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Rassen: Eigennamen oder Klischees?
Dark_Tigger:
--- Zitat von: Sol Invictus am 18.04.2012 | 01:16 ---Wenn schon eigene Namen, gehe ich viel lieber mit handlichen, kurzen Namen um, die einprägsam sind, als mit ausgeklügelten Langwörtern. Goblins können dann gerne "Yips" (mag jetzt unfreiwillig komisch sein) oder so heißen, das ist leicht zu merken und auszusprechen, gibt den speziellen Goblins des Spiels den Anstrich des Restspiels, hat nen eigenen Charakter und wirkt letztlich eher wie ein Spitzname, da es ja im Grunde doch Goblins sind.
--- Ende Zitat ---
Sole Invictus hat da einen guten Punkt, wenn es eigene Namen sein müssen, am besten weil du wirklich ganz andere Völker erschaffen hast, immer merken: Nicht mehr als 7 Buchstabe und keine ' im Namen. Wirklich Kohz'Wurfelgel mag sich vll bei dir Klasse exotisch klingen, aber ich kanns mir nicht merken, schlecht aussprechen, und es ist für mich eine RedFlag für schlechten Fluff.
Tudor the Traveller:
Die Diskussion gab es schonmal. Ich suche mal...
Edit: nix finden... :-\ vielleicht war es nur ein Nebenaspekt eines anderen Themas oder gar ein anderes Forum...
Also meine Antwort: wenn die Rasse gleich oder ähnlich der normalen Interpretation ist, würde ich immer die gängige Bezeichnung vorziehen. Einfach weil die alle notwednigen Assoziationen bewirkt und vertraut ist. Neubezeichnungen werden lange Zeit verwirren oder schlicht nicht präsent genug sein. Im zweifelsfall bekommt man imo Situationen wie "ach die "Rocklom", das waren doch die "Zwerge", oder?"
Ganz besonders würde ich das auch empfehlen, wenn parallel gängige Bezeichnungen verwendet werden. Wenn also schon Gnome und Orks eingebaut sind, sollte man von XYZs eher absehen. Alternativ alle Völker mit neuen Eigenbezeichnungen versehen. Das bedeutet aber Vokabellernen für die Spieler ;)
Blizzard:
Ich würde es davon abhängig machen, wie viel "anders" deine entworfenen Rassen sind. Sprich: Wie heftig unterscheiden sich deine Rassen von ihren genreüblichen Pendants? Wenn es nur eher kleinere Abweichungen vom Genrestandard sind, dann wäre ich dafür, die typischen Namen bzw. Klischees zu verwenden. Zwerge, die keinen Alkohol trinken und/oder keine Bärte tragen, zivilsierte/intelligente Orks, TRolle, die nur 1,50 gross sind...hier würde ich schon die Klischees verwenden.
Bei Eigennamen solltest du eben darauf achten und darauf dass die Namen nicht zu lang und griffig sind. Ein ' im Namen finde ich persönlich nicht schlimm, sonst hätte ich damals wohl nie Dark Sun spielen können.
kalgani:
Ich hab in meinem Setting die Halb-Elfen umbenannt, um Abzugrenzen das die bei mir durch ein magisches experiment entstanden sind und nicht durch Menschen+Elf = Halb-Elf. Ob sich die neue BEzeichnung durchsetzen wird, oder ob Tudors beschriebene Szenario standard wird werde ich wohl erst in Zukunft sehen.
Eventuell sollte man das so regeln:
Rasse mit eigennamen angesprichen = aufgeschlossen
Rasse mit stereotypen namen angesprochen = -x auf entsprechende diplomatie würfe o.Ä.
Also das Elfen-aliase sich als Elfen angesprochen fühlen, aber dann muzelig auf den SC reagieren.
ChaosAmSpieltisch:
Was ist die gängige Interpretation?
Trolle von Pratchett haben nichts mit Shadowrun Trollen gemein, die haben nix mit DnD-Trollen gemein, die wieder anders sind als DSA-Trolle
Ok, bei Zwergen gibt es wirklich selten andere Bilder.
bei Elfen wiederrum schon nicht Pratchett Elfen sind anders als DSA-Elfen sind anders als Peter Pan-Elfen.
Ein Name macht eine Sache griffig, aber erst die genaue Beschreibung zeigt, was es wirklich ist.
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