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[Man, Nature, Self] Ein ganz loser Gedanke...
Delagur:
--- Zitat von: Nocturama am 5.04.2012 | 11:10 ---Ich denke, Rumpelspielziel hat recht, dass man dann einfach die Kategorie ändert. So ähnlich, als wäre man im klassischen Rollenspiel im Duell mit dem bösen Anführer der Wachen und merkt dann, dass der gar nicht so böse ist. Da kann man sich ja auch entscheiden, statt "Mit dem Schwert kloppen +2" lieber "Überzeugen, zu den Guten überzulaufen +1" zu würfeln.
--- Ende Zitat ---
Hast du beruecksichtigt, dass in meinem Beispiel ein und dieselbe Handlung ausgefuehrt wird, es aber 2 Konfliktarten sind. Wie soll man da eine Faehigkeit wechseln wenn man es gar nicht muss.
In deinem Beispiel hingegen haut das hin. :)
@ethelbeorn
Das Magiesystem gefaellt mir nicht, hab aber auch keinen gegenvorschlag... :D
Oligopol
Dela
Achamanian:
--- Zitat von: Delagur am 5.04.2012 | 16:53 ---Hast du beruecksichtigt, dass in meinem Beispiel ein und dieselbe Handlung ausgefuehrt wird, es aber 2 Konfliktarten sind. Wie soll man da eine Faehigkeit wechseln wenn man es gar nicht muss.
In deinem Beispiel hingegen haut das hin. :)
--- Ende Zitat ---
Es kann in so einem System wahrscheinlich nicht um Fähigkeiten im klassischen Sinne gehen. Es ginge wohl nicht um "wie gut kann ich kämpfen" sondern "unter welchen Umständen triumphiere" ich. Dann ergibt der Kategorienwechsel Sinn: Wenn er Kampf um Anerkennung geht und nicht um den Sieg gegen Naturgewalten, dann wird der Charakter ihn eher gewinnen, ganz unabhängig davon, wie gut er kämpfen kann.
Nørdmännchen:
Wow, schön was die Anregung für eine produktive Diskussion losgetreten hat. Danke an alle Beteiligten (ich habe mich schön faul mitlesend zurück gelehnt 8)=')
--- Zitat von: Rumspielstilziel am 5.04.2012 | 17:17 ---Es kann in so einem System wahrscheinlich nicht um Fähigkeiten im klassischen Sinne gehen.
--- Ende Zitat ---
So ähnlich war mein Ursprungsgedanke: Men-Natur-Self ist in meinen Augen ein Perspektivwechsel und von daher wohl tatsächlich eher "Indie-mäßig" (for whatever that means). Schöne Ausführungen, die Rumspielstilziel dazu gegeben hat, danke.
In diesem Sinne ging es z.B. auch um ein Durchbrechen von physisch <-> sozial, MNS ist eine andere Dimension, sie steht orthogonal zu den traditionellen Kategorien.
--- Zitat von: Delagur am 29.03.2012 | 19:59 ---Die Dualitaet finde ich gar nicht bei physisch und sozial, da das bei mir in M fallen wuerde.
Dazu kommt MN als normale Proben zB um Hindernisse zu ueberwinden oder MS wenn man es anders betrachtet, da es ja um einen selbst geht. Schwierig.
--- Ende Zitat ---
Diese Schwierigkeit stellt sich eben dann, wenn man versucht ein handelsübliches Fertigkeitensystem mit MNS zu beschreiben. Das scheint mir erst durch Eure Diskussion klar geworden zu sein.
Kombinierte Nutzung wäre aber wahrscheinlich möglich: verschiedene Probenmechaniken, Belastungsbalken oder Ressourcen für MNS die jeweils mit allen (traditionellen) Fertigkeiten funktionieren. In Delagurs Sinne: wir bleiben bei der Fertigkeit aber wechseln den Wurf, die Konsequenz oder den Modifikator.
Dann ist also social-men, social-self oder (eventuell) social-nature möglich...
Die drei Probenkategorien nach Nocturama finde ich sehr schlüssig und bezüglich Burgen & Backwaren glaube ich sowieso grade zum Fanboy zu mutieren. (Ich backe schon Brezeln mit Schießscharten.) ;D
Hier noch eine andere Idee:
Der SL erhält drei Ressourcen für Men, Nature und Self, mit denen er jeweils bestimmte Schwierigkeiten bestimmen kann (anstatt sie willkürlich festzulegen).
Die Spieler können beim Einsatz von Gummipunkten kontrollieren in welchen der SL-Pools sie einzahlen. (Eventuell durch die Wahl bestimmter Reserven oder Ideologien...)
Dies wäre eine Art "Konfliktart-Spotlight", bei der die Intentionen der SC und die Spielerentscheide direkten Einfluss darauf hätten, welche Art von Konflikt besonders herausfordernd im Spiel wird.
Grüße, Henning
PS: Gleich Bald noch ein Post, in dem ich ein paar weitere Spinnereien loslassen werde, in der Hoffnung noch mehr coolen Input zu erhalten. EDIT: Ich habe offensichtlich grade einen Hirnf... :-\
Delagur:
--- Zitat von: Rumspielstilziel am 5.04.2012 | 17:17 ---Es kann in so einem System wahrscheinlich nicht um Fähigkeiten im klassischen Sinne gehen. Es ginge wohl nicht um "wie gut kann ich kämpfen" sondern "unter welchen Umständen triumphiere" ich. Dann ergibt der Kategorienwechsel Sinn: Wenn er Kampf um Anerkennung geht und nicht um den Sieg gegen Naturgewalten, dann wird der Charakter ihn eher gewinnen, ganz unabhängig davon, wie gut er kämpfen kann.
--- Ende Zitat ---
Das ist strange aber interessant. Das erfordert, schaetze ich, voellig neuartige Fertigkeiten.
Bezueglich des Wechsels
Man koennte wie Ethelbeorn innerhalb der Faehigkeit die Werte wechseln.
Man koennte wie Nordmaennchen sagt die Modifikatoren veraendern, oder die Konsequenzen.
Wobei die Konsequenzen meiner Meinung nach so oder so anders ausfallen wuerden.
Ich hab momentan keinerlei Vorstellungen von moeglichen Fertigkeiten. Aber ich bin mir nicht sicher ob der Wechsel bei einer Fertigkeit wirklich von jeder Konfliktart zu jeder anderen moeglich ist. Mein Beispiel war nur eine Moeglichkeit, geht das denn auch nach Self und auch andersherum?
Der blau weisse Schlangenschwanzspecht
Dela
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