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Rollenspiel mit möglichst wenig Vorbereitungszeit

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Odium:
Eine einfache Grundmachanik, wenig Ausnahmen zu dieser und übersichtliche Entwicklungsmöglichkeiten.

Für mich fallen darunter Warhammer 2nd, das ein % System mit einfachen Kampfregeln und Talenten hat.
Da alle NSCs ähnlich aufgebaut sind kann man sich hier Werte schnell ausdenken und den Machtfaktor auch schön skalieren.
Bodenpläne mache ich mit einer Flipmat während des Abends, je nachdem wie es passt.

Noch einfach und dank Dungeons2Go superschnell vorbereitet ist Dungeon Slayers, wenn nur der SL das System kennt ist man hier in 20 Minuten inkl. Abenteuervorbereitung startklar^^
Wenn die Spieler das System kennen muss man sich nur kurz das Dungeon2Go durchlesen und vielleicht noch die NSCs im GRW markieren...

Holothuroid:
Ich würde durchgehende graphische Aufbereitung anführen, wie sie sich bei Old School Hack und einigen anderen Spielen findet: Alle Regeln sind organisch dargestellt im ausgehändigten Spielmaterial.

@Agent Orange, @Praion: Vielleicht wäre es gut, wenn ihr erklärt, welche Eigenschaften an den genannten Spielen Vorbereitungszeit senken.

@Lichtbringer: Du hast insofern recht, dass jeder Fantasie hat. Häufig lässt sich diese aber nicht abrufen, sondern bedarf erst einer Kanalisierung, Fokussierung und einem sicheren Rahmen zum Abschütteln von Hemmungen. Deshalb werden eher freie Spiele gelegentlich als anstrengeder wahrgenommen als solche, die mehr an Regeln gebunden sind.




--- Zitat ---Dabei würde ich gern Setting und Regelwerk in der Diskussion möglichst sauber trennen.
--- Ende Zitat ---

Ich würde fast behaupten, dass Setting und Regelwerk strukturell identisch sind, Setting also ein Satz von Regeln ist. Dieser Satz muss aufgenommen, verstanden und dann angewandt werden.

El God:
Ah, hier kommt ja schon einiges zusammen. Ja, ich würde auch darum bitten: Wer konkrete Spiele nennt: Bitte erklären, was an diesen Werken nun vorteilhaft gegenüber anderen Spielen bezüglich der Vorbereitungszeit ist. Ich selbst habe keine besonders lange Liste an Spielen, die ich selbst schon gespielt habe und bin immer froh, wenn nicht nur Stichworte in den Raum geworfen, sondern sie auch erklärt werden.


--- Zitat ---Ich würde fast behaupten, dass Setting und Regelwerk strukturell identisch sind, Setting also ein Satz von Regeln ist. Dieser Satz muss aufgenommen, verstanden und dann angewandt werden.
--- Ende Zitat ---

Dem kann ich zustimmen. Worin ich trotzdem einen Unterschied sehe, ist hoffentlich klar. Immerhin gibt es ja auch Settings ohne Regeln und Regeln ohne Settings (jeweils im klassischen Sinne). Ich kann mir aber z.B. vorstellen, dass es schon hilft, einen schnelleren Zugang zu finden, wenn man die implizit im Flufftext erwähnten Settingregeln nochmal explizit und klar zusammenfasst. Gerade in älteren Werken ist die Grenze ja teils noch verschwommen: Zauberer tragen keine schweren Waffen oder Rüstungen ist eigentlich eine Settingregel, tauchte aber gern im Regelwerkstext auf. Sowas wurde ja meistens auch ohne Murren akzeptiert.

ChaosAmSpieltisch:
Das wesentliche um Vorbereitungszeit zu sparen ist ein Setting, in dem man sich selbst gut auskennt. Kennt man das Setting, entfällt einfach viel Vorbereitungszeit.

Selbiges gilt für die Regeln. Kenne Sie, und du sparst Zeit.

Man investiert also einmal Zeit in den Entwurf und das Lernen von etwas, und danach kann man sich viel sparen.

Whisp:
Auch ich würde hier als erstes Dungeonslayers nennen, so lange einer das Spiel kennt und ein Dungeon -2- go vorliegt. Die Crimlak Kampagne habe ich zügig und ohne größere Problem mit meiner RPG Runde gespielt. Die Char Erschaffung dauert 10 Minuten, die einprägsame und simple Regelmechanik vieleicht noch einmal  so lange.
Alles in allem ist DS momentan mein Favourit, der mich nach >20 Jahren von DSA 2-4.1 etwas abgebracht hat, welches ich aber noch in meiner etablierten Gruppe, wo alle immerhin geschätzte 15% der regeln kennen ( ;D) gespielt wird.

Aktuell gibt es auch eine Konversion von DSA auf DS ("DS-Aventurien"), die recht gut aussieht. Ansonsten kann man auch mit der der SlayEngine von C. Kennig alles andere bespielen, nicht nur Fantasy sondern z.B. auch Sciencefiction (siehe Starslayers) usw. Erste Inhalte sind schon im DS 4.0 Regelwerk im Anhang drin.

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