektiv "0" ergibt. Somit ist der SC augenblicklich hinüber.

Das war dann wohl korrekt.

Mathematisch mag es klüger gewesen sein, den Verbluten-Wurf mit dem letzten Bennie zu wiederholen, statt überhaupt zu versuchen, den Schaden wegzustecken, aber das war halt ihre Entscheidung.

Pyromancer:
Ich drösel das mal an einem Beispiel auf:

Ein total fitter, unverwundeter Wildcard kassiert durch einen Angriff 5 Wunden.

Der Spieler gibt einen Bennie auf und will "Schaden wegstecken". Dafür würfelt er Konstitution, unmodifiziert, weil er hat ja noch keine Wunden.

Pro Erfolg und Steigerung wird der Schaden um eine Wunde reduziert.

Wenn er einen Erfolg mit 1 (2, 3, 4) Steigerungen würfelt, dann hat er danach noch 3 (2, 1, gar keine1) Wunde und ist noch im Kampf, und hat ab jetzt -3 (-2, -1, -0) auf alles, weil ab jetzt die Wunden gelten.

Hat der Spieler nur einen normalen Erfolg oder gar keinen, dann hat er ab jetzt 3 Wunden. Die vierte (und gegebenenfalls fünfte) Wunde wird nicht angerechnet, weil 3 Wunden das Maximum ist, aber weil er mehr als 3 Wunden hätte ist er "außer Gefecht" und muss auf die "außer Gefecht"-Tabelle würfeln, mit -3, weil er ja drei Wunden hat.

Und hier muss man unterscheiden:
GE: Wenn der Wurf nicht klappt, dann ist der WC am verbluten und muss ab der nächsten Runde jede Runde würfeln, ob er nicht stirbt.
GER: Wie GE, aber wenn das Ergebnis 1 oder kleiner ist, dann ist der WC sofort tot.

Pyromancer-Hausregel: Der verblutende WC kriegt auch eine Initiative-Karte und würfelt seinen verbluten-Wurf nicht am Anfang der Runde, sondern erst, wenn er nach seiner Initiativ-Karte dran wäre. So haben die anderen SCs potentiell noch ein bisschen mehr Zeit, ihm zu helfen.

--
1 N.B.: Wenn er tatsächlich alle Wunden wegwürfelt, dann ist er noch nicht einmal angeschlagen!

Kardohan:

--- Zitat von: Rowlf am  6.01.2018 | 21:17 ---Das war dann wohl korrekt.

Mathematisch mag es klüger gewesen sein, den Verbluten-Wurf mit dem letzten Bennie zu wiederholen, statt überhaupt zu versuchen, den Schaden wegzustecken, aber das war halt ihre Entscheidung.

--- Ende Zitat ---

Jupp, nach SWD ist alles korrekt.

Die Faustregel ist üblicherweise ab 5-6 wegzusteckenden Wunden sich den Bennie zu sparen und diesen beim Verbluten-Wurf einzusetzen. Macht Sinn, denn wenigstens 5 Steigerungen bei ersterem zu schaffen ist nicht so wahrscheinlich als bei einem einfachen Wurf gegen Zielwert 4 und Modifikator -3 über der 1 zu bleiben.

alexandro:
In dem Beispiel müsste der zweite Satz angepasst werden ("Ein total fitter, unverwundeter Wildcard kassiert durch einen Angriff 4 Wunden."), damit er mit dem Rest des Beispiels übereinstimmt.

Ansonsten ist alles richtig.

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