Pen & Paper - Rollenspiel > Pen & Paper - Rollenspiel- & Weltenbau
Rollenspiel mit möglichst wenig Vorbereitungszeit
Lichtbringer:
--- Zitat von: 1of3 am 24.04.2012 | 09:29 ---@Lichtbringer: Du hast insofern recht, dass jeder Fantasie hat. Häufig lässt sich diese aber nicht abrufen, sondern bedarf erst einer Kanalisierung, Fokussierung und einem sicheren Rahmen zum Abschütteln von Hemmungen. Deshalb werden eher freie Spiele gelegentlich als anstrengeder wahrgenommen als solche, die mehr an Regeln gebunden sind.
--- Ende Zitat ---
Das ist eben der große Vorteil an Arkanasystemen: Sie kanalisieren Fantasie, indem sie einen Zufallsfaktor und eine Assoziationsgrundlage bieten.
--- Zitat von: La Dolge Vita am 24.04.2012 | 09:48 ---Ah, hier kommt ja schon einiges zusammen. Ja, ich würde auch darum bitten: Wer konkrete Spiele nennt: Bitte erklären, was an diesen Werken nun vorteilhaft gegenüber anderen Spielen bezüglich der Vorbereitungszeit ist. Ich selbst habe keine besonders lange Liste an Spielen, die ich selbst schon gespielt habe und bin immer froh, wenn nicht nur Stichworte in den Raum geworfen, sondern sie auch erklärt werden.
--- Ende Zitat ---
Vorbereitungszeit: Charaktererschaffung ca. 5 min, während dessen kann der SL mit den Karten gleich ein Abenteuer entwickeln
Was Arkanasysteme sind, hatte ich hier schon einmal erklärt. Kurz gesagt sind es kartenbasierte Rollenspiele, die nicht mit Zahlen arbeiten, sondern mit Begriffsassoziation.
Die gibt es auf Deutsch aktuell in Form von die Chroniken der Engel, ein postapokalyptisches Rollenspiel. Oder als universelles Rollenspiel idee!. Das sind aktuell die einzigen, aber ich arbeite daran... ;)
Agent_Orange:
Hi.
Ok - gerne.
Funky Colts ist "geeignet" bezogen auf geringe Vorbereitungszeiten, weil ...
(1)
Funky Colts lädt dazu ein, Stories im Stil der TV Serien früherer Tage zu spielen. Wer jetzt solche Sachen kennt wie Miami Vice, Straßen von San Francisco, Cagney und Lacey, Knight Rider, Airwolf, Hart aber Herzlich, ALF, das A-Team, Parker Lewis, etc. pp., der weiß auch, wie "simpel" diese Serien bisweilen gestrickt sind. Bösewichte sind halt Bösewichte, die Handlungen sind wahnsinnig anspruchslos, Klischees prägen diese Serien etc. An dem Unterhaltungswert ändert das dennoch nichts; im Gegenteil zeichnen sich diverse Serien sogar durch fehlende Rafinesse dadurch sogar eher aus. (Ich wage mal die Behauptung: Bei vielen Serien der 90iger Jahre und des letzten Jahrzehnts ist das nicht anders ... )
Wenn ich als Spielleiter also Stories (Episoden) vorbereite, dann muss ich mich nicht endlos an Details aufhalten und gegebenenfalls umfangreiche regeltechnische Konsequenzen oder Besonderheiten vorbereiten, um gewappnet zu sein.
(2)
Diese Vorbereitung wird dabei von einem einfachen Regelwerk begleitet. Insofern können selbst außergewöhnliche Spielsituationen spontan ohne Risiko, dass Regeln verletzt werden könnten, schnell gelöst werden; und auch in der Spielvorbereitung muss ich mich nicht intensiver mit Besonderheiten beschäftigen ... Das schrieb ich schon.
(3)
Ein weiterer, zentraler Vorteil von Funky Colts ist: Es ist thematisch nicht festgelegt. Ich kann damit "Polizei"-, "Detektiv"-, "Action"-, "Horror"-, "Fantasy"-, "SciFi"-Serien (oder was auch immer) spielen. Wenn ich ein besonderes "Thema" oder "Setting" haben will, kann ich mich in beliebigen Quellen bedienen, ohne dass diese speziell für Funky Colts geschrieben sein müssen - also meine Fantasy, beliebige Literatur, TV-Serien, Filme, Bilder etc. Im Unterschied dazu sind in zahlreichen anderen Rollenspielsystemen Hintergründe mit Rücksicht auf das Regelwerk oder das gesamte Produkt geschrieben worden. Um das etwas zu verdeutlichen zwei kleine Beispiele:
Versucht mal ein DSA Abenteuer "so ohne Weiteres" auf D&D/ Pathfinder zu spielen ... Das braucht viel Vorbereitungszeit; versucht mal, einen spektakulären Polizeieinsatz aus der Tagespresse in ein SR umzuwandeln ... Das braucht viel Vorbereitungszeit ... Nicht so für Funky Colts.
AO
Pyromancer:
Es gibt ja so neumodischen Kram wie "Lady Blackbird", wo Setting, Regeln, Kampagnenaufhänger und vorgefertigte Charaktere auf insgesamt einem Dutzend Seiten für monatelanges Spiel ausreichend sind. Und dieses Konzept wurde und wird ja fleissig kopiert und modifiziert.
Whisp:
--- Zitat von: Pyromancer am 24.04.2012 | 10:25 ---Es gibt ja so neumodischen Kram wie "Lady Blackbird", wo Setting, Regeln, Kampagnenaufhänger und vorgefertigte Charaktere auf insgesamt einem Dutzend Seiten für monatelanges Spiel ausreichend sind. Und dieses Konzept wurde und wird ja fleissig kopiert und modifiziert.
--- Ende Zitat ---
gibts dazu ne Quelle?
Pyromancer:
--- Zitat von: Whisp am 24.04.2012 | 10:25 ---gibts dazu ne Quelle?
--- Ende Zitat ---
Mehr als in google eintippen kann ich das jetzt auch nicht.
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln