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[Brainstorming] Workshop: Was sind Indie-Spiele?

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Lord Verminaard:
Ich weiß nicht, ob diese historische Betrachtung wirklich so interessant ist. Sorcerer ist vor allem deshalb wichtig, weil es von Ron Edwards ist, der eben, durch GNS, durch die Forge, durch die "Forge Booth" auf der GenCon und seine ganzen Aktivitäten die Führungsrolle der Indie-Bewegung übernommen hat. Andere, wesentliche frühe Spiele der Forge-Ära sind Dust Devils, Universalis und My Life With Master. Die Spiele, die davor kamen, hatten mit der Bewegung an sich nichts zu tun, haben aber Denkanstöße geliefert.

Pendragon und Prince Valiant werden da ebenso wie Everway immer wieder genannt, bei Pendragon dürften es insbesondere die Personality Traits (wie heißen die noch mal, Passions und Virtues?) sein, auf die Bezug genommen wird. Weitere, die oft genannt werden, sind Amber Diceless, The Whispering Vault, und natürlich Hero Quest von Issaries (da hätten wir dann auch Robin Laws).

Ich wüsste nicht, dass es dazu irgend eine leicht zugängliche Online-Ressource gäbe. Jedenfalls noch nicht. Mal sehen, was ab Juni bei dem Forge-Wiki rauskommt, wenn die Foren endgültig schließen.

Bombshell:

--- Zitat von: Nørdmännchen am 20.05.2012 | 22:51 ---@Bombshell: Falls das in Frage kommt, Everway und PV könnte ich (unter strenger Vereidigung) verleihen - Du hast eh noch ne Kaffeetasse in meinem Schrank.
--- Ende Zitat ---

Bevor ich mich einem Meineid aussetze, nehm ich meine eigenen Exemplare. ;)


--- Zitat von: Murder-of-Crows am 20.05.2012 | 23:18 ---Da frage ich mich aber woran Du das festmachst? Die Spielmechaniken zwischen SotC und DFRPG unterscheiden sich nur marginalst. Um zu behaupten, dass SotC Indie ist und DFRPG nicht, musst Du fast zwangsweise Kategorien wie Aufmachung und Umsatzzahlen heranziehen. Um nicht zu sagen: Indie ist also nur was sich schlecht verkauft? Also, da würde mich echt interessieren, was Deine Kriterien sind.
--- Ende Zitat ---

Natürlich sind das rein subjektive Kriterien meinerseits. Ich nehme mir hier wie jeder andere auch eine eigene Einteilung von Indie und Mainstream vor ;) In diesem Fall habe ich das Gefühl, dass Dresden Files viel weiter verbreitet ist als Spirit of the Century. Und wenn etwas beliebter wird, dann ist das für mich ein Anzeichen von weniger Indie und mehr Mainstream. Das ist ja das Problem an dem ganzen Indie-Zeug, es entwindet sich jeglicher Definition. Deshalb werde ich wohl auch das ganze etwas anders Aufziehen und den Begriff „Indie” soweit es geht vermeiden.


--- Zitat von: Murder-of-Crows am 20.05.2012 | 23:18 ---Dann mach bitte keinen Workshop über Indie Games... Sorry, wenn das etwas direkt ist.
--- Ende Zitat ---

Ich reiße mich nicht um die Ehre und ich unterstütze jeden, der sich ins Polyluxlicht drängen will. Aber wenn ich es mache, dann sollte auch mir überlassen werden, was ich betrachte. Das ganze Thema hier ist für mich sehr aufschlussreich und hilft sehr beim Abstecken der Themen.


--- Zitat von: Murder-of-Crows am 20.05.2012 | 23:18 ---Robin D. Laws wiederum hat von eher Mainstream-Sachen bis innovative Mechaniken so ziemlich alles gemacht. Da ist sicherlich viel ins Indie mit eingeflossen, aber letztlich ist er selber eher dem Mainstream verpflichtet.
--- Ende Zitat ---

Der Mann ist Berufsschreiber und -designer, der legt ganz andere Maßstäbe an.


--- Zitat von: Murder-of-Crows am 20.05.2012 | 23:18 ---Die wirklichen Indie-Spielmechaniken fangen mit Sorcerer an.
--- Ende Zitat ---

Welche wären das denn?

Wisdom-of-Wombats:
Kurz zusammengefasst: Das Indie Manifest aus Sorcerer & Sword. Wenn man das Management-freundlich aufbereitet, hat man alle Prinzipien der Indiespiele erfasst.
Ich glaube, dass die anderen Indie Spiele sich innerhalb dieses Rahmens bewegen, weil Ron Edwards quasi der Hauptvordenker der Indie Szene ist.

Bombshell:

--- Zitat von: Murder-of-Crows am 22.05.2012 | 00:28 ---Kurz zusammengefasst: Das Indie Manifest aus Sorcerer & Sword. Wenn man das Management-freundlich aufbereitet, hat man alle Prinzipien der Indiespiele erfasst.
Ich glaube, dass die anderen Indie Spiele sich innerhalb dieses Rahmens bewegen, weil Ron Edwards quasi der Hauptvordenker der Indie Szene ist.
--- Ende Zitat ---

Naja, da warte ich mal ab bis ich dieses Werk gelesen habe.

Crimson King:

--- Zitat von: Lord Verminaard am 21.05.2012 | 11:06 ---Ich weiß nicht, ob diese historische Betrachtung wirklich so interessant ist. Sorcerer ist vor allem deshalb wichtig, weil es von Ron Edwards ist, der eben, durch GNS, durch die Forge, durch die "Forge Booth" auf der GenCon und seine ganzen Aktivitäten die Führungsrolle der Indie-Bewegung übernommen hat. Andere, wesentliche frühe Spiele der Forge-Ära sind Dust Devils, Universalis und My Life With Master. Die Spiele, die davor kamen, hatten mit der Bewegung an sich nichts zu tun, haben aber Denkanstöße geliefert.

Pendragon und Prince Valiant werden da ebenso wie Everway immer wieder genannt, bei Pendragon dürften es insbesondere die Personality Traits (wie heißen die noch mal, Passions und Virtues?) sein, auf die Bezug genommen wird. Weitere, die oft genannt werden, sind Amber Diceless, The Whispering Vault, und natürlich Hero Quest von Issaries (da hätten wir dann auch Robin Laws).

--- Ende Zitat ---

Müsste da nicht irgendwo InSpectres in die Liste? Ich dachte auch immer, das Dogs in the Vineyard eine recht große Bedeutung in der Richtung hatte.

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